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Auf zu neuen Ufern

Sanitz, 01.03.2010.
„Als ich 2007 im Einsatz den positiven Bescheid für die Übernahme in die Laufbahn der Offiziere erhielt, war ich überglücklich und gleichzeitig auch mit Stolz erfüllt, dass ich es geschafft hatte“, erinnert sich Oberfähnrich Steindorf gerne zurück.

Die Chance genutzt

Eine Frau die anpackt

Eine Frau die anpackt (Quelle: Luftwaffe/Nadine Steindorf)Größere Abbildung anzeigen

Der Weg, den die ursprünglich gelernte Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte bis dahin gegangen war, ist mit Sicherheit außergewöhnlich: Als sie 2002 zunächst als Soldat auf Zeit für 8 Jahre in die Bundeswehr eintrat, absolvierte sie zuerst ihre dreimonatige Grundausbildung beim Luftwaffenausbildungsregiment in Goslar. Anschließend hatte sie gleich das große Glück, an die damalige Raketenschule der Luftwaffe in Fort Bliss/ El Paso (Texas) versetzt zu werden. Um auch die Möglichkeit einer Übernahme zum Berufssoldaten wahrnehmen zu können, entschied sich Oberfähnrich Steindorf in die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee zu wechseln. Damit war gleichzeitig der Grundstein für eine weitere Karriere bei der Flugabwehr gelegt. „Mir war eigentlich schon in der Grundausbildung klar, dass ich auf jeden Fall bei der Luftwaffe bleiben will. Ich habe einfach gespürt, dass die Luftwaffe genau das Richtige für mich ist und sie meinen weiteren beruflichen Werdegang bestimmen soll,“ erklärt Oberfähnrich Steindorf mit einem Lächeln im Gesicht.

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Geschenke für Schulkinder im EUFOR-Einsatz

Geschenke für Schulkinder im EUFOR-Einsatz (Quelle: Luftwaffe/Nadine Steindorf)Größere Abbildung anzeigen

Steile Karriere

Nach eineinhalbjähriger Ausbildung in den USA, und erfolgreich abgeschlossenem Lehrgang zum Flugabwehrraketenfeldwebel Patriot, wurde Oberfähnrich Steindorf 2004 zunächst als Startgeräteführer zur Flugabwehrraketengruppe 22 nach Penzing (Bayern) versetzt. Dort warteten schon neue Aufgaben und Herausforderungen auf sie, beispielsweise der Erwerb des LKW-Führerschein sowie die erste große NATO-Überprüfung mit der Flugabwehrtruppe. „Es dauerte gar nicht allzu lang, bis der Drang seinen Horizont erweitern zu wollen, mich wieder überkam“, erzählt Oberfähnrich Steindorf. „Die Versetzung auf eine Stelle als Erkundungsfeldwebel in die Gefechts-, Erkundungs- und Ausbildungsgruppe in eine der Nachbarstaffeln nach Lagerlechfeld kam da gerade recht“, fährt sie weiter fort. Von September 2006 bis April 2007 verrichtete Oberfähnrich Steindorf ihren Dienst als Stabsdienstfeldwebel und später auch als CIMIC-Feldwebel im deutschen Einsatzkontingent EUFOR in Bosnien, wo sie die positive Nachricht zur Übernahme zum Offizier des militärfachlichen Dienstes erreichte.

Öffentliche Ernennung zum Offizieranwärter

Öffentliche Ernennung (Quelle: Luftwaffe/Nadine Steindorf)Größere Abbildung anzeigen

Die dreijährige Offizierausbildung beinhaltet unter anderem einen 2-jährigen Fachschulbesuch, den Oberfähnrich Steindorf bereits erfolgreich mit dem Abschluss zum staatlich geprüften Betriebswirt/Fachrichtung Wirtschaftsinformatik absolvieren konnte. Doch bevor sie in ihrer neuen Stammeinheit, der Flugabwehrraketengruppe 21 in Sanitz (Mecklenburg-Vorpommern) als frisch gebackener Offizier tätig werden kann, führt sie ihr Weg zuvor noch an die Offizierschule der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck.

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Oberfähnrich Nadine Steindorf auf „ihrer“ Station

Oberfähnrich Nadine Steindorf (Quelle: Luftwaffe/Nadine Steindorf)Größere Abbildung anzeigen

Zurück zu den Wurzeln

Ein Highlight zum Abschluss ihrer knapp dreijährigen Ausbildung, wird der Fachlehrgang zum Feuerleitoffizier Patriot sein. Dieser findet in den USA beim Taktischen Aus- und Weiterbildungszentrum Luftwaffe in El Paso/ Texas statt und führt Oberfähnrich Steindorf für knappe sieben Monate in die alte „Heimat“, wo alles einmal seinen Anfang genommen hat. „Die Bundeswehr hat mein Leben verändert und das in jeglicher Hinsicht - natürlich im positiven Sinn. Dabei war es der Glaube an mich selbst und die Suche nach neuen Herausforderungen, die mich immer wieder zu neuen Ufern vorangetrieben haben. Die Luftwaffe bot mir die Chance, mich selbst zu verwirklichen. Heute bin ich einfach nur dankbar, dass sich mir diese Chance geboten hat und ich sie nutzen kann. Ich freue mich auf meine neue Verwendung als Feuerleitoffizier, wobei für mich die Arbeit mit Menschen immer im Vordergrund stehen wird“, betont die Berufssoldatin zusammenfassend.

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Stand vom: 26.11.13 | Autor: Niels Mett


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