Flugabwehrraketendienst
„Auf zu neuen Ufern“, dachte sich auch Oberfähnrich Nadine Steindorf, als sie sich als ehemaliger Flugabwehrraketenfeldwebel Patriot entschied, in die Laufbahn der Offiziere des militärfachlichen Dienstes zu wechseln.
Vom ergonomisch geformten Bürostuhl, mit dem Gebläse der Klimaanlage im Nacken, bis zur Wüste von Texas und New Mexiko, mit der Sonne im Gesicht: Alles inklusive. Wie abwechslungs- und facettenreich die Verwendung als Lehroffizier und Hörsaalleiter am „Taktischen Aus- und Weiterbildungszentrum mit Weiterentwicklungsaufgaben für Flugabwehrraketen der Luftwaffe“ – abgesehen von den extremen Temperaturunterschieden – sein kann, zeigt sich am Beispiel von Hauptmann Heiko Bauer.
Hauptfeldwebel Hans-Christian Renner arbeitet als Netzwerk-Administrations-Feldwebel in der Teileinheit Fernmelde-Instandsetzung der Versorgungsstaffel der Flugabwehrraketengruppe 22 auf dem Fliegerhorst in Penzing. Er ist verantwortlich für die Sicherstellung der materiellen Einsatzbereitschaft des Fernmelde-Gerätes des PATRIOT-Verbandes. Für den Einsatz des Luftverteidigungssystems sind die telefonischen und datentechnischen Verbindungen zwischen den zahlreichen Einzel-Komponenten von elementarer Bedeutung.
Auch bei der Bundeswehr stehen die Räder nicht still, und es gibt immer wieder Neuerungen und Verbesserungen, was den Beruf von Hauptfeldwebel Sven Fischer immer wieder interessant macht: Der Wechsel von der „Fernmelderei“ zur Datenverarbeitung, korrekt dem Fernmeldesystem – Feldwebel.