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Das Flugabwehrwaffensystem MANTIS

Das Modular, Automatic and Network capable Targeting and Interception System (kurz: MANTIS) ist ein Nächstbereich-Schutzsystem, mit dem die Luftwaffe den Einstieg in eine neue Generation von Schutzsystemen gegen Raketen-, Artillerie- und Mörserangriffe vollzogen hat. Das System dient vorrangig zum Schutz von Einrichtungen und Objekten, insbesondere von Feldlagern. Entwickelt seit dem Jahr 2008, ist das Flugabwehrwaffensystems MANTIS seit April 2012 Bestandteil der FlaRakGrp 61.

Geschütze mit Bedien- und Feuerleitzentrale und Sensoreinheit

Geschütze mit Bedien- und Feuerleitzentrale und Sensoreinheit (Quelle: Luftwaffe/Rheinmetall Defence)Größere Abbildung anzeigen

Bei Einsätzen zur Konfliktverhütung und Krisenbewältigung hat der Schutz eigener Kräfte höchste Priorität. Die Einrichtungen für solche Einsätze müssen demzufolge gegen Angriffe vom Boden und aus der Luft wirkungsvoll geschützt werden. Dabei kommt der Fähigkeit zur Abwehr der zunehmend wahrscheinlichsten Bedrohungen aus der Luft, dem Beschuss mit Raketen, Artillerie und Mörser, besondere Bedeutung zu.

Aufgabe des Flugabwehrwaffensystems MANTIS ist der Schutz von Objekten und Einrichtungen gegen jede Art von Bedrohungen aus der Luft. Das System dient der Abwehr von Angriffen mit Raketen, Artilleriegeschossen und Mörsergranaten, wie auch der Bekämpfung von Flugzielen (so z.B. auch unbemannter Flugziele, wie Drohnen oder Cruise Missiles).

Ein Flugabwehrwaffensystem MANTIS besteht aus der Bedien- und Feuerleitzentrale (BFZ) sowie mehreren Sensoreinheiten und Geschützen. Das System ist allwetterfähig und kann bei Tag und Nacht eingesetzt werden.

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Die Bedien- und Feuerleitzentrale BFZ

Die Bedien- und Feuerleitzentrale

Die Bedien- und Feuerleitzentrale (Quelle: Luftwaffe/Nicole Balzer)Größere Abbildung anzeigen

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Aufgaben der BFZ

  • Verarbeitung von Luftraumüberwachungsdaten
  • Kampfführung und Feuerleitung
  • Steuerung der Sensoreinheiten und Geschütze
  • Feldlageralarmierung

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Die Sensoreinheit SE

Die Sensoreinheit und Geschütze im Hintergrund

Die Sensoreinheit und Geschütze im Hintergrund (Quelle: Luftwaffe/Rheinmetall Defence)Größere Abbildung anzeigen

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Aufgaben der SE

  • Überwachung des Luftraumes
  • Zielverfolgung

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Das Geschütz

Auf das Ziel gerichtet

Auf das Ziel gerichtet (Quelle: Luftwaffe/Rheinmetall Defence)Größere Abbildung anzeigen

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Aufgaben des Geschützes

  • Bekämpfung von Zielen in der Luft

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Technische Daten (Auszug)

Bedien- und Feuerleitzentrale
Maße (Transport)Höhe: 2,6 m
Breite: 2,4 m
Länge: 5,9 m
Maße (aufgestellt; ohne Podest und Sonnensegel)Höhe: 2,6 m
Breite: 6,8 m
Länge: 6,5 m
Leergewicht14.220 kg
Zuladung (max.)1.780 kg


Sensoreneinheit
Sensoren (Radar)Suchradar, Folgeradar, IFF
Sensoren (andere)TV - Kamera, IR - Kamera, Laserenfernungsmesser
MaßeHöhe: 3,0 m; Breite: 2,4 m; Länge: 3,0 m
Gewichtrund 3.500 kg


Geschütz
Kaliber35 mm
MaßeHöhe: 2,1 m; Breite: 2,4 m; Länge: 5,5 m
Gewichtrund 5.800 kg

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Stand vom: 24.04.14


http://www.luftwaffe.de/portal/poc/luftwaffe?uri=ci%3Abw.lw.waff.flug.mantis