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HADR - Hughes Air Defense Radar

Der Einsatzführungsdienst der Luftwaffe betreibt derzeit vier Luftraumüberwachungssensoren des Typs HADR (Hughes Air Defence Radar) an den Standorten Brockzetel, Marienbaum, Erbeskopf und Meßstetten. Diese ursprünglich als Schiffsensoren konzipierten Radargeräte wurden ab 1984 in die Luftwaffe eingeführt. Die Beschaffung zweier Sensoren erfolgte durch die NATO, die übrigen wurden national finanziert.

Die Radarsensoren an den Standorten Brockzetel und Erbeskopf sind mit hochmodernen Mode S-fähigen Sekundärradargeräten (MSSR 2000I) ausgestattet, mit Hilfe derer sie über die Luftfahrzeugkennung hinausgehende Informationen abfragen, auslesen und den Gefechtsständen des Einsatzführungsdienstes der Luftwaffe sowie allen über das Militärische Radardatennetz (MilRADNET) angeschlossenen Nutzern zur Verfügung stellen können.

Die Sensoren vom Typ HADR haben die ursprünglich geplante Nutzungsdauer von 20 Jahren erreicht. Seit 2009 werden alle vier HADR einem umfangreichen Update-Programm unterzogen, das zu einer Laufzeitverlängerung und Leistungssteigerung der Sensoren beitragen wird.

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Stand vom: 10.12.13


http://www.luftwaffe.de/portal/poc/luftwaffe?uri=ci%3Abw.lw.waff.radtech.hadr