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Historischer Rückblick

Jets aufgestellt auf dem Vorfeld
Die ersten Republic F-84F mit deutscher Kennung in "Fürsty" (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen

Aus der Waffenschule 30 wird das Jagdbombergeschwader 33

Die Geschichte des Geschwaders reicht bis in das Jahr 1956 zurück. Am 13. November 1956 wurde mit der Übernahme des Flugzeugtyps F-84 F Thunderstreak in Fürstenfeldbruck bei München die damalige Waffenschule 30 aufgestellt. Major Walter Krupinski, einer der erfolgreichsten Jagdflieger, wurde als Kommandeur mit den Aufgaben betraut. Dies war die Geburtsstunde des ersten fliegenden Kampfverbandes der neu gegründeten deutschen Luftwaffe. Bereits im Jahr 1957 verlegte die Schule auf ihren endgültigen Heimatplatz, den Flugplatz Büchel bei Cochem an der Mosel.

Auf dem Fliegerhorst, der 1954 bis 1955 von den Franzosen als Ausweich- und Übungsplatz gebaut wurde, gab es nur ein Minimum an Infrastruktur. Er wurde in den Folgejahren bis in die heutige Zeit ständig erweitert und ausgebaut. Nach intensiver Schulung des fliegenden und technischen Personals konnte am 1. Juli 1958 die Umbenennung in Jagdbombergeschwader 33 erfolgen. Noch im selben Jahr wurde das Geschwader der NATO unterstellt, seit dieser Zeit nimmt es die Aufgaben eines taktischen Jagdbombergeschwaders wahr. Erste Auslandserfahrungen sammelte man bei einer Einsatzübung im Jahre 1959 in Bandirma / Türkei. Mit dem Bau der zwölf Kilometer von der Basis entfernten Fliegerkaserne Brauheck, wurde eine weitere Forderung der NATO erfüllt. 1961 wurde der Stadtteil Brauheck in die Stadt Cochem integriert, so daß diese erstmals Garnisonstadt wurde.

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F-104G Starfighter Jagdbombergeschwader 33
F-104G Starfighter des JaboG 33 (Quelle: Jagdbombergeschwader 33)Größere Abbildung anzeigen

Die ersten F-104 G Starfighter

Im August 1962 erregte das Eintreffen des ersten Starfighter in Büchel großes Aufsehen, der Verband wurde auf dieses inzwischen legendäre Waffensystem umgerüstet. Bereits im Jahre 1966 erreichte der erste Pilot 1.000 Flugstunden auf dem Waffensystem F-104 G Starfighter. In den folgenden Jahren war das Geschwader der Anziehungspunkt vieler prominenter Gäste u. a. seine königliche Hoheit, Prinz Konstantin von Griechenland.

Nach 23-jährigem Einsatz des Waffensystems F-104 G Starfighter mit insgesamt 231.900 Flugstunden, was weltweit Geschwaderrekord war, ging am 30. Mai 1985 beim Jagdbombergeschwader 33 die Ära des Starfighter F-104 G zu Ende.

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Tornado 100000Std Sonderlackierung Jagdbombergeschwader 33
Tornado 100.000 Flugstunden JaboG 33 (Quelle: Jagdbombergeschwader 33)Größere Abbildung anzeigen

Tornado löst F-104 G Starfighter ab

Im September 1985 landete das neue Waffensystem PA-200 Tornado auf dem Fliegerhorst Büchel. Nach zahlreichen NATO-Übungen und Überprüfungen konnte am 3. September 1999 die 100.000 Flugstunde mit dem PA-200 Tornado verbucht werden. Das Waffensystem ist noch heute im Einsatz.

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Katastrophenschutz

Im Dezember 1993 forderte das Jahrhunderthochwasser mit 10,37 Meter Höchststand der Mosel am Pegel Cochem auch den Einsatz der Soldaten des Jagdbombergeschwader 33. Ein ähnlicher Einsatz folgte im August 1997, dort unterstützten die Soldaten des Geschwaders den Hilfseinsatz bei der Hochwasserkatastrophe an der Oder.

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Stand vom: 07.08.12


http://www.luftwaffe.de/portal/poc/luftwaffe?uri=ci%3Abw.lw.org.luftm.jabog33.hist