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Historischer Rückblick

Serenade im Fackelschein

Die Geschichte des Einsatzführungsbereichs 1 geht bis ins Jahr 1962 zurück.

Bereits vor über 40 Jahren war Meßstetten als höchstgelegene Region auf der Schwäbischen Alb aus geographischen Gesichtspunkten ein besonders günstiger Standort für den Bau einer Radarstellung.

Die Luftwaffe betreibt seit 1963 eine Radarstellung und einen Gefechtsstand mit dem Rufzeichen "Sweet Apple" in Meßstetten. Dieser ist eine feste Säule bei der Wahrnehmung lufthoheitlicher Aufgaben über ganz Deutschland hinweg.

Aus dem früheren Radarführungsdienst ist mittlerweile der Einsatzführungsdienst, ein hochmoderner Serviceprovider für die Führung und Vernetzung sämtlicher Luftkriegsmittel, entstanden. Der Einsatzführungsbereich 1 ist der größte Verband am Standort Meßstetten und zugleich auch für die Versorgung aller hier stationierten Dienststellen zuständig.

Chronik
DatumEreignis
1960 - 1964Bau der unterirdischen Luftwaffenkampfführungsanlage, dem sogenannten Bunker "Martin"
01/1962Aufstellung des ersten Luftraumüberwachungsverbandes (I./Fernmelderegiment 31) in Meßstetten
08/1964Betriebsaufnahme des Control- and Reporting Centres (CRC) Meßstetten mit dem 412 L-System
02/1984Außerdienststellung 412 L-System, Beginn der Einrüstung des Systems GEADGE (German Air Defence Ground Environment)
01/1986Wiederinbetriebnahme CRC Meßstetten mit GEADGE-System
10/1989Umbenennung des Verbandes in Radarführungsabteilung 22
04/1993Unterstellung des abgesetzten technischen Zugs 223, Birkenfeld
05/1998Abschaltung und Sanierung Bunker "Martin", Verlagerung des Einsatzbetriebs nach Lauda und Freising
05/2000Wiederinbetriebnahme des sanierten Bunkers
10/2004Aufstellung/Umbenennung des Verbandes in Einsatzführungsbereich 1 und Unterstellung von fünf abgesetzten technischen Zügen am Erbeskopf, auf dem Döbraberg, auf dem Großen Arber, in Lauda und in Freising
04/2005Inbetriebnahme des neuesten marktverfügbaren Systems GIADS II (German Improved Air Defence System II)

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Stand vom: 07.08.12


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