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Historischer Rückblick

Die 2. Luftwaffendivision blickt mit Stolz auf eine wechselvolle, fast 50 jährige Geschichte zurück.

Die Geschichte der 2. Luftwaffendivision beginnt am 2. Januar 1959. Damals wurde in Karlsruhe unter Brigadegeneral Werner Streib die Kommandobehörde Fliegerführer Süd als Vorläufer der heutigen
2. Luftwaffendivision aufgestellt.

Die Gründung dieser Kommandobehörde wurde notwendig, da die ersten einsatzbereiten fliegenden Verbände der Luftwaffe der 4. Allied Tactical Air Force und damit der NATO für den Einsatzfall unterstellt wurden.

In Birkenfeld beginnt die Geschichte der 2. Luftwaffendivision mit dem Bau des Bunkerkomplexes Börfink auf dem Erbeskopf im Oktober 1960. Der Bunker diente als Gefechtsstand für Luftverteidigungsoperationen, als Control and Reporting Center und wurde im Mai 1962 zunächst nur von den US-Streitkräften (615th ACWS) in Betrieb genommen.

1961 erfolgte die Umbenennung der Kommandobehörde von Fliegerführer Süd in Fliegerdivision Süd.
Der Kommandobereich erstreckte sich damit über ganz Süddeutschland und beinhaltete ausschließlich reine Luftstreitkräfte. Im April 1963 wurde die Struktur der Luftwaffe erneut verändert und die Bezeichnung in 5. Luftwaffendivision mit Sitz des Divisionsstabes in Birkenfeld geändert. Neben der Bezeichnung ändert sich auch der Charakter der Division; die Geschwader wurden jetzt durch bodengestützte Luftverteidigungsverbände ergänzt.

Weitere Umstrukturierungsmaßnahmen folgten 1968 und 1970.

Die 5. Luftwaffendivision wurde dem neu geschaffenen Luftflottenkommando unterstellt und 1971 in
2. Luftwaffendivision umbenannt. Gleichzeitig wurde der Einflussbereich der neuen 2.Luftwaffendivision um das Deutsche Luftwaffenübungsplatzkommando SOUDA-Bucht auf Kreta/Griechenland erweitert. Zudem wurde 1973 der 2. Luftwaffendivision der Deutsche Anteil des Programming Center Birkenfeld unterstellt.

Die Amerikaner im Bunkerkomplex Börfink auf dem Erbeskopf wurden 1984 durch deutsches Radarleitpersonal unterstützt; ab September 1986 wurde das Control and Reporting Center (CRC) dann Vollständig vom Fernmelderegiment 32 übernommen.

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Der Führungsbereich veränderte sich stetig

Das SOC 4 in Meßstetten wurde 1988 unterstellt, das Flugabwehrraketenkommando 5 in Erding und das Flugabwehrraketengeschwader 21 in Möhnesee wurden 1989 unterstellt, das Luftwaffenübungsplatzkommando SOUDA-Bucht wurde 1989 in Taktisches Ausbildungskommando Luftwaffe Griechenland umbenannt; aus den Stäben der Fernmelderegimenter 31 und 32 bildete sich das Radarführungskommando 2 und 1990 wurde die Flugabwehrraketengruppe 38 unterstellt.

Zum 1. Januar 1992 endete der Betrieb im Control and Reporting Center (CRC) Börfink.

Im Zuge weiterer Reduzierung der Luftwaffe wurde 1992 die Flugabwehrraketengruppe 32 außer Dienst gestellt und es änderten sich einige Unterstellungsverhältnisse in der mittlerweile durch Flugabwehrraketentruppen dominierten 2. Luftwaffendivision.

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Umstrukturierungen begleiten das 40jährige Jubiläum

Durch die Reduzierung der Bundeswehr nach der Wiedervereinigung wurde 1994 eine erneute Umstrukturierung der Luftwaffe nötig; die Unterstellungsverhältnisse der 2. Luftwaffendivision
änderten sich erneut.

Im Jahr 1999 beging die 2. Luftwaffendivision mit mehreren Großveranstaltungen auch in der Öffentlichkeit ihr 40jähriges Jubiläum. Am Standort Birkenfeld befindet sich der Divisionsstab der 2. Luftwaffendivision mit einer Luftwaffenunterstützungskompanie und einer Luftwaffensanitätsstaffel, das Programmierzentrum Luftwaffe für das Führungsinformationssystem Luftwaffe, eine regionale Sanitätsmaterialausgabestelle, ein Abgesetzter Technischer Zug und der Fernmeldesektor 122, insgesamt ca. 500 Soldatinnen und Soldaten sowie ca. 200 Zivilangestellte.

Im Rahmen der Luftwaffenstruktur 5 wird die 2. Luftwaffendivision ab 2001 erneut umgebaut. Mitlerweile ist das Jagdbombergeschwader 31 „Boelcke“ in Nörvenich unterstellt. Das Jagdgeschwader 74 wurde an die 1. Luftwaffendivision abgegeben.

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Luftwaffenstruktur 5

Die Luftwaffenstruktur 5 hat im Jahr 2003 zu einer weiteren Unterstellungsänderung bei der 2. Luftwaffendivision geführt. Aus dem Radarführungsregiment 2 wurde die Radarführungsabteilung 25 herausgelöst und als erster Verband des neuen Einsatzführungsdienstes als Einsatzführungsbereich 3 aufgestellt. Zum Einsatzführungsbereich 3 gehören eine stationäre und eine verlegefähige Einsatzgruppe. Seit dem 1. März 2003 untersteht dieser Verband nun auf der Regimentsebene direkt der 2. Luftwaffendivision.

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Luftwaffenstruktur 6

Seit Einnahme der Luftwaffenstruktur 6 unterstehen der 2. Luftwaffendivision folgende Verbände und Dienststellen:

  • Flugabwehrraketengeschwader 2 „Mecklenburg-Vorpommern“, Bad Sülze
  • Einsatzführungsbereich 3, Holzdorf
  • Jagdgeschwader 73 „Steinhoff“, Laage
  • Jagdbombergeschwader 31 „Boelcke“, Nörvenich/Kerpen
  • Jagdbombergeschwader 33, Büchel
  • Einsatzunterstützungsgruppe der Luftwaffe, Trollenhagen
  • Verbindungskommando Luftwaffe Namfi, Kreta

sowie die deutschen Soldaten der Combined Air Operations Centre (CAOC) 6 in ESKİŞEHİR / Türkei und CAOC 7 in Larissa / Griechenland. Weiterhin wird das Hubschraubertransportgeschwader NH-90 das 2008/2009 in Holzdorf aufgestellt wird der 2. Luftwaffendivision unterstellt.

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Stand vom: 07.08.12


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