Sicherheitspolitik interessant verpackt
Birkenfeld, 15.02.2012.
Außen- und Sicherheitspolitik war bislang ein militärisches Thema. Dass sich diese Ansicht geändert hat, erläuterte Herr Winfried Nachtwei vor zahlreichen geladenen Gästen in Birkenfeld.

Am 09. Februar 2012 sprach mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Winfried Nachtwei ein hochkarätiger Gastredner beim Zeitgenössischen Forum des Kommandos 2. Luftwaffendivision. Rund 200 geladene Gäste aus allen Bereichen der Gesellschaft hörten interessante Ausführungen zur deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Das Spannungsfeld zwischen einer Kultur der Zurückhaltung und internationaler Verantwortung Deutschlands stand dabei im Mittelpunkt. Der Gastgeber der Veranstaltung, die im kulturellen Leben der Region einen festen Platz hat, war Generalmajor Bernhard Fürst, der Kommandeur der 2.Luftwaffendivision.

Fundierte Meinung zu strittigen Themen
Winfried Nachtwei ist zu vielen Themen der Außen- und Sicherheitspolitik ein gefragter Redner. Und so konnte er auch in Birkenfeld die anwesenden Gäste mit seinem enormen Fachwissen in seinen Bann ziehen. Anhand von aktuellen Beispielen von Konflikten in der Welt erläuterte er die Komplexität von Außen- und Sicherheitspolitik und machte das Thema mit ausgewähltem Bildmaterial für die Zuhörer greifbar. Sein Vortrag umfasste die Einsätze der Bundeswehr von 1960 bis heute. Nachtwei fand dabei klare Worte für das Dilemma jeglicher Krisenprävention: „Verhinderter Krieg ist unauffällig“. Zudem machte er deutlich, dass ein stärkeres ziviles Engagement zum erfolgreichen „state building“ unbedingt benötigt wird. So sei z.B. „die Polizei, die Brücke für eine nachhaltige Sicherheit“. Seine persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse, welche er auch in der anschließenden Diskussionsrunde gerne preisgab, runden seinen Vortrag ab.
Bilder
Winfried Nachtwei beim Vortrag (Quelle: Luftwaffe/Norman Reinhardt)
Größere Abbildung anzeigenWinfried Nachtwei beantwortet die Fragen der Zuhörer (Quelle: Luftwaffe/Norman Reinhardt)
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