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Nationales Lage- und Führungszentrum Sicherheit im Luftraum

Seit Juli 2003 betreiben das Bundesministerium der Verteidigung, das Bundesministerium des Inneren und das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung dieses Lagezentrum ressortübergreifend. Soldaten der Luftwaffe, Beamte der Bundespolizei und Mitarbeiter der Deutschen Flugsicherung arbeiten in dieser interministeriellen Dienststelle Hand in Hand. Sie war die deutsche Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 und dem Irrflug eines Kleinflugzeuge im Januar 2003 in Frankfurt.

Wappen Nationales Lage- und Führungszentrum Sicherheit im Luftraum

Wappen Nationales Lage- und Führungszentrum Sicherheit im Luftraum (Quelle: Luftwaffe/Archiv)Größere Abbildung anzeigen

Im Falle eines vermuteten oder festgestellten terroristischen Missbrauchs eines zivilen Luftfahrzeuges gehen nach der Einleitung erster taktischer Maßnahmen durch das im gleichen Gebäude untergebrachte CAOC Uedem alle weiteren Zuständigkeiten in Form eines „Transfer of Authority“ inklusive der bis dahin der NATO unterstellten Kräfte an die jeweilige Nation über. Damit ist der Forderung Rechnung getragen, die Abwehr terroristischer Gefahren im Luftraum ausschließlich in nationale Verantwortung zu legen.

Das NLFZ SiLuRa stellt für diesen Fall eine kontinuierliche Lageführung und Führungsfähigkeit sowie die Beratung des politischen Entscheidungsträgers sicher. Durch mehrere Arbeitspositionen der beteiligten Ministerien werden alle relevanten Informationen erfasst, die für die Erstellung eines detaillierten Lagebildes zur Sicherheit im deutschen Luftraum notwendig sind.

Mit dieser Lageinformation kann der „German Air Defence Commander“, in der Regel der Inspekteur der Luftwaffe, den politisch verantwortlichen Entscheidungsträger umfassend ins Bild setzen und Entscheidungsgrundlagen für weitreichende Abwehrmaßnahmen zur Verfügung stellen.

Zur Erfüllung dieses umfangreichen Aufgabenpaketes besteht zwischen dem NLFZ SiLuRa und dem CAOC Uedem eine enge Kooperation. Dabei wird nicht nur das im CAOC generierte Luftlagebild genutzt, sondern eine bestmögliche Nutzung vorhandener Führungs- und Informationsmittel sichergestellt.

Darüber hinaus nimmt der militärische Anteil des NLFZ, die Führungszentrale Nationale Luftverteidigung, weitere elementare Aufgaben für die Luftwaffe wahr. Diese umfassen unter anderem die Bereiche Tactical Data Link, Luftbetankung und Luftbildaufklärung, Luftraumbuchung und Sensormanagement.

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Stand vom: 26.11.13


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