Joint Air Power Competence Centre
Der breit gefächerte und vielschichtige Prozess der Transformation des NATO-Bündnisses hat nachhaltigen Eingang in die Überlegungen zur Weiterentwicklung von Luftmacht gefunden.

Es kommt darauf an, das gesamte Spektrum der Luftkriegsmittel optimal auf das künftig erforderliche Fähigkeitsprofil abzustimmen, um neuen Risiken und Bedrohungen wirksam begegnen zu können. In der Kommandostruktur der NATO fehlte dazu eine zentrale Einrichtung. Das Joint Air Power Competence Centre gleicht diesen Mangel als ein Centre of Exellence für den Bereich des Supreme Allied Command Transformation (SACT) aus.
Seit der Entstehung des JAPCC haben sich insgesamt 17 NATO-Nationen als sogenannte „Sponsoring Nations“ eingebracht. Im JAPCC werden zukunftsweisende Vorstellungen zu Führung und Einsatz von Luftkriegsmitteln aller Teilstreitkräfte erarbeitet.
Es steht außer Frage, dass der Transformationsprozess in einem Kontinuum von „Evolution“ und „Revolution“ stattfinden wird.
Transformation beinhaltet immer auch das Risiko eines Fehlschlages. Es kommt darauf an, bei den Bemühungen der Standardisierung, Interoperabilität und letztlich Integration des Luftmachtinventars der NATO Hilfestellung zu leisten.
Das Joint Air Power Competence Centre gibt wichtige Impulse für die Weiterentwicklung und das bündnisgemeinsame Zusammenwirken von Luftkriegsmitteln aller Teilstreitkräfte. Unter Nutzung der am Standort Kalkar / Uedem verfügbaren Kapazitäten ist das JAPCC eine Organisation, die von ihrer konzentrierten Fachexpertise her in der Lage ist, Problemstellungen aus dem gesamten Spektrum der Führung und des Einsatzes von Luftkriegsmitteln erfolgreich zu bearbeiten.
