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Freund und Beschützer

Diepholz, 01.09.2011.
Der Hund ist der beste Freund des Menschen - manchmal aber auch seine letzte Rettung! Hunde kommen bei der Bundeswehr in vielen Bereichen zum Einsatz. In Afghanistan helfen die Hunde bei der Suche nach Minen oder versteckten Sprengmitteln, im Kosovo sind es Drogen, die erschnüffelt werden müssen.

Der beste Freund des Menschen: Hauptfeldwebel Smidt und seine Hündin Sammy
Der beste Freund des Menschen: Hauptfeldwebel Smidt und seine Hündin Sammy (Quelle: Luftwaffe/Michael Bertram)Größere Abbildung anzeigen

Dabei übertreffen die sensorischen Fähigkeiten der Hundenasen sogar die moderne Technik. Allerdings reicht eine gute Spürnase allein nicht aus, um als Hund einen Job bei der Bundeswehr zu bekommen. Entscheidend für eine erfolgreiche Karriere ist auch, wie gut Hund und Hundeführer zusammenarbeiten können: Dies ist wichtig, denn schließlich vertrauen die Soldaten den Hunden ihr Leben an.

Wo ist der versteckte Sprengstoff?
Wo ist der versteckte Sprengstoff? (Quelle: Luftwaffe/Michael Bertram)Größere Abbildung anzeigen

Ein Team von www.luftwaffe.de begleitete Diensthundeführer Hauptfeldwebel (HptFw) Andreas Smidt und seine Kameraden vom 10./Objektschutzregiment der Luftwaffe (10./ObjSRgtLw) im niedersächsischen Diepholz, wie der nachfolgende Videobeitrag „Diensthundeführer der Bundeswehr“ zeigt.

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Ein Team: Hauptfeldwebel Martin Gomez mit Hündin Betzi
Ein Team: Hauptfeldwebel Martin Gomez mit Hündin Betzi (Quelle: Luftwaffe/Michael Bertram)Größere Abbildung anzeigen

40 Jahre Diensthundewesen

Seit ihrer Gründung hat die Bundeswehr Hunde in ihren Diensten. In der Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr (SDstHundeBw), die sich in Ulmen in der Eifel befindet, wurden in den letzten 40 Jahren rund 13.000 Hundeführer und über 9.400 Hunde ausgebildet. Die neuen vielseitigen Aufgaben der Bundeswehr, die sich insbesondere durch die verschiedenen Auslandseinsätzen ergaben, haben den Bedarf an Spezialhunden deutlich ansteigen lassen.

Der Täter ist gestellt
Der Täter ist gestellt (Quelle: Luftwaffe/Michael Bertram)Größere Abbildung anzeigen

Traditionell setzt die Bundeswehr Diensthunde als Begleithunde für Wach- und Sicherungskräfte ein. Ab Mitte der 1990er Jahre zeigte sich jedoch, dass die derart ausgebildeten Hunde den neuen Aufgabenprofilen nicht gewachsen waren. Erste Initiativen zur Ausbildung von Kampfmittelspürhunden startete die Bundeswehr 1996. Ab 1999 wurde die Ausbildung nochmals ergänzt, um Spezialhunde zum Anzeigen von Sprengmitteln, wie Minen oder Sprengsätze, die dann von EOD - Spezialisten (Explosive Ordonance Devices) entschärft werden können, zu befähigen. Bei der Ausbildung dieser Spezialhunde, die entsprechend der Diensthundeprüfungsordnung der Bundeswehr erfolgt, wendet man Erkenntnisse der angewandten Verhaltensforschung an und macht sich insbesondere das Spiel- und Beutefangverhalten der Tiere zunutze.

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Der Hund gehört auch nach Dienstschluss mit zur Familie
Der Hund gehört auch nach Dienstschluss mit zur Familie (Quelle: Luftwaffe/Michael Bertram)Größere Abbildung anzeigen

Intensives Training für Mensch und Tier

Intensives Training ist die wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Mensch und Tier. In der sogenannten Modulausbildung wird direkt an die vierzehnwöchige Grundausbildung des Hundes die Spezialisierung angeschlossen. Diese dauert nochmals bis zu 21 Wochen und gewährleistet, dass der Hund in verhältnismäßig kurzer Zeit optimal auf seine zukünftige Aufgabe vorbereitet wird. Durch diese lange Ausbildung entsteht eine enge Bindung zum Hundeführer, der sich von seinem Schützling auch nach „Dienstschluss“ nicht trennt. „Der Hund ist halt kein Gegenstand, den man einfach abstellt“, äußert sich HptFw Smidt.

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Feierabend
Feierabend (Quelle: Luftwaffe/Michael Bertram)Größere Abbildung anzeigen

Ständig bereit

Für die Luftwaffensoldaten aus Diepholz ist der Auslandseinsatz schon lange zu einem Dauerauftrag geworden. Luftwaffenpionierkräfte und Kampfmittelfachpersonal befinden sich ständig in Einsatzbereitschaft. Auch die Diensthundeführer aus Diepholz wissen im Grunde, dass der nächste Einsatz schnell wieder bevorstehen kann. „Wenn es denn mal schnell gehen soll, ist das Meiste schon gepackt“ so HptFw Smidt und weiter „von unserem Bataillon sind rund 30 Soldaten ständig in allen Einsätzen der Bundeswehr unterwegs.“

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Stand vom: 21.09.11 | Autor: Michael Bertram


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