Nachrichten Dezember 2011
Aktuelles
Am Donnerstag, den 12. Januar 2012, findet der Friedensgottesdienst im Hohen Dom zu Köln mit Kardinal Joachim Meisner statt. Der Gottesdienst beginnt um 9 Uhr im Kölner Dom. Im Anschluss an den Soldatengottesdienst folgt vor dem Dom eine Begegnung aller Soldaten auf dem Roncalliplatz.
Ab dem 4. Januar 2012 wird die NATO-Mission „Air Policing Baltikum“ zur Wahrung der Integrität und zum Schutz des Luftraums über den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen erneut von der Luftwaffe durchgeführt.
Weihnachtliche Stimmung macht sich auch im Einsatzgeschwader Mazar-e Sharif, knapp 5.000 Kilometer entfernt von der Heimat, breit.
Das Qualitätssicherungs- und Systemschießen (QSS) Taurus 2011 ist in Südafrika erfolgreich zu Ende gegangen – eine Bestandsaufnahme.
Die Luftwaffe ist überall auf diesem Planeten im Einsatz, um ihre Kameraden in allen Teilstreitkräften mit dem nötigsten zu versorgen. Dieser Tage hat sie eine ganz besondere Fracht an Bord: Das Friedenslicht aus Bethlehem ist im Einsatz angekommen.
Am 20. Dezember 2011 wurde das neue Towergebäude am Penzinger Standort des Lufttransportgeschwaders 61 durch den Generalsekretär der CSU, Alexander Dobrindt, nach nur sechs Monaten Bauzeit eingeweiht.
Über 500 begeisterte Zuschauer, ein großes Orchester auf der Bühne, eine aus Funk und Fernsehen bekannte Sängerin als Stargast und am Ende ein tolles Spendenergebnis für einen guten Zweck: Das 15. Benefizkonzert des Luftwaffenmusikkorps 3 auf der Bühne des Collegium Augustinianum Gaesdonck Goch darf man getrost als vollen Erfolg bewerten.
Führungspersonal aus Le Luc/Frankreich informierte sich über NH90 Ausbildung am Standort Faßberg
Ein Kontingent aus 110 Objektschutzsoldaten wurde im Rahmen eines öffentlichen Appells von der Patenstadt Zülpich in den Einsatz nach Afghanistan verabschiedet.
Das Jahr 2011 war ein bewegtes Jahr für die Luftwaffe: Ungeachtet der Stationierungsentscheidungen des Bundesministeriums der Verteidigung sorgten neue Waffensysteme und diverse Übungen auf internationaler Ebene für entsprechendes Aufsehen. Begleiten Sie uns durch die Highligts des Jahres 2011….
Das „Friedenslicht aus Bethlehem“ ist unterwegs in den Einsatz, wo es das Weihnachtsfest nach Afghanistan bringen soll. Doch schon auf dem Weg dorthin wirkt es auf die Seelen der Soldaten ein…
Die Flugabwehrraketengruppe 21 aus Sanitz bereitet sich derzeit mit Unterstützung der Einsatzunterstützungsgruppe Luftwaffe auf die Standby-Phase der NATO Response Force 2012 vor. Die Übung „Herbststurm 2011“ stellte dabei sicher, dass die Übungsteilnehmer den operationellen wie logistischen Herausforderungen gewachsen waren.
Wenige Monate nach Aufstellung der Flugabwehrgruppe MANTIS beim Flugabwehrraketengeschwader 1 "Schleswig-Holstein" wurde das Einsatzkonzept des Waffensystems MANTIS mit dem Personal für das 1. Einsatzkontingent erfolgreich auf dem Truppenübungsplatz in Todendorf überprüft.
Mit einem Familientag am 27. August 2011 feierten Angehörige, Ehemalige und Freunde das 50-Jährige Bestehen der Zentralfeuerwehr JG 71 "R". Hierzu wurden die zahlreichen Gäste bei gutem Wetter in der Feuerwehrfahrzeughalle durch den Leiter der Feuerwehr, Brandamtsrat Kurt Weber und durch den Staffelchef Flugbetriebsstaffel, Oberstleutnant Dietmar Lührs, aufs Herzlichste begrüßt.
Am 14. Dezember wurde das „Friedenslicht aus Bethlehem“ zum Ersten mal der Bundeswehr überbracht. Im Rahmen eines Gottesdienstes in Köln-Wahn händigte der Bund der Deutschen Katholischen Jugend, das Zeichen aus Bethlehem der Luftwaffe aus. Die Übergabe erfolgte mit der Bitte das Licht zu den Soldaten in den ISAF-Einsatz zu bringen.
Am 5. Dezember 2011 fand auf dem Fliegerhorst Lagerlechfeld ein Funktionstest an drei Feuerlösch-Fahrzeugen der 3. Generation statt. Personal und Fahrzeuge kamen von den Bundeswehr-Standorten Roth und Lagerlechfeld. Ziel dieses Funktionstestes war es, die Einsatzfähigkeit und Betriebssicherheit der neuen Fahrzeuge festzustellen.
Am 11.11.2011, dem Gedenktag zum Ende des Ersten Weltkriegs vor 93 Jahren, wurde in dem kleinen Ort Ligny-Thilloy in Frankreich eine Gedenkstätte zu Ehren des britischen Jagdfliegers Major Lanoe Hawker eingeweiht. An dieser besonderen Veranstaltung nahm auch eine Delegation des Jagdgeschwader 71 "Richthofen" teil.
Die 81 Soldatinnen und Soldaten des Mengen/Hohentengener Ausbildungsbataillons, die ihr Treuebekenntnis am 9. Dezember in der Oberschwaben-Kaserne ablegten, schreiben Geschichte. Sie waren die letzten Rekruten, welche sich in der militärischen Liegenschaft dazu bekannten, „der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“.
Ein Flugzeug ohne Pilot an Bord ist für viele Menschen undenkbar – bei der Luftwaffe in Deutschland ist es bald Realität. Das unbemannte Luftfahrzeug Euro Hawk wird komplett vom Boden aus gesteuert. Die ersten elf Luftwaffenoffiziere beendeten in diesen Tagen erfolgreich ihre intensive Ausbildung in den USA und leiten damit ein neues Zeitalter für die unbemannte militärische Luftfahrt ein.
120 Soldatinnen und Soldaten, die im Germersheimer Ausbildungsbataillon bis Ende Dezember ihre dreimonatige Grundausbildung absolvieren, legten am 8. Dezember ihr Treuebekenntnis ab. Beim feierlichen Appell in der General Hans-Graf-Sponeck- Kaserne bekannten sie sich, „der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“.
Am 14. Dezember 2011 wurde das Fehlermeldesystem bei General Flugsicherheit in der Bundeswehr in Dienst genommen. Das System öffnet neue Wege in der Flugsicherheit. Mit der Einführung dieses Verfahrens werden flugsicherheitsgefährdende Entwicklungen, aber auch nicht effiziente Handlungsabläufe rechtzeitig erfasst und analysiert.
Nach dem Abschluss der Zivilberuflichen Aus- und Weiterbildung zum Industriemeister in der Fachrichtung Elektrotechnik konnten 15 Lehrgangsteilnehmern im Albcasino der Zollernalb-Kaserne ihre Zertifikate aus den Händen von Armin Herwanger, Koordinator der DEKRA Akademie, entgegennehmen.
Am 14. Dezember 2011 wurde in der Luftwaffenkampfführungsanlage in Schönewalde das erste von zwei verlegefähigen Radargeräten der Luftwaffe übergeben.
12 Stabsoffiziere aus 11 Ländern, allesamt Teilnehmer des Lehrgangs „Generalstabsdienst/Admiralstabsdienst mit internationaler Beteiligung (LGAI)“ machten auf ihrer Ausbildungsreise zu ausgewählten Verbänden, Dienststellen und Industrieunternehmen im Süden Deutschlands am 08. Dezember 2011 einen kurzen Zwischenstopp an der Offizierschule der Luftwaffe (OSLw) in Fürstenfeldbruck.
Zurzeit leisten vier Soldaten des Jagdgeschwaders 71 “Richthofen“ Dienst auf dem Strategischen Lufttransportstützpunkt Termez in Usbekistan. Der neu eingeweihte „Richthofensaal“ stellt für die Soldaten ein Stück Heimat dar.
Obwohl in den vergangenen Jahren Reparaturen von Dienstfahrzeugen der Bundeswehr teilweise an die zivile Industrie vergeben wurden, gibt es sie noch, die Kraftfahrzeuginstandsetzung im LTG 63.
In enger Zusammenarbeit mit der Offizierschule der Luftwaffe führte das Katholische Stadtpfarramt St. Magdalena ein Adventskonzert durch. Am 06. Dezember 2011 fand die alljährliche Musikveranstaltung in der Klosterkirche Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck statt.
Wie bereits in den vergangenen Jahren veranstaltete am 7. Dezember 2011 die Gemeinde Appen in Zusammenarbeit mit der Unteroffizierschule der Luftwaffe das traditionelle Adventskonzert in der Marseille - Kaserne. Es wird zugunsten der Initiative „Appen musiziert“ veranstaltet. Mit den Spenden werden krebskranke Kinder unterstützt.
Nach monatelangen Überprüfungen und Tests ist das Jagdgeschwader 74 erster Eurofighterverband mit einer gültigen NATO-NRF-Zertifizierung. Ab Januar 2012 steht das Team der Luftwaffe in einer, nunmehr zwölfmonatigen, Bereitschaftsphase.
Fast genau zwei Jahre gibt es die Gesprächsreihe Kaufbeurer Dialog. In dieser Zeit ist es dem Kommandeur der TSLw 1, Oberst Richard Drexl gelungen, viele hochkarätige ehemalige Politiker als Redner zu den verschiedensten Themen zu gewinnen. Mit Thilo Sarrazin kam nun eine Persönlichkeit, die vor fast genau einem Jahr durch die Veröffentlichung des Buches „Deutschland schafft sich ab“ stark in die Kritik geraten war und letztendlich als Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank zurücktreten musste.
Am 22. und 23. November 2011 fanden die diesjährigen Standortmeisterschaften im Badminton in der Luftwaffenkaserne am Standort Köln-Wahn statt. An diesen Tagen traf sich eine bunt gemischte Gruppe aus Hobby- und Vereinsspielern verschiedenster Dienststellen der Bundeswehr, Polizei und vielen anderen Organisationen.
Zum traditionellen Nikolaus-Frühstück mit dem Kommandeur Kommando Operative Führung Luftstreitkräfte, Generalleutnant Dieter Naskrent, fanden sich in diesem Jahr wieder zahlreiche Bürgermeister der Städte und Gemeinden des Kreises Kleve in der Kalkarer von-Seydlitz-Kaserne ein.
Der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, bedankte sich bei den Soldaten und Zivilbeschäftigten des Standortes Fassberg. Sie hatten insgesamt 8.300 Euro gesammelt und an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr gespendet.
Organisiert von Zwölf Bundeswehrdienststellen findet unter der Schirmherrschaft des Generalinspekteurs, General Volker Wieker, jährlich die Laufserie zum „Schleswig – Holstein – Cup“ statt.
Die 26-Jährige Sandra van den Hoogen informiert junge Menschen über ihre Karrieremöglichkeiten bei einem Top-Arbeitgeber Deutschlands – der Bundeswehr. Als Wehrdienstberaterin beim beim Zentrum für Nachwuchsgewinnung West, steht sie unter anderem in Schulen, auf Ausbildungsbörsen oder Messen Rede und Antwort.
Der Volkstrauertag ist nicht nur einer der stillen Gedenktage im November, er ist an diesem Tag auch eine Betrachtung der Geschichte des 20. Jahrhunderts, an die Opfer von Gewaltherrschaft und Krieg.
Soldaten sammelten am Freitag den 25. November 2011 mit einer Haus- und Straßensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Schönewalde.
Wenn man an Luftwaffe denkt, assoziert man dies vor allem mit Waffensystemen wie Abfangjägern oder Jagdbombern. Abgesehen von diesen attraktiven und hochmodernen Aushängeschildern hat sich die Luftwaffe aber auch zu einem Teilstreitkraft-übergreifenden wie multinational agierenden Dienstleister entwickelt, der quer über den Globus agiert - wie die nachfolgende Geschichte zeigt: 24 Stunden Luftwaffe am Stück.
Wenn man an Luftwaffe denkt, assoziert man dies vor allem mit Waffensystemen wie Abfangjägern oder Jagdbombern. Abgesehen von diesen attraktiven und hochmodernen Aushängeschildern hat sich die Luftwaffe aber auch zu einem Teilstreitkraft-übergreifenden wie multinational agierenden Dienstleister entwickelt, der quer über den Globus agiert - wie die nachfolgende Geschichte zeigen wird: 24 Stunden Luftwaffe am Stück.
Am 28. November eröffnete der Generalarzt der Luftwaffe, Generalarzt Dr. med. Jörg Binnewies die 56. Arbeitstagung der Fliegerärzte der Bundeswehr in Fürstenfeldbruck. Die Arbeitstagung fand im Luftwaffensaal des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck statt und wurde durch das Flugmedizinische Institut der Luftwaffe (FlMedInstLw) ausgerichtet.
Zum ersten Mal ist ein deutsches Hauptquartier in Bereitschaft für die schnelle Eingreiftruppe der NATO. Ein Jahr lang dauert diese Bereitschaftsphase. Der Kernstab aus Kalkar löst damit die Franzosen ab, die den Luftstreitkräftebeitrag der NATO aktuell stellen.
Der Geschwaderkommodore, Oberstleutnant Andreas Korb, lud am 22. November zur alljährlichen Tagung „zum Schutz gegen Fluglärm.“ Gäste waren die Bürgermeister der benachbarten Städte, Verbandsgemeinden und Gemeinden des Landkreises Cochem Zell, sowie Vertreter des Innenministeriums, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland- Pfalz.
Am 11. November übergab Generalarzt Dr. med. Jörg Binnewies (Generalarzt der Luftwaffe) den künftigen Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirates des Generalarztes der Luftwaffe und des Flugmedizinischen Institutes der Luftwaffe die Berufungsurkunden.
In einer Feierstunde ehrte die Industrie und Handelskammer Schleswig-Holstein die Landesbesten „Azubis“ zusammen mit ihren Ausbildungsbetrieben im NordseeCongressCentrum Husum. Auch Thies Petersen, ehemaliger Auszubildender der Ausbildungswerkstatt der Flugabwehrraketengruppe 26, gehörte zu den Ausgezeichneten.