Nachrichten April 2011
Aktuelles
Vom 30. April bis 03. Mai 2011 präsentierte sich der Sanitätsdienst der Bundeswehr auf dem 117. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden. Das Messeteam der Streitkräfte wurde auch in diesem Jahr wieder durch Vertreter des Fliegerärztlichen Dienstes, des Bundeswehrzentralkrankenhauses Koblenz und des Zentrums für Nachwuchsgewinnung West unterstützt.
Der Einsatzwert von Waffensystemen, insbesondere im internationalen Umfeld, wird zunehmend bestimmt von den Netzwerk- und Vernetzungsfähigkeiten. Mit dem „Surface-to-Air-Missile-Operations-Center“, kurz SAMOC, verfügt die Luftwaffe über einen – auch in der NATO und Europa – einzigartigen Gefechtsstand. Vertreter der Rüstungsfirma Northrop Grumman und des Taktischen Aus- und Weiterbildungszentrums Flugabwehrraketen der Luftwaffe tauschten ihre Erfahrungen und Ideen aus.
Jobportaits in Text und Bild als persönliche Entscheidungshilfe
Seit dem 5. Januar 2011 waren die rund 100 Soldaten des deutschen Luftwaffenkontingents auf dem im Norden Litauens gelegenen Fliegerhorst Siauliai stationiert. Das Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ aus Wittmund stellte mit sechs Kampfflugzeugen vom Typ F-4F Phantom die Mission „NATO Air Policing Baltikum“ sicher. Luftwaffe. de beendet seine Berichterstattung aus dem Baltikum mit letzten Eindrücken aus Siauliai.
Major Daniel Moldrings ist als Austauschoffizier bei einem Tornado-Geschwader in Italien eingesetzt. Wenn es darum geht „sein“ Waffensystem ständig weiterzuentwickeln, ist er immer mit dabei…
Am 28. April 2011 wurde die Verantwortung zur Überwachung des Luftraumes über Estland, Lettland und Litauen mit einer feierlichen Zeremonie an Frankreich übergeben. Damit beendete die Luftwaffe ihren Einsatz im Rahmen der integrierten NATO-Luftverteidigung über dem Baltikum.
Zu der diesjährigen Sicherheitskoordinierungsausschusssitzung hatte der Kommodore des Jagdbombergeschwaders 33 und Standortältester Oberst Dr. Jan Kuebart geladen. Dazu kamen diesen April wieder zahlreiche Vertreter in- und externer Behörden und Dienststellen sowie den Kommunen nach Cochem Brauheck.
Langsam öffnen sich die schweren Stahltore des Shelters. Sie geben den Blick frei ins Innere dieses künstlichen Betongewölbes. Im Halbdunkel erkennt man die Umrisse eines Jagdbombers vom Typ Tornado, der auf seinen nächsten Einsatz wartet. Obergefreiter Sven Moldenhauer ist immer wieder aufs Neue von diesem Anblick fasziniert. Jedes Mal überkommt ihn ein leichter Schauer von Ehrfurcht. Er ist Soldat auf Zeit und als Fluggerätmechanikersoldat im Jagbombergeschwader 32 in Lechfeld / Bayern eingesetzt.
Der Litauische Fußballverein „VSI futubolo klubas „Savanoris“ hat in seiner Clubgeschichte schon gegen viele Mannschaften aus dem Ausland gespielt. Mannschaften aus Frankreich, Lettland und Polen waren schon in Siauliai, der Heimatstadt des Vereins, zu Gast. Nun spielte das Luftwaffenkontingent gegen das Team aus Osteuropa.
Der Kommandeur der 1. Luftwaffendivision, Generalmajor Robert Löwenstein, besuchte am 5. April 2011 das Taktische Ausbildungskommando der Luftwaffe Italien in Decimomannu.
Am 28. April 2011 wird die Verantwortung zur Überwachung des Luftraums über Estland, Lettland und Litauen im Rahmen einer feierlichen Zeremonie an Frankreich übergeben.
Insgesamt 38.000 Euro überreichte Oberst Michael Rethmann, Kommandeur des Luftwaffeninstandhaltungsregiments 1, am 15. April 2011 an soziale Einrichtungen und Organisationen aus der Region Erdings. Mit der „Aktion Erbse“, einer Sammelaktion während der Adventszeit, wurde von den Soldaten diese enorme Summe gesammelt.
Der Fliegerhorst Fassberg war 1948/49 ein wichtiger Eckpfeiler der „Luftbrücke nach Berlin“. Durch die damalige Royal Airforce Station Fassberg wurde Berlin mit Kohle versorgt. Heute erinnert die Luftbrücken-Allee am Luftwaffenstandort an dieses historische Ereignis.
Seit letztem Jahr gibt es in der Bundeswehr einen neuen Studiengang, der auch die Soldaten befähigen soll, in der Medienwelt professionell vertreten zu sein. Für Leute, die einen Beruf in der Medienwelt in Betracht ziehen, sicherlich mehr als nur eine Idee wert: Die Medienwelt – Ein Blick hinter die Kulissen.
Mit MANTIS verfügt die Luftwaffe über eine hochwirksame Waffe gegen die Bedrohung aus Raketen, Artillerie- und Mörsergeschossen. Wenn die gerade aufgenommene Ausbildung des Personals vom Flugabwehrraketengeschwader 1 aus Husum abgeschlossen ist, könnte das gesamte MANTIS-System Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres beispielsweise auch nach Kunduz verlegen und dort den Feldlagerschutz deutlich verbessern.
Der 19. April wird in der Chronik des Germersheimer Ausbildungsbataillons einen besonderen Platz einnehmen. Erstmals in der Geschichte der Bundeswehr legten junge Rekruten der Luftwaffe, die ausschließlich auf eigenen Wunsch – also freiwillig – ihren Dienst leisten, ihr Treuebekenntnis ab.
Die Soldaten der 22. Luftwaffeninstandhaltungsgruppe aus Trollenhagen sind Spezialisten für die Reparatur für Radar- und Funkanlagen und an den Gerätestandorten der Bundeswehr. Eine Woche lang verlegten sie ihren Arbeitsplatz in den Wald Serrahnbruch im Müritznationalpark. Hier bestand ihre Aufgabe darin, einen Moorsteg zu ersetzen.
Am 19. April 2011 verlieh Generalmajor Robert Löwenstein den Bestpreis für politische Bildung im Kommandobereich 1. Luftwaffendivision an die Hauptfeldwebel Sabrina Hinzmann und Marcel Kaden.
Am 21. April 2011 übertrug der Leiter Abteilungen mit Fachaufgaben im Luftwaffenamt, Brigadegeneral Harald Riedel die Amtsgeschäfte des General Weiterentwicklung der Luftwaffe von Brigadegeneral Günter Giesa an Brigadegeneral Gerhard Schulz.
Die Luftwaffe ist derzeit mit der Luftraumsicherung über dem Baltikum beauftragt. Im Filmbeitrag - der in englischer Sprache eine Abfangübung schwedischer Kräfte beschreibt – kommt auch der deutsche Kontingentführer aus dem Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ zu Wort.
Am 20. April 2011 übergab Oberst a. D. K. Gunter von Kajdacsy die neue Standortbroschüre „Bundeswehr am Standort Köln“ an den Standortältesten der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn Brigadegeneral Harald Riedel.
123 Soldaten nahmen auf dem Fliegerhorst Jever an der Übung „Elephant Recovery 2011“ teil - mit allen Fliegenden Verbänden der Luftwaffe. Verschiedene Verfahren zur Bergung diverser Luftfahrzeugen werden dabei überprüft und optimiert. Wir geben Ihnen einige Eindrücke, wie vielfältig die „Bergung der Elefanten sein kann“.
Am 7. April fand der traditionelle Zeppelinlauf des Marinefliegergeschwaders 3 in Nordholz statt. Bereits zum 20. Mal wurde dieser Lauf durch das MFG angeboten und die Technische Schule der Luftwaffe 3 war in diesem Jahr mit insgesamt 12 Startern vertreten.
Bei den Objektschützern in Diepholz haben nicht nur die Kampfmittelbeseitiger feine Nasen, sondern vor allem ihre vierbeinigen „Arbeitsmittel“, die zugleich Begleiter in den Einsatz und des Menschen bester Freund sind. Wir stellen ihnen eines dieser unzertrennlichen Paare vor.
Litauische Luftwaffe führte im Rahmen der NATO-Mission „Air Policing Baltikum“ erstmals Transportflüge für das deutsche Kontingent durch.
Der Leiter der Berufsschule Erding, Oberstudienrat Josef Biller, bringt es während der Freisprechungsfeier für 38 Auszubildende des Fliegerhorstes Erding auf den Punkt:
„Die sehr gute Zusammenarbeit mit der „Talentschmiede“ Ausbildungswerkstatt ist einfach nur hervorzuheben," meinte er abschließend in seinem Grußwort im Offizierheim der Luftwaffenkaserne.
Am 14. April 2011 überreichte General Funk im Beisein der Verantwortlichen dem Bereichsvorsitzenden West des Bundeswehr-Sozialwerks, Hauptmann a.D. Uwe Sander, einen Spendenscheck in Höhe von 3.390,00 Euro.
Vier hydrauliche Stahlstempel senken sich gemächlich und lautlos nach unten. Mit sensibel gesteuerter Kraft pressen sie sich in den festen Wiesenboden. Langsam und präzise heben sie das 31 Tonnen schwere Fahrzeug Zentimeter für Zentimeter an, bis alle vier Ecken exakt und waagerecht ausgerichtet sind. Die drei am Fahrzeug befindlichen Soldaten haben alles fest im Blick. Einer von ihnen führt das Kommando. Sein Name ist Jörn Wilde, Stabsgefreiter und Startgeräteführer des Waffensystems Patriot.
Das Flugabwehrraketengeschwader 2 „Mecklenburg-Vorpommern“ erhielt im Rahmen einer NATO-Überprüfung unter der Bezeichnung „Cold Igloo“ die Zertifizierung für die NATO Response Force 2012. Über 550 Soldaten und mehr als 300 Kraftfahrzeuge waren in das Übungsgeschehen involviert.
In diesem Jahr besuchten 81 Teilnehmerinnen im Rahmen des „Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag“ das Jagdgeschwader 71 “Richthofen“ am Standort Wittmund. Das Tagesprogramm führte die Schülerinnen durch die unterschiedlichen Fachbereiche eines Fliegenden Verbandes.
Am 19. April besuchte der Bürgerverein Heide und Umgebung e.V. die III. Lehrgruppe der Unteroffiziersschule der Luftwaffe. Oberstleutnant Joachim Amberg, Kommandeur der Dienstelle, lud zum Truppenbesuch ein und nutzte die Gelegenheit den Gästen die Fähigkeiten der Dienststelle aufzuzeigen.
„Cool, ich darf auf den Pilotensitz“ – das erfreute nicht nur Carolin Stümer am 14. April, sondern auch die anderen 24 Mädchen, die am Girls'Day 2011 beim Lufttransportgeschwader 63 (LTG 63) in Alt Duvenstedt teilnahmen. Zum zehnten Mal öffnete der Fliegerhorst seine Tore für den Mädchen-Zukunftstag.
Alle Soldaten die nach Afghanistan fliegen, machen eine Zwischenlandung auf dem Flughafen in Termez. Im letzen Jahr waren das etwa 1.500 Passagiere pro Woche. Hier ein kurzer Überblick.
„Terrorismus: Ideologie - Methoden – Abwehr“. Ein hochaktuelles Thema bot die Luftwaffe in Birkenfeld 350 Gästen und Soldaten aus der Region. Elmar Theveßen, Terrorismusexperte beim ZDF, referierte am 11.April 2011 über die Gefahren aus dem Nahen Osten.
Mit der Sonderausstellung Ende|Neuanfang lenkt das Luftwaffenmuseum in Berlin-Gatow auf 250 Quadratmetern den Blick auf die deutsche Wiedervereinigung und lässt Menschen zu Wort kommen, die den historischen Umbruch erlebt und mitgestaltet haben.
Am 14. April 2011 war es wieder soweit. Die Schranke der Unteroffizierschule der Luftwaffe in Heide öffnete sich für den Girls'Day. Gespannt und voller Neugier strömten 40 Mädchen zur „Entdeckungsreise Bundeswehr“ in die Kaserne.
Mit Vollgas durch die Lüfte: Oben am Himmel, wo ihn die G-Kräfte in den Sitz pressen, fühlt er sich wohl. Ein Jetpilot berichtet über seinen außergewöhnlichen Beruf und seine Ausbildung.
An der Frühjahrsputzaktion der Stadt Köln „Kölle putzmunter“ am 7. April 2011 beteiligten sich erneut Angehörige der Luftwaffenkaserne Wahn.
Ab dem 5. Mai eröffnet der Standort Fassberg ein Bürger- und Informationsbüro im Fassberger Rathaus. Jeden Donnerstag von 15 bis 17 Uhr steht dann Oberstabsfeldwebel Paul Hicks von der Technischen Schule der Luftwaffe 3 als Ansprechpartner zur Verfügung.
123 Soldaten nahmen auf dem Fliegerhorst Jever an der Übung „Elephant Recovery 2011“ teil - mit allen Fliegenden Verbänden der Luftwaffe. Bestehende Verfahren zur Bergung von Luftfahrzeugen werden dabei überprüft und optimiert.
Das Schießen mit dem Flugabwehrsystem MANTIS (Modular, Automatic and Network capable Targeting and Interception System) war der Höhepunkt einer Veranstaltung mit internationalem Flair. Zum „4. International Army Air Defence Symposium (IAADS)“ reisten rund 350 Teilnehmer aus 40 Nationen nach Lütjenburg und Todendorf in Schleswig-Holstein. Zum ersten Mal schoss MANTIS vor internationalem Publikum.
Am 14. April 2011 besuchten 100 Schülerinnen aus der Region im Rahmen des bundesweit durchgeführten „Girls' Day“ (Mädchen-Zukunftstag) den Fliegerhorst Nörvenich.
Schülerinnen aus Husum und Umgebung besuchten im Rahmen des Girls'Day die Flugabwehrraketengruppe 26. Dort informierten sie sich umfassend über zivile und militärische Karrieremöglichkeiten in der Bundeswehr.
19 junge Frauen im Alter zwischen 15 und 16 Jahren besuchten am 14. April 2011 das Jagdbombergeschwader 32 (JaboG 32). Im Rahmen des bundesweit durchgeführten “Girls'Day“ wollten sie sich die Bundeswehr einmal aus der Nähe anschauen.
Auch dieses Jahr beteiligte sich der Bundeswehrstandort Schönewalde/Holzdorf am deutschlandweiten Mädchenzukunftstag „Girls' Day“. 18 Mädchen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren besuchten den Luftwaffenstandort, um sich den Alltag bei der Bundeswehr anzuschauen.
Am 14. April 2011 fand bereits zum zehnten Mal ein Girls' Day in der General-Hans-Graf-Sponeck-Kaserne in Germersheim statt. Auf einem Infomobil der Wehrdienstberatung wurden Einblicke in die vielfältigen Berufschancen für Frauen gezeigt. Mehr als 100 Teilnehmerinnen im Alter zwischen 14 und 17 Jahre konnten sich an acht weiteren Stationen einen kleinen Einblick in den Alltag der Soldaten in der Allgemeinen Grundausbildung verschaffen.
„Das war super cool und wirklich interessant. Die Ausbilder haben sich viel Zeit für uns genommen und haben uns alles gut erklärt“, war die Meinung der Mädchen, die beim Girls'Day 2011 auf dem Flugplatz Fassberg mitgemacht haben.
32 Mädchen besuchten am 14.04.11 die Siebenbuche-Kaserne der Flugabwehrraketengruppe 21 in Sanitz zu ihrem Girls´Day und bedankten sich zum Schluss mit einem Hup-Konzert.
Am 14.04.11 informierten sich 48 Schülerinnen in der Oberschwaben-Kaserne in Hohentengen über die Luftwaffe. Die Sanitätsstaffel Mengen/Hohentengen stand ebenfalls auf dem Programm.
Bereits zum dritten Mal besuchten Mädchen aus Niederbayern im Rahmen des Girl's Day 2011 die Radarstation am Großen Arber und schnupperten in die Arbeitswelt der Radar- und Funktechniker der Luftwaffe hinein.
Die Bundeswehr ist ein attraktiver Arbeitgeber und bietet eine Vielfalt von Berufsmöglichkeiten. Davon überzeugen konnten sich über 340 junge Mädchen beim Girls'Day im Luftwaffenausbildungsregiment. An den Standorten Roth, Germersheim Mengen/Hohentengen und Strausberg erlebten die „Girls“ einen spannenden, erlebnisreichen und informativen Tag.
Wachsoldat, Obergefreiter Patrick Hartmann, geht ins „Stillgestanden“, beginnt zu lächeln und grüßt militärisch, als ein Bus die Wache passiert. Im Bus 53 „junge Damen“, die sich zum Girls'Day am Flugplatz Erding angemeldet haben.
Einen nicht alltäglichen „Schultag“ verbrachten 28 Mädchen an der Offizierschule der Luftwaffe (OSLw) in Fürstenfeldbruck. Im Rahmen des diesjährigen bundesweiten Girls' Day tauschten sie die Schulbank mit dem Arbeitsplatz Bundeswehr.
Der Einsatzführungsbereich 2 beteiligte sich ebenfalls bei der bundesweiten Aktion „Girls'Day 2011“. Rund 70 Schülerinnen der Realschulen Kreuztal und Erndtebrück nahmen an der Veranstaltung teil.
Oberstleutnant Volker Engelmann, Kommandeur des Einsatzführungsbereiches 1 und zugleich Standortältester der Zollernalb-Kaserne, begrüßte die angereisten Mädchen im Albcasino und wünschte ihnen einen informationsreichen Tag. 24 Schülerinnen aus neun verschiedenen Schulen in Begleitung einer Lehrerin besuchten im Rahmen des bundesweit durchgeführten „Girls´Day“ den Standort Meßstetten.
Seit Januar 2001 gehören Frauen in der Bundeswehr in allem Bereichen zum Alltagsbild. Rund 17 000 Frauen dienen inzwischen in der Bundeswehr und das Interesse an den vielfältigen Berufen innerhalb der Streitkräfte ist nach wie vor groß. Das zeigte einmal mehr der„Girls'Day 2011“ beim Aufklärungsgeschwader 51 „Immelmann“ in Jagel und beim Sanitätszentrum in Kropp.
Am 14. April 2011 war es wieder einmal soweit: Die Unteroffizierschule der Luftwaffe (USLw) öffnete für einen Tag im Rahmen des diesjährigen Girls'Day ihre Tore für interessierte junge Besucherinnen. Über 30 „Girlies“ im Alter von 11 bis 15 Jahren fieberten einem erlebnisreichen Tag entgegen.
Pünktlich um 09 Uhr begrüßte der nebenamtliche Jugendoffizier der Technischen Schule der Luftwaffe (TSLw 1), Oberleutnant Andreas Lässer, die 50 Teilnehmerinnen zum „Mädchen – Zukunftstag“ auf dem Fliegerhorst Kaufbeuren
Mit doppelter Teilnehmerzahl als im Vorjahr kamen interessierte Schülerinnen zum Girls'Day in die Welfenkaserne nach Landsberg am Lech. Die Mädchen durften dort einen aktionsreichen Tag als Feuerwehrfrauen und Pilotinnen erleben. Im Mittelpunkt stand dabei der lockere Informationsaustausch zwischen Frau in Uniform, Arbeitnehmerinnen und den Girls.
Die Luftwaffe erschließt sich mit dem Girls Day (Mädchen Zukunftstag), der im Jagdgeschwader 74 in Neuburg zum neunten Mal in Folge durchgeführt wurde, wichtige Personalressourcen für die Zukunft.
Am 29. März 2011 wurde die neue Luftraumüberwachungszentrale in Erndtebrück offiziell der Luftwaffe übergeben, ein Filmbeitrag auf youtube
Zwanzig Mädchen aus umliegenden Schulen nutzten in diesem Jahr das Angebot der Luftwaffe aus Laage, Berufe in einem fliegenden Verband kennenzulernen. Sie durften nicht nur im Simulator platz nehmen, sondern anschließend auch einen richtigen Eurofighter hautnah erleben.
Mit dem Aussetzen der Wehrpflicht und einer historisch niedrigen Arbeitslosenquote tut sich die Bundeswehr - genauso wie Wirtschaftsbetriebe - nicht leicht, die geeigneten Bewerber zu finden. Luftwaffe.de hat einen erfahrenen Wehrdienstberater konsultiert, um in Erfahrung zu bringen, mit welchen Kniffs man dennoch „den richtigen Mann auf den richtigen Platz bringt“.
In ihren wohlverdienten Ruhestand flog die Transall C-160 D mit der Kennung 50+99. Die Besatzung um Stabshauptmann Josef Faut und Staffelkapitän Major Markus Knoll vom Lufttransportgeschwader 61 in Penzing überführte die „Good Old Lady“ nach Speyer.
Heeresflugabwehr und die Flugabwehr der Luftwaffe arbeiten seit März 2011 Seite an Seite unter einem gemeinsamen Dach. Mit der vorgezogenen Entscheidung des Bundesministeriums der Verteidigung das Flugabwehrsystem MANTIS an den Standort Husum zu vergeben, trifft unter Federführung des Luftwaffe „die Schwinge auf den Bogenschützen“, gehen Soldaten der Heeresflugabwehrtruppe in den Flugabwehrraketendienst der Luftwaffe über.
Sie sind regelmäßig präsent im Auslandseinsatz, es gibt sie bei den Spezialkräften, man sieht sie in Brigade- und Divisionsstäben und mittlerweile sind sie auch fester Bestandteil der Führungs¬kommandos der Streitkräfte. Die Rede ist von den Truppenpsychologen der Bundeswehr.
Am 5. und 6. April 2011 fand im Unteroffizierheim der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn ein Osterbasar zu Gunsten der Aktion „Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“ statt. Eröffnet wurde dieser Basar mit einer ökumenischen Andacht und der anschließenden Begrüßungsrede des Amtschefs Luftwaffenamt, Generalmajor Peter Funk.
Das Vortragsthema des Deutschen Botschafters aus Tallinn / Estland lautete: „Europäische Sicherheitspolitik und die Besonderheiten der baltischen Staaten“. 300 Gäste aus dem Bereich Politik, Wirtschaft, Militär und Behörden fanden sich auf Einladung des Kommandeurs des Einsatzführungsbereichs 1 dazu in der Zollernalp-Kaserne ein. Unter ihnen auch der Sohn des Botschafters, der unlängst in Stetten am kalten Markt seine Grundausbildung absolvierte und derzeit seinen Grundwehrdienst in Sigmaringen beim Führungsunterstützungsbataillon 291 ableistet.
6. April 2011, 8 Uhr. Die Türen der Realschule Faßberg öffneten sich für die Berufsinformations-Börse der Neunten Klassen. Berufe hautnah erleben. Auch die Technische Schule der Luftwaffe und das Bundeswehr-Sanitätszentrum beteiligten sich an der Veranstaltung. Im Gepäck mit dabei Arbeitsfelder der Mediengestaltung, IT-Technik und der Medizin. Bundeswehr zum Anfassen.
Hannover öffnete seine Tore zur jährlichen Technologie-Messe vom 4. bis 8. April 2011. Auf dem Austellungsgelände der Landeshauptstadt war auch das „Team Bundeswehr“ wieder vertreten. Erneut unterstütze die Technische Schule der Luftwaffe aus Fassberg diese innovative Austellung.
Nach der Aussetzung der Wehrpflicht sucht die Bundeswehr verstärkt Personal für die Mannschaftslaufbahn. Luftwaffe.de hat mit einer Soldatin gesprochen, um an der Quelle zu erfahren, was junge Leute bewegen könnte, sich alternativ für die neue Wehrform, den Freiwilligen Wehrdienst (FWD), zu entscheiden.
Am 5.April spielten 60 Musiker des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen vor 500 Zuhörern beim Benefizkonzert im Ansbacher Onoldiasaal. Handverlesene Militärmusik wurde geboten. Die Einnahmen des Events fließen komplett in soziale Projekte des Bundeswehr-Sozialwerkes und der Stadt Ansbach.
Seit Anfang März 2011 wurden unter dem Begriff „Konzentration“ Soldaten und Eurofighter verschiedener Verbände im Jagdgeschwader 74 am Standort Neuburg a.d. Donau zusammengeführt, um den operationellen Flugbetrieb der Luftwaffe aus betriebswirtschaftlicher Sicht zu optimieren. Als ein erstes erfolgreiches Zwischenprodukt schält sich bereits jetzt heraus, dass deutlich mehr Piloten am Eurofighter ausgebildet werden können - obschon dies eigentlich „nur“ ein Nebenprodukt der Konzentration ist.
Das sonore Blubbern des schweren Dieselaggregates durchdringt die Lehnsheide-Kaserne. Langsam schiebt sich ein grün-schwarzes Schwergewicht mit 420 PS Richtung Aufbauplatz. Behutsam und präzise in die richtige Position manövriert von Oberfeldwebel Torsten Andreß, Truppführer und IT-Administrator am digitalen Richtfunk der Bundeswehr. Und natürlich Kraftfahrer der Klassen B, C und E.
Oberstleutnant Sven Hilgefort unterrichtet in Kingston, Ontario, an zwei der bedeutendsten Hochschulen Kanadas. Auf halbem Weg von Toronto zur Metropole Montreal und in räumlicher Nähe zu Ottawa, der Hauptstadt Kanadas, sitzt er in Kingston optimal an der Schnittstelle zur Politik – und damit seiner Arbeit an gleich zwei Universitäten.
Eine nicht alltägliche Ausbildung durchliefen in der vergangenen Woche die Angehörigen der Luftwaffenfeuerwehr Fürstenfeldbruck. Die richtige Bekämpfung eines Flashovers stand für das Team der Luftwaffe und mehr als 340 weitere Feuerwehrleute aus dem Brucker Landkreis auf dem Programm. Ein Flash-Over stellt im Rahmen der Brandbekämpfung eine besonders gefährliche Herausforderung dar.
Eine chinesische Delegation besuchte am 11. April 2011 den Luftwaffenstandort Wahn, um sich über die strategische Rettungskette der Bundeswehr zu informieren.
Der Kommandeur Deutsches Einsatzkontingent ISAF und Regionalkommando Nord, Generalmajor Markus Kneip, übergab in einem militärischen Appell am 8. April 2011 das Kommando des Einsatzgeschwaders Mazar-e Sharif von Oberst Gerhard Roubal an dessen Nachfolger, Oberst Christian Leitges.
Aus einer Höhe von bis zu zehn Kilometern kann das Aufklärungssystem Heron 1 deutsche und alliierte Soldaten rechtzeitig über feindliche Bewegungen informieren und warnen. Ein Beitrag von bundeswehr-tv.
An der Landesgrenze Sachsen-Anhalt zu Brandenburg wird auf diversen Standorten mit neun Nationen der European Air Group die Übung Volcanex 07 durchgeführt.
Ein Beitrag von bundeswehr-tv.
Zug um Zug hält SASPF Einzug in die Luftwaffe. Im Gegensatz zu anderen Schwerpunktthemen wie Struktur, Konzentration oder Einsatz, vollzieht sich dieser zentrale Schritt vernetzter Logistik eher unauffällig, obwohl seine Bedeutung für die Luftwaffe und die Streitkräfte insgesamt immens ist.
Ein Kampfjet befindet sich im Anflug auf den Fliegerhorst im bayrischen Lechfeld. Der Pilot meldet dem Tower, dass die Hydraulikwarnlampe im Cockpit immer wieder aufleuchtet. Auf dem Boden macht sich daraufhin der 23-jährige Hauptgefreite Thomas Kuhn bereit für seinen neuen Einsatz. Jetzt ist auch sein Können gefragt – er ist Luftfahrzeugavioniksoldat im Jagdbombergeschwader 32 in Lechfeld/Bayern.
Die neue Kanzlermaschine, der Airbus A 340 - 300, ist seit dem 30. März 2011 das neue „Flaggschiff“ der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) in Köln-Wahn. Beinahe gleichzeitig geht damit eine Ära zu Ende, weil mit der Einführung des größten Flugzeuges der Luftwaffe das Vorgängermodell, der Airbus A310 - 304 VIP, nach knapp 20 Jahren bei der Luftwaffe zur Ausmusterung heransteht.
Mit dem Liebsten in Afghanistan zu telefonieren, ist schon lange kein Problem mehr. Doch die Möglichkeit der Videotelefonie eröffnet ganz neue Dimensionen. Oberfeldwebel Christian Frey vom Führungsunterstützungsbataillon 285 in Visselhövede ist verantwortlich für die Videokonferenzanlage der Bundeswehr und bringt damit die Soldaten im Einsatz ihren Angehörigen zu Hause ein kleines Stückchen näher.
Der Kommandeur Luftwaffenausbildungsregiment, Oberst Eckhard Bodenbender, lud am 30. März 2011 die Bürgermeister des Landkreises Roth, an der Spitze Landrat Herbert Eckstein nebst Stellvertreter, in die Otto-Lilienthal-Kaserne zu einer Aktuellen Stunde ein. Inhalte dieser Vortragsveranstaltung waren die Strukturreform der Bundeswehr sowie Hintergrundinformationen zum Reaktorunfall in Fukushima im Vergleich zur Reaktorkatastrophe in Tschernobyl vor 25 Jahren.
Kaufleute sind auch bei der Bundeswehr eine willkommene Berufsgruppe. Zwar wird im öffentlichen Dienst kein Handel betrieben, wie man das aus einem zivilen Betrieb her kennt, doch produzieren die Streitkräfte mit immerhin 250.000 Soldaten einen hohen Aufwand an Materialbewegungen, der gesteuert werden muss. Luftwaffe.de stellt Ihnen einige Berufsbilder vor.
Der Luftraum über Deutschland wird - auch im Frieden - im Auftrag der integrierten NATO-Luftverteidigung durch die Luftwaffe geschützt. Die trinationale Übung Decent Decision zeigte unmissverständlich auf, dass die länderübergreifende Abstimmung bei der Verfolgung eines unbekannten Luftfahrzeuges funktioniert.
Oberstleutnant Volker Engelmann, Kommandeur des Einsatzführungsbereiches 1, übergab am 31. März 2011 das Kommando über die Einsatzführungskompanie 11 von Major Michael Wentzel an Hauptmann Jens Koch.
Normalerweise hätte es ja ein persönlicher Termin bei General Bischof in Köln sein müssen. Doch dann kam alles ganz anders.
Neben dem NATO-Einsatz des Eurofighters in Deutschland im Rahmen der NATO-Alarmrotte unterstreicht der Einsatz des Waffensystems in NATO-Einsätzen außerhalb Deutschlands die zunehmende Bedeutung des Eurofighters als zukünftiges Rückgrat der Luftwaffe.
Bei ihrem halbjährlichen Treffen in Bonn verabschiedeten die nationalen Vertreter der European Air Group zahlreiche Projekte, die die Bündnispartner in der Sache weiter voranbringen werden. Dabei wurde - unter anderem - ein neues Betankungsvorhaben auf den Weg gebracht.
Das erste Luftfahrzeug vom Typ Airbus A340-300 wird der Luftwaffe übergeben. Die Maschine mit der Kennzeichen 16+01 „Konrad Adenauer“ nimmt ab 30. März 2011 im Rahmen einer feierlichen Übergabe in Hamburg ihren Dienst bei der Luftwaffe auf.