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Alarmrotte startet wegen Schlechtwetter aus Nörvenich

Zwei Eurofighter in Formation

Zwei Eurofighter in Formation (Quelle: Luftwaffe/Archiv)Größere Abbildung anzeigen

Nörvenich. Gemäß den Meldungen des Deutschen Wetterdienstes ist in den nächsten Tagen an der deutschen Nordseeküste keine Besserung der Wetterlage zu erwarten. Es ist insbesondere mit Eisregen zu rechnen. Die Wetterlage für das Rheinland ist ruhiger gemeldet.

Diesem Umstand geschuldet wurde durch den Kommandierenden General des Luftwaffentruppenkommandos in Rücksprache mit dem Nationalen Lage- und Führungszentrum für Sicherheit im Luftraum die kurzfristige Verlegung der Alarmrotte vom Standort Wittmund nach Nörvenich entschieden. Diese Verlegung gewährleistet die verzugslose Sicherung des norddeutschen Luftraums. Das Taktische Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“ hat alle erforderlichen Vorbereitungen zur sofortigen Übernahme der QRA getroffen und wird bis voraussichtlich Freitagmorgen, 8.Januar 2016, diese Bereitschaft sicherstellen.

Aus diesem Grund kann es im Umfeld des Fliegerhorstes Nörvenich zu außer planmäßigen Flugbewegungen auch außerhalb der bekannten Flugplatzöffnungszeiten kommen.

Diese Bereitschaft dient sowohl als Beitrag zur integrierten NATO-Luftverteidigung als auch zur Sicherheit im deutschen Luftraum als Dauereinsatzaufgabe der Luftwaffe im Frieden. Nach Alarmierung durch den zuständigen Gefechtsstand bleibt der Alarmrotte ein Zeitfenster von 15 Minuten, um abzuheben. Bei den meisten Einsatzszenarien handelt es sich um zivile Luftfahrzeuge, zu denen kein Funkkontakt seitens der Flugsicherung aufgenommen werden kann, oder die sich nicht nach den Vorgaben des Luftfahrtrechtes verhalten. In solch einem Fall steigt die Alarmrotte auf und nimmt über Funk oder mittels Zeichen Kontakt zu dem betroffenen Luftfahrzeug auf.

Weitere Informationen zum Thema Alarmrotte (englisch: Quick Reaction Alert/QRA) finden sie unter www.luftwaffe.de

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Stand vom: 06.01.16


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