Ehreneskorte für den Papst
Berlin-Tegel, 22.09.2011.
Benedikt XVI. ist zu seinem viertägigen Deutschlandbesuch in Berlin-Tegel eingetroffen. Bevor der Pontifex von den politischen Würdeträgern in Empfang genommen wurde, eskortierten Eurofighter der Luftwaffe den Papst durch den deutschen Luftraum.

Seit 08.15 Uhr, als ein Airbus der italienischen Airline Alitalia in Rom abhob, warteten Einsatzführungsdienst der Luftwaffe und dazugehörige Kampfflugzeuge darauf, dass die Maschine mit dem Papst in den deutschen Luftraum einflog, um den Airbus nach Tegel zu eskortieren.

Staatsempfang für den Papst
Nachdem Benedikt XVI. auf dem Flughafen Berlin-Tegel von Bundespräsident Christian Wulff empfangen wurde, begrüßte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel das Kirchenoberhaupt auf dem Rollfeld. Zahlreiche Würdenträger aus Politik, Kirche und Gesellschaft waren zum Empfang erschienen, ein Musikkorps der Bundeswehr spielte die Hymne des Vatikans, anschließend die deutsche Hymne. Im Anschluss folgen militärische Ehrenbezeigungen und die obligatorischen Salutschüsse für den Ehregast.

Unterwegs mit göttlichem Beistand
Die geplante Begleitung des Papstes mit einer Ehreneskorte der Luftwaffe hat in erster Linie protokollarische Hintergründe. Es handelt sich um das international übliche Verfahren beim Empfang und zu Ehren eines Staatsgastes. Die Ehreneskorte, in diesem Fall bestehend aus vier Luftfahrzeugen vom Typ Eurofighter, wird Papst Benedikt XVI als Staatsoberhaupt des Vatikanstaates zuteil.
