Startseite Bundeswehr

Sie sind hier: Startseite > Team Luftwaffe > Fliegende Kampfverbände > Taktisches Luftwaffengeschwader 31 "Boelcke" > 44444

44444

Nörvenich, 23.01.2012.
Schnapszahl und ein rundes Jubiläum: Die Teileinheit „Cross-Servicing“ des Jagdbombergeschwaders 31 „Boelcke“ hat derzeit zwei Gründe zum jubilieren. Man konnte einerseits auf das 50-jährige Bestehen zurückblicken und andererseits das 44.444 Gastluftfahrzeug abfertigen.

Die Teileinheit Baseflight mit Gästen vor Jubiläumsflugzeug

Die Teileinheit Baseflight mit Gästen vor Jubiläumsflugzeug (Quelle: Luftwaffe/Thomas Hohlbein)Größere Abbildung anzeigen

Die betreffende Maschine, die die „Schnapszahl“ erfüllte, war ein Tornado aus dem Jagdbombergeschwader 33 in Büchel, dem Nachbarverband aus der Eifel. An Bord war niemand geringerer als deren Kommodore, Oberstleutnant Andreas Korb, sowie dessen Waffensystemoffizier, Hauptmann Ludwig Reger. In Nörvenich wurde die Besatzung bereits von einem Empfangskomitee, angeführt durch Oberst Andreas Hoppe, Kommodore JaboG 31 „B“, erwartet und in entsprechend außerordentlicher Manier begrüßt.

nach oben

Illjuschin beim Start

Illjuschin beim Start (Quelle: Luftwaffe/Norbert Thomas)Größere Abbildung anzeigen

Abwechselung garantiert

Die 1961 aufgestellte Teileinheit betreut seit Bestehen Gastluftfahrzeuge und deren Besatzungen. „Gastluftfahrzeuge“ ist dabei ein sehr breit gefasster Begriff, da er praktisch jedes denkbare Luftfahrzeug beschreibt, dass die Bundeswehr selbst nicht fliegt. Bis heute wurden 16 verschiedene, nationale und internationale Luftfahrzeugtypen wie beispielsweise Jaguar, Mirage, Harrier und Buccaneer betreut. Zu den besonderen Höhepunkten der Vergangenheit gehörten auch etwas exotischere Flugzeuge, wie beispielsweise eine Mil-Mi8 der ehemaligen DDR, ein amerikanischer B-52 Bomber oder das zu Zeiten der Sowjetrepublik entwickelte Frachtflugzeug Illjuschin IL-76.

Hier wird nichts dem Zufall überlassen

Hier wird nichts dem Zufall überlassen (Quelle: Archiv/Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen

Ein besonderes Datum unter vielen anderen war beispielsweise der Dezember 1990, als im Rahmen der Verlegung amerikanischer Truppen viele Luftfahrzeuge in Nörvenich landeten, die man vorher kaum – auch über ganz Deutschland – je zu Gesicht bekommen hat. Innerhalb von sechs Tagen landeten insgesamt 146 Hubschrauber verschiedenster Baumuster auf dem Fliegerhorst Nörvenich, die betreut werden mussten. Neben den UH-60 „Black Hawk“ waren auch einige AH-64 „Apache“, sowie UH-58 „Kiowa“, UH1-H „Huey“ und AH-1 „Cobra“ auf dem Fliegerhorst Nörvenich verweilt.

nach oben

Eurofighter aus Nörvenich

Eurofighter aus Nörvenich (Quelle: Luftwaffe/Amthor Matthias)Größere Abbildung anzeigen

Flexibles Team Luftwaffe

Durch die Umstellung auf den Eurofighter im JaboG 31 „B“ musste auch die Ausbildung des Cross-Servicing Personals angepasst werden, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Diese Umstellung wird noch einige Zeit andauern, bis auch das gesamte Personal den geforderten Ausbildungsstand erreicht hat. Parallel zur Eurofighter-Ausbildung laufen andere Ausbildungsabschnitte ab, um die Vielzahl diverser Luftfahrzeugmuster fachgerecht bewältigen zu können. Die Ausbildung auf den unterschiedlichen Waffensystemen findet einmal pro Jahr auf verschiedenen Fremdflugplätzen statt und wird alle sechs Monate durch einen speziellen Ausbilder (Certifying-Official) aufgefrischt.

nach oben


FußFzeile

nach oben

Stand vom: 26.11.13 | Autor: Thomas Hohlbein


http://www.luftwaffe.de/portal/poc/luftwaffe?uri=ci%3Abw.lw.org.luftm.jabog31&de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB060000000001%7C8QPCJ3147DIBR