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Schwäbische Alb wird zum Hockey-Mekka

Meßstetten, 06.06.2011.
Bully in der gegnerischen Hälfte, die eigene Mannschaft verliert den Ball. Dieser wird schnell gepasst und findet so seinen Weg in das Tor. Eine von vielen Szenen, die man auf dem jährlichen Inlinehockeyturnier in der Sporthalle der Zollernalb-Kaserne beobachten konnte. Zehn Teams aus verschiedenen Bundeswehrstandorten kämpften am 18. und 19. Mai 2011 um den begehrten Wanderpokal.

Immer auf Ballhöhe

Immer auf Ballhöhe (Quelle: Reinhard Wagenbauer)Größere Abbildung anzeigen

Bei strahlendem Sonnenschein läutete der Evangelischer Standortpfarrer Ingo Schurig, selbst aktiver Spieler des Turniers, mit einem Standortgottesdienst vor der Sporthalle den ersten Wettkampftag ein und wünschte dem Turnierverlauf ein gutes Gelingen und Gottes Segen.

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Gottes Segen

Gottes Segen (Quelle: Reinhard Wagenbauer)Größere Abbildung anzeigen

Heimmannschaft startet mit einer Niederlage

Im Anschluss eröffnete Oberstleutnant Wolfgang Schwörer, stellvertretender Kommandeur des Einsatzführungsbereiches 1 und Kasernenkommandant der Zollernalb-Kaserne, dass Turnier in der neuen Sporthalle. Gleich in ihrer erste Partie, musste die Heimmannschaft der „Sweet Apple Rocks“ aus Meßstetten gegen die amtierenden Titelverteidiger „Buron Adler TSLw 1“ aus Kaufbeuren antreten. So war es nicht verwunderlich, dass trotz aller Bemühungen sich die „Sweet Apple Rocks“ dem Favoriten aus Kaufbeuren nach 20 Minuten Spielzeit mit 3:10 geschlagen geben mussten.

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Ausgleich in letzter Sekunde

Ausgleich in letzter Sekunde (Quelle: Reinhard Wagenbauer)Größere Abbildung anzeigen

An Dramatik nicht zu übertreffen

Bereits in der Zwischenrunde kam es auf das Zusammentreffen der bis dato spielstärksten Manschaften aus der Vorrunde, den „Baron Adler“ aus Kaufbeuren und den erstmalig teilnehmenden „Wahn Wings“ aus Köln. In einem Spiel, welches durch seine ausgeprägte Spielkultur, gespickt mit erstklassigen Einzelakteuren, an Dramatik nicht zu übertreffen war, gelang es den Rheinländern in letzter Sekunde den Ausgleich zum 7:7 zu erzielen. Nach Abschluss der Zwischenrunde standen sich im ersten Halbfinale die „Buron Adler“ und die „Bavarian Dreamboys“ gegenüber, bei dem die Kaufbeurer mit einem 4:1 die Oberhand behielten.

Das zweite Halbfinale konnten die „Wahn Wings“ gegen die „Welfenlöwen“ aus Landsberg am Lech klar mit 8:2 für sich entscheiden. Obwohl die „Bavarian Dreamboys“ bei dem Turnier nur mit einer Rumpfmannschaft von sechs Spielern angetreten waren, konnten sie das Spiel um Platz drei überwiegend ausgeglichen gestalten. Dennoch setzten sich die Landsberger „Welfenlöwen“ mit einem Schluss-Spurt am Ende mit 3:6 durch. Somit kam es im Finale zur Neuauflage der Begegnung des Titelverteidigers „Buron Adler“ und den Kölnern „Wahn Wings“, welches aber die Hockeyspieler aus dem Allgäu diesmal ungefährdet mit 4:2 für sich entscheiden konnten und ihren dritten Titel in Folge einfuhren.

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Erfolgreiche Titelverteidigung

Erfolgreiche Titelverteidigung (Quelle: Reinhard Wagenbauer)Größere Abbildung anzeigen

Siegerehrung

Oberstleutnant Stefan Diehl überreichte den Titelverteidigern „Buron Adler TSLw 1“ unter tosendem Beifall der zahlreichen Zuschauern den Wanderpokal und bedankte sich bei allen Mannschaften für ihre äußerst faire Spielweise während des gesamten Turniers. Bester Torschütze wurde Chris Otten von den „Wahn Wings“ mit 22 Treffern. Die rote Laterne ging in diesem Jahr an die Kellenteufel/Einzel aus Stetten a.k.M. die unglücklich in letzter Sekunde der Spielzeit das 3:4 gegen die „Fürsty Air Fighter“ hinnehmen mussten.

Die Platzierungen im einzelnen:

1. Buron Adler TSLw 1 (Kaufbeuren)
2. Wahn Wings (Köln Wahn)
3. Bavarian Dreamboys (Einzelspieler aus verschiedenen Standorten)
4. Welfenlöwen (Landsberg am Lech)
5. D’Schui Zebras (Pöcking)
6. Sweet Apple Rocks (Meßstetten)
7. G-Bulls (Feldkirchen)
8. Lechfeld Cannons (Lechfeld)
9. Fürsty Air Fighter (Fürstenfeldbruck)
10. Kellenteufel/Einzel (Stetten ak.M.)

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Volle Konzentration beim Bully

Volle Konzentration beim Bully (Quelle: Reinhard Wagenbauer)Größere Abbildung anzeigen

Neuauflage für das Jahr 2012 geplant

Hauptorganisator und Sportlehrer des WBK IV aus Mittenwald, Karl Schandl, bedankte sich bei der Turnierleitung für den reibungslosen Ablauf während des Tuniers, die wie gewohnt in den bewährten Händen von Hauptfeldwebel Bernd Scharper und seinem Team lag. „Ich hoffe, dass im nächsten Jahr wieder zahlreiche Mannschaften den Weg in die Zollernalb-Kaserne finden, um das fünfte Inlinehockeyturnier dieser Art im Mai 2012 auf der Schwäbischen Alb austragen zu können.“

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Stand vom: 26.11.13 | Autor: Reinhard Wagenbauer


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