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Das Hauptkommando kann kommen

Siauliai, Litauen, 05.01.2011.
Trotz widriger Witterungsumstände laufen die Vorarbeiten zur Übernahme des Air Policing Baltikums sehr gut. „Der Schnee hat unseren Zeitplan nicht sonderlich beeinflusst“, so der Kontingentführer, Major Matthias Fensterseifer. Dennoch ist es für die eingesetzten Soldaten bei diesen Temperaturen und dem Schnee eine echte Herausforderung.

Die Verbindung mit der Heimat wird hergestellt
Die Verbindung mit der Heimat wird hergestellt (Quelle: Luftwaffe/Uwe Cremer)Größere Abbildung anzeigen

Nachdem alle 50 Container in Siauliai, Litauen eingetroffen sind, konnte mit dem Aufbau begonnen werden. Ob IT-Bereich, der Innendienst oder die Technik, alle sind bis in die Haarspitzen motiviert.

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Um Kabel verlegen zu können, muss Schnee geräumt werden
Um Kabel verlegen zu können, muss Schnee geräumt werden (Quelle: Luftwaffe/Uwe Cremer)Größere Abbildung anzeigen

Teamgeist heißt das Zauberwort

Und Arbeit liegt wahrlich genügend an. Denn die 50 Container müssen entladen werden. Der IT-Bereich kämpft derweil mit bis zu einem halben Meter Schnee. Schließlich müssen alle Büroräume und das Hauptgebäude mit Telefon und Rechnern ausgestattet werden. Die Zuleitungen dafür müssen von außen an die Gebäude herangelegt werden. Dazu ist es teilweise erforderlich, den Schnee zu räumen. Die Technik kämpft ebenfalls mit der Kälte. Ob es nun verschlossene Bunker sind, die sich nicht öffnen lassen oder die routinemäßigen Vorbereitungen zur Aufnahme der Luftfahrzeuge, die Kälte ist ein ständiger Begleiter.

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Nicht angenehm bei dieser Temperatur Gabelstapler zu fahren
Nicht angenehm bei dieser Temperatur Gabelstapler zu fahren (Quelle: Luftwaffe/Uwe Cremer)Größere Abbildung anzeigen

Internationale Unterstützung

Ob es nun ein Kranwagen oder ein großer Gabelstapler sein muss. Ob der Schnee vor dem Hauptgebäude oder den Parkplätzen geräumt werden muss, alles wird unbürokratisch und schnell erledigt. Auch die Amerikaner, von denen wir die Luftraumsicherung übernehmen werden, unterstützen uns wo sie können. So wurden kurzerhand Büroräume frei gemacht, damit das Geschwader erste Schritte für die Übernahme vorbereiten kann. Selbst bei den Unterkünften, die zurzeit noch Mangelware sind, zeigten sich die Amerikaner von ihrer besten Seite. So konnten wir noch weitere Zimmer von ihnen übernehmen, damit für das Hauptkommando genügend Wohnraum zur Verfügung steht. „Jetzt können wir uns auf die Aufnahme des Hauptkommandos sowie die Übergabezeremonie vorbereiten“, so Major Fensterseifer. Die ersten zwei F- 4F werden für den 04.01.2011 erwartet. Weitere 4 Maschinen folgen am 05.01.2011.

 

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Stand vom: 21.09.11 | Autor: Uwe Cremer


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