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Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden

Cochem, Ulmen, Bad Bertrich, 01.11.2011.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. führte vom 1. bis 21. November 2011 die jährliche Haus- und Straßensammlung in Rheinland-Pfalz durch. Das Jagdbombergeschwader 33 unterstützte die Aktion mit Sammlungen im Standortbereich, in Bad Bertrich und in der Garnisonsstadt Cochem. Die Diensthundeschule Ulmen organisierte die Haussammlung in der Stadt Ulmen.

Bürgermeister Herbert Hilken spendet für die gute Sache

Bürgermeister Herbert Hilken spendet für die gute Sache (Quelle: Luftwaffe/Michael Schweitzer)Größere Abbildung anzeigen

Die Reservistenkameradschaft „RK Cochem Land“ unterstützte wie gewohnt tatkräftig das Geschwader bei der traditionellen Haussammlung im Sammelbezirk Cochem-Cond. Mit den Spendensummen von 1060,07 Euro innerhalb des Geschwaders und der Diensthundeschule, von 4640,21 Euro in Cochem. Davon wurden 2585,00 Euro in Cond und 980,75 Euro in Ulmen ein großartiges Sammelergebnis erzielt. Wie bereits im Vorjahr begleitete Rüdiger Mette, der Beauftragte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. für Bad Bertrich die Straßensammlung in der Kurstadt und betreute fürsorglich die Soldaten. Nicht zuletzt dieser Betreuung war es zu verdanken, dass der Betrag von 229,00 Euro zusammen kam.

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Die Soldaten der Diensthundeschule sammelten in Ulmen

Die Soldaten der Diensthundeschule sammelten in Ulmen (Quelle: Luftwaffe/Michael Schweitzer)Größere Abbildung anzeigen

Der Humanitäre und Gesellschaftspolitische Auftrag

Mit dem gesammelten Geld kann der Verband seine wichtige, im Völkerrecht verankerte, Aufgabe weiterhin erfolgreich fortführen. Derzeit pflegt die Organisation in 45 Ländern auf 827 Kriegsgräberstätten die Gräber von 2,3 Millionen Toten beider Weltkriege. 766 Hektar betreute Friedhofsfläche entsprechen der Größe von 1.000 Fußballfeldern. Viele Menschen wissen, dass sich der Volksbund um die Gräber aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft kümmert. Darüber hinaus betreibt der Verband seit über 50 Jahren eine bemerkenswerte Jugend- und Schularbeit, die von der Idee getragen ist.

„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“. Diese Einsicht will der Volksbund an die jungen Menschen weitergeben und gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aktiv für Frieden und Verständigung arbeiten. Dafür bietet er viele Aktivitäten an, bei denen sich die Jugendlichen einbringen und ihren geschichtlichen Horizont erweitern können. So führt der Volksbund in den Sommerferien Workcamps durch, bei denen die gemeinsame Arbeit auf Kriegsgräber- und Gedenkstätten sowie ein internationaler Jugendaustausch im Mittelpunkt stehen. Die Bundeswehr unterstützt den Verband in seiner Arbeit seit seinem Bestehen und möchte damit einen Beitrag zum humanitären und gesellschaftspolitischen Auftrag des Volksbundes leisten der, auch in der heutigen Zeit, nichts von seiner Bedeutung verloren hat.

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Stand vom: 26.11.13 | Autor: Frank Schlawin


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