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Sicherheit am Himmel hat einen Namen: Eurofighter

Siauliai, Litauen, 28.08.2009.
Integrierte Systeme, eine optimale Mensch-Maschine-Schnittstelle und modernste Fertigungstechnologien machen den Eurofighter zu einem überragenden Hochleistungs-Mehrrollen-Kampfflugzeug, nicht nur in der deutschen Luftwaffe. Mit der Landung der Eurofighter am Freitag, den 28. August 2009 auf dem militärischem Flugplatz in Siauliai / Litauen sind die Weichen zur Übernahme des „Air Policing Baltikum 2009“ (APB `09) am 31. August 2009 gestellt.

Nur mit gesicherten Waffen darf der Eurofighter in den QRA Bereich rollen
Nur mit gesicherten Waffen darf der Eurofighter in den QRA Bereich rollen (Quelle: Luftwaffe/Johann Ostholthoff )Größere Abbildung anzeigen

Der Eurofighter nimmt im Vergleich neuer Kampfflugzeuge eine Spitzenstellung ein. Bei seiner Entwicklung stand die Überlegenheit im modernen Luftkampf im Mittelpunkt. Er ist als ein einsitziges zweistrahliges Kampfflugzeug der vierten Generation für die Rolle eines Jagdflugzeuges optimiert aber auch gegen Bodenziele hochwirksam einsetzbar. Während seiner Entwicklung wurde auf vielen Gebieten technologisches Neuland betreten. Besonderes Augenmerk wurde auf die Schnittstelle „Mensch-Maschine“ (Human-Machine-Interface, HMI) gelegt. Mit dieser Entwicklung konnte die Effektivität des Flugzeuges in den Bereichen der Treffergenauigkeit, Überlebensfähigkeit und die Flexibilität des gesamten Waffensystems enorm gesteigert werden. Leistungsstarke Triebwerke, große Reichweite und modernste Avionik bieten neue operationelle Möglichkeiten im Rahmen der Teilnahme an gemeinsamen Einsatzmissionen mit anderen NATO-Verbündeten.

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Eurofighter im Landeanflug auf den Flugplatz Siauliai
Eurofighter im Landeanflug auf den Flugplatz Siauliai (Quelle: Luftwaffe/Astrid Balzer)Größere Abbildung anzeigen

Einsatz steht im Vordergrund

Die konsequente Ausrichtung auf den Einsatz und an geplanten NATO-Einsätzen macht besonders die Teilnahme der Luftwaffe mit dem Eurofighter am APB `09 deutlich. Einige der neuen NATO-Mitglieder wie die baltischen Staaten, verfügen nicht über eigene Luftverteidigungskräfte um die Souveränität ihres Luftraumes zu gewährleisten. Diese Aufgaben übernehmen die NATO-Staaten seit 2004 in einem Rotationsverfahren. Mit dem Einsatz des Eurofighters im Baltikum ab September 2009 leistet die Luftwaffe einen wichtigen Beitrag zum Schutz des NATO-Luftraumes und setzt damit ein deutliches Zeichen der Bündnissolidarität.

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Das Rückgrat der Luftwaffe

Der Eurofighter ist ein zweistrahliger Tiefdecker mit Deltatragflächen und einem Canard-Höhenleitwerk. Er wird die F-4F Phantom als Jagdflugzeug und Teile der Tornado-Flotte als Jagdbomber in naher Zukunft ersetzen.

Technische Daten
HerstellerEurofighter GmbH
Triebwerk2x Eurojet EJ 200
Leistung/Schubje 60 kN ohne Nachbrenner
je 90 kN mit Nachbrenner
Länge15,96 m
Höhe5,28 m
Spannweite10,95 m
Leergewicht11.000 kg
Max. Abfluggewicht23.500 kg
HöchstgeschwindigkeitMach 2,0
MarschgeschwindigkeitMach 1,2 in 11.000 m Höhe und Bewaffnung
Flughöhe18.000 m
Reichweite650 km im Tiefflug
1.400 km High-Low-High
1.800 km im Patrouillenflug
BewaffnungBordkanone Mauser 27mm
IRIS-T
AMRAAM
Meteor Luft-Luft Langstreckenraketen
Taurus KEPD 350 Luft-Boden Abstandswaffe
Paveway III GBU-24 lasergelenkte Bomben
Besatzung1-sitzer
2-sitzer in der Schulungsversion

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Stand vom: 07.08.12 | Autor: 


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