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Schadensbeseitigung

Die Schadensbeseitigung soll durch vorbeugende und wiederherstellende Maßnahmen die Auswirkungen gegnerischer Waffenwirkung auf Infrastruktur begrenzen.

Ziel der Schadensbeseitigung ist es, die Einschränkungen durch Schäden so gering wie möglich zu halten. Zu den Aufgaben der Pionierkräfte in der Luftwaffe gehören in der Einsatzform Schadensbeseitigung:

  • Schadenserkundung (Post Attack Reconnaissance),
  • Flugplatzinstandsetzung (Airfield Damage Repair-ADR) mit dem Schwerpunkt der
  • Flugbetriebsflächeninstandsetzung (Repair of Airfield Operating Surfaces-RAOS) und
  • Bauinstandsetzung (für ortsfeste bauliche Anlagen auf mililitärischen Flugplätzen).


Der Kernauftrag ist die Startbahninstandsetzung für fliegende Verbände der Luftwaffe. Durch gegnerische Einwirkung oder bei Übernahme zerstörte oder beschädigte Start- und Landebahnen verhindern, dass Kampf- und Transportflugzeuge zum Einsatz gebracht werden können. Hier beginnt der Auftrag der Luftwaffenpioniere. Sie setzen die beschädigten Flugbetriebsflächen und für den Flugbetrieb wichtige Einrichtungen instand, um den Flugbetrieb zu gewährleisten. Mit aufwändigen Verfahren werden Startbahnen mit Sprengkratern von mehreren Metern Durchmesser nicht nur behelfsmäßig verschlossen, sondern sogar annähernd in den Originalzustand versetzt.

Zur Überprüfung von beschädigten Flugbetriebsflächen auf nicht zur Wirkung gelangte Kampfmittel sowie zu deren Beseitigung werden eigene Kampfmittelbeseitigungskräfte vorgehalten.

Nach der weitgehenden Abgabe der Fähigkeit der Kampfmittelabwehr bilden die verbleibenden Kampfmittelbeseitigungskräfte im Objektschutzregiment der Luftwaffe eine Schnittstelle für die operativen Kräfte des Heeres, die in Zukunft Einsätze der Luftwaffe unterstützen.

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Stand vom: 23.06.14


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