Verantwortung auch in der Mannschaftslaufbahn übernehmen
Birkenfeld, 27.06.2011.
Hauptgefreiter Thomas Sperber arbeitet als Stabsdienstsoldat beim Kommando 2. Luftwaffendivision. Er ist im Geschäftszimmer der Abteilung 1 eingesetzt und sorgt dafür, dass Stärkemeldungen verarbeitet, die Urlaubskarteikarten ordnungsgemäß geführt und die Dienstpost zeitgerecht versandt wird.
Als erfahrener Mannschaftsdienstgrad wertet er einsatzrelevante Informationen zur Verlegung in und aus den Einsatzgebieten aus und gibt sie an seinen Sachgebietsleiter weiter. Auch bei zeitkritischen Lageänderungen lässt sich Hauptgefreiter Sperber dabei nicht aus der Ruhe bringen.

Das Kommando 2. Luftwaffendivision ist südlich des Hunsrücks in Birkenfeld beheimatet. Der Divisionsstab unterstützt den Kommandeur bei der Führung von sieben unterstellten Verbänden mit rund 7800 Soldaten, verteilt auf ganz Deutschland. Der Stab bereitet wichtige Entscheidungen für den kommandierenden General vor. Genau hier verrichtet Hauptgefreiter Thomas Sperber seinen freiwilligen Wehrdienst. Er ist in der Abteilung 1, dem sensiblen Bereich des Personalwesens, als Geschäftszimmersoldat eingesetzt. Seine Hauptaufgaben sind das Bearbeiten und Führen der Urlaubskarteikarten, die Überwachen von Stärkemeldungen sowie das Versenden der täglichen Dienstpost. Außerdem unterstützt er den Sachgebietsleiter „Einsätze & Übung“ Leutnant Hödkte in allen Belangen der täglichen Stabsarbeit.

Im Team zur Spitzenleistung
„Wir haben eine super Atmosphäre in der Abteilung 1, das ist auch einer der Hauptgründe, warum ich mich für den freiwilligen Wehrdienst entschieden habe“, verrät Hauptgefreiter Thomas Sperber. Als Stabsdienstsoldat in der heutigen Zeit muss man sich vor allem mit dem Computer beschäftigen. Vieles funktioniert nur noch digital. Gerade dies birgt einen besonderen Reiz für die junge Generation. Geschäftszimmersoldaten müssen heutzutage, viel mehr als noch vor 10 Jahren, mit der Technik umgehen können. Hauptgefreiter Sperber leistet einen wichtigen Beitrag zum laufenden Dienstbetrieb. Seine bei der Bundeswehr erworbenen umfangreichen Kenntnisse bei der Arbeit mit den Microsoft Office Programmen Excel, Word und Power Point sind für alle Mitarbeiter eine zusätzliche Entlastung. Junge, motivierte und engagierte Mannschaftsdienstgrade sorgen nicht nur für stetig frischen Wind in den Abteilungen, sondern Sie tragen auch maßgeblich zum positiven Gelingen bei.

Kreativität erwünscht
Hauptgefreiter Thomas Sperber ist vor allem aufgrund seines ehrlichen Wesens und seines Fleißes in der Abteilung 1 anerkannt und gilt auch bei Vorgesetzten als äußerst loyaler und kreativer Soldat. Für seine herausragenden Dienste im Kommandostab wurde er zudem mit einer förmlichen Anerkennung vor der Truppe ausgezeichnet. Der gebürtige Hermeskeiler will nach seiner Zeit bei der Bundeswehr richtig durchstarten. Er beginnt im Sommer diesen Jahres bei der Telekom ein duales Studium im Bereich Wirtschaftsinformatik. „Mit der Zeit des freiwilligen Wehrdienstes habe ich die Zeit bis zum Beginn meines Studiums sinnvoll überbrücken können. Die bei der Bundeswehr erworbenen Kenntnisse werden mir eine große Hilfe für mein Studium sein. Ich würde jederzeit erneut freiwillig meinen Dienst bei der Bundeswehr verlängern.“ In seiner Freizeit hat er eine Vorliebe für Ballsportarten. Insbesondere Handball und Basketball haben es dem 20jährigen angetan. Ebenso hat er eine große Leidenschaft für die Musik entwickelt. So ist er ebenfalls als Posaunist in mehreren Musikvereinen ehrenamtlich tätig.

Erste Einblicke in die Arbeitswelt
Nach der Grundausbildung im Luftwaffenausbildungsregiment in Germersheim wurde der gebürtige Hermeskeiler im Juli 2010 nach Birkenfeld in den Kommandostab versetzt um dort seinen Grundwehrdienst zu verrichten. Vor der Bundeswehr hat er das Abitur am Gymnasium Hermeskeil erfolgreich abgeschlossen. Für Thomas Sperber waren dies die ersten Einblicke in die Arbeitswelt. Er wird die Bundeswehr zum 30. Juni diesen Jahres verlassen. Über den Berufsförderungsdienst steht für Ihn in Kürze noch ein Praktikum bei der Telekom an. „Es war eine sehr interessante Zeit. Eine Zeit in der ich nicht nur Ordnung und Disziplin kennengelernt habe. Es war vor allem eine Zeit, in der ich durch meine Kameraden und Vorgesetzten viele Eindrücke über das Leben gewonnen habe.“
