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Pressearbeit in der Luftwaffe

Köln- Wahn, 15.12.2009.
Im Zeitraum vom 16. November bis 4. Dezember 2009, hatte ich die Möglichkeit, drei Wochen lang einen Einblick in das Presse- und Informationszentrum der Luftwaffe (PrInfoZLw) zu erhalten. Man kann dieses Praktikum mit vielen Worten beschreiben, mit einem jedoch nicht: Langweilig.

Mein Arbeitsplatz in den drei Wochen des Praktikums
Mein Arbeitsplatz in den drei Wochen des Praktikums (Quelle: Luftwaffe/Helge Treybig)Größere Abbildung anzeigen

Mein erster Tag in der Redaktion

Nach meinem Eintreffen am Haupttor der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn am 16. November 2009, bemerkte ich, dass die Kaserne viel größer ist, als ich erwartet habe. Sofort machte ich mich auf die Suche nach dem Gebäude 42, in dem sich das PrInfoZLw befindet. Dort angelangt, wurde ich von meinen Ansprechpartnern, Hauptmann Norbert Thomas und Stabsfeldwebel Michael Bertram herzlichst begrüßt. Im Anschluss daran, fand ich mich an meinem neuen Arbeitsplatz wieder: Dem Büro der Redakteure. Hier sollte ich nun mit fünf weiteren Redaktionssoldaten, fast alle Grundwehrdienstleistende, die verschiedene Aufgaben eines Redakteurs bewältigen und meistern. Kameradschaft wird hier groß geschrieben. Bei Problemen mit Artikeln oder sonstigen Unklarheiten, findet man bei jedem Unterstützung.

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Marco Sachse im PrInfoZLw
Marco Sachse im PrInfoZLw (Quelle: Luftwaffe/Markus Schulz)Größere Abbildung anzeigen

Mein erster Auftrag

Mein erster Auftrag ließ nicht lange auf sich warten. Ich sollte innerhalb der drei Wochen meines Praktikums eine Imagebroschüre für das PrInfoZLw erstellen, mit dem die einzelnen Dezernate, samt Dezernatsleitern und Mitarbeitern, kurz dargestellt werden sollten. Also setzte ich mich hin und überlegte mir Fragen, mit denen ich die gewünschten Informationen für die Broschüre erfragen wollte. Die gesammelten Informationen, beinhalteten Aussagen über die verschiedenen Aufgabenfelder, sowie Voraussetzungen und Anforderungen an die Berufe der Befragten. Der schwierige Teil des Auftrages kam jedoch noch: Das Erstellen der Broschüre. Das Arbeiten mit dem Grafikprogramm „Adobe InDesign CS 4“ bereitete mir einige Schwierigkeiten. Aber mit Unterstützung der Kameraden aus dem Sachgebiet Multimedia gelang es mir, die Imagebroschüre nach meinen Vorstellungen zu produzieren. Diese herausfordernde Aufgabe zeigte die Berufsvielfalt im Bereich der Medien und machte mir zudem noch sehr viel Spaß.

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(v.l.n.r.): Brigadegeneral Peter Funk, Generalleutnant Aarne Kreuzinger-Janik, Generalmajor Winfried Gräber
(v.l.n.r.): Brigadegeneral Peter Funk, Generalleutnant Aarne Kreuzinger-Janik, Generalmajor Winfried Gräber (Quelle: Luftwaffe/Markus Schulz)Größere Abbildung anzeigen

Mein Einsatz als Redakteur und Fotograf

Während meines Praktikums erwartete mich ein weiterer Höhepunkt. Am Montag, den 30. November 2009, fand die Übergabe des Luftwaffenamtes statt - und ich war live vor Ort. Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Aarne Kreuzinger-Janik, vollzog die Kommandoübergabe des Luftwaffenamtes von Generalmajor Winfried Gräber an Generalmajor Peter Funk. Das Ereignis erlebte ich nicht aus der Sicht des Zuschauers, sondern aus der eines Fotografen. Immer in Bewegung, um die beste Position und den besten Blickwinkel zu finden, um brauchbares Foto- und Videomaterial anzufertigen. Eine militärische Übergabe war für mich etwas vollkommen Neues. Generale, Soldaten des Wachbataillons, die Fahnenträger und das Luftwaffenmusikkorps machten die Übergabe zu einem sehenswerten Ereignis.

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Einmarsch der Fahnenträger während der Übergabe Luftwaffenamt
Einmarsch der Fahnenträger während der Übergabe Luftwaffenamt (Quelle: Luftwaffe/Markus Schulz)Größere Abbildung anzeigen

Das Ende einer erlebnisreichen Zeit

Am Freitag den 4. Dezember 2009 war es dann soweit: Drei erlebnisreiche Wochen im Presse- und Informationszentrum der Luftwaffe gingen zu Ende. Auch wenn einige der Kameraden, mit denen ich gemeinsam arbeiten durfte, auf Dienstreise waren, verabschiedete ich mich von den „Daheimgebliebenen“. Das Praktikum war im Rückblick eine Bereicherung für meinen weiteren Werdegang und zeigte die Aufgabenvielfalt der Pressearbeit.

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Stand vom: 07.08.12 | Autor: 


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