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''Ready to go!'' - Air Policing Baltikum 2009

Siauliai, Litauen, 25.08.2009.
„Air Policing Baltikum 2009“ ist ein Beitrag der gemeinsamen Sicherheit und Verteidigung im Bündnis. Deutschland wird vom 31. August 2009 bis zum 4. Januar 2010 zum dritten Mal die Luftsicherungsaufgaben im Rahmen des „Air Policing Baltikum 2009” übernehmen und damit zur Integrität und Souveränität des Luftraumes von Estland, Lettland und Litauen beitragen.

Verlegt werden ab August 2009 für den vier Monate dauernden Einsatz bis zu zehn Luftfahrzeuge vom Typ Eurofighter und Phantom F-4F aus dem Jagdgeschwader 74 (JG 74) aus Neuburg an der Donau und dem Jagdgeschwader 71 "Richthofen" (JG 71 „R“) aus Wittmund/Niedersachsen sowie etwa 100 Soldaten aus diversen Einheiten und Standorten. Das „Air Policing Baltikum” beinhaltet die radargestützte Überwachung des Luftverkehres sowie die Identifizierung von unbekannten Luftfahrzeugen im baltischem Luftraum. Diese Aufgaben übernehmen bis August 2009 im vierteljährlichen und ab September 2009 im viermonatigen Wechsel die NATO-Mitgliedsstaaten, da die baltischen Streitkräfte zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht im erforderlichen Umfang über die notwendigen Waffensysteme zur Luftraumüberwachung verfügen. Die deutsche Luftwaffe wird am 31. August 2009 gemäß Rotationsplan die Überwachungsaufgaben von der tschechischen Luftwaffe übernehmen.

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Eurofighter sind bereit für die Bündniserweiterung in Litauen
Eurofighter sind bereit für die Bündniserweiterung in Litauen (Quelle: Luftwaffe/Toni Dahmen)Größere Abbildung anzeigen

Premiere bei „Air Policing Baltikum“

Der Einsatz der Eurofighter bei „Air Policing Baltikum“ ist eine Premiere für die Luftwaffe. Zum ersten Mal seit seiner Einführung in die Luftwaffe im Jahr 2004, wird das Waffensystem „Eurofighter“ außerhalb des Hoheitsgebietes der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des NATO-Bündnisses eingesetzt, um seine Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Mit dem Eurofighter verfügt die deutsche Luftwaffe über ein zukunftsorientiertes Waffensystem. Seine operationelle Vielseitigkeit und seine Leistungsfähigkeit, insbesondere die Fähigkeit zur vernetzten Operationsführung, qualifizieren ihn für komplexe Anforderungen.

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F-4F Phantom aus Wittmund
F-4F Phantom aus Wittmund (Quelle: Luftwaffe/Helge Treybig)Größere Abbildung anzeigen

Dritter NATO Einsatz im Baltikum

Seit dem NATO-Beitritt der drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen im Jahr 2004 sichert die deutsche Luftwaffe, erstmals 2005 dann 2008, nun zum dritten Mal im Rahmen des NATO-Bündnisses die Unverletzlichkeit des Luftraumes der baltischen Bündnispartner. Die Luftwaffe setzt damit nicht nur ein deutliches Zeichen der Bündnissolidarität, sondern unterstreicht das Interesse an der Aufrechterhaltung der integrierten Luftverteidigung innerhalb der NATO.

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Wasser Marsch: letzter Check der Ausrüstung
Wasser Marsch: letzter Check der Ausrüstung (Quelle: Luftwaffe/Ingo Bicker)Größere Abbildung anzeigen

Willkommen im „Team Luftwaffe“

Alles in allem werden während der viermonatigen Mission unter deutscher Führung 100 Soldaten in Siauliai sowie im Luftraumkontrollzentrum in Kaunas stationiert sein. Das Personal rekrutiert sich aus dem Jagdgeschwader 74 Neuburg an der Donau, dem Jagdgeschwader 71 "Richthofen" aus Wittmund / Niedersachsen sowie Spezialisten anderer Verbände und Dienststellen der Bundeswehr wie Feldjäger, Brandschutzkräfte, Spezialpioniere für die Kraftstoffversorgung und Fernmeldekräfte für Satellitenkommunikation aus dem Bereich der Streitkräftebasis.

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Stand vom: 07.08.12 | Autor: 


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