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Besuch des französischen Befehlshabers

Manching, 08.02.2012.
Der Befehlshaber der französischen Luftwaffe, Général de Corps Aérien Guillaume Gèlèe, war zusammen mit einer kleinen Delegation zu Gast im Jagdgeschwader 74 sowie im benachbarten Manching.

Oberstleutnant Gloystein gewährt einen Blick in die Simulationsmöglichkeiten.

Oberstleutnant Gloystein gewährt einen Blick in die Simulationsmöglichkeiten. (Quelle: Luftwaffe/Xaver Habermeier)Größere Abbildung anzeigen

Bei der zweitägigen Visite informierte der Befehlshaber Luftwaffenführungskommando, Generalleutnant Peter Schelzig über die deutsche Luftwaffe und den hochkomplexen Kampfjet Eurofighter. Eingeleitet wurde das Programm mit einem Besuch bei der Wehrtechnischen Dienststelle 61 sowie der Firma Cassidian in Manching, wo auch der Eurohawk vorgestellt wurde.

Besuch bei der Wehrtechnischen Dienststelle 61

Besuch bei der Wehrtechnischen Dienststelle 61 (Quelle: Luftwaffe/WTD)Größere Abbildung anzeigen

Tags drauf standen im Jagdgeschwader 74 Vorträge über den Fliegenden Verband an der Donau, Geschwaderstruktur und die technische Komponente des modernen Deltaflüglers an. Kommodore Oberst Andreas Pfeiffer gewährte einen Blick in die Simulationsmöglichkeiten des Verbandes im ASTA (Aircrew Synthetic Training Aids). Im Full Mission Simulator nahm Général Guillaume Gèlèe Platz im Cockpit und hat einen fachmännischen Einblick in verschiedene komplexe Übungsszenarien bekommen. Als außerordentlich erfahrener Kampfjet- und Testpilot, unter anderem auf der französischen Rafale, hatte er dabei sichtbar Gefallen. „Sehr gerne würde ich auch mal mit einem Eurofighter fliegen“, so Général Gèlèe nach seinem Simulatorflug.

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Haut nah: Die französischen Gäste vor dem Eurofighter

Haut nah (Quelle: Luftwaffe/WTD)Größere Abbildung anzeigen

An den neuen Herausforderungen orientieren

Hautnah erlebten die französischen Gäste den Eurofighter in der Werft. Anschließend beobachteten Sie bei klirrender Kälte den Deltaflügler, wie er in sekundenschnelle startete und in den weiß-blauen bayerischen Himmel eintauchte. Bei der abschließenden Gesprächsrunde brachte Général Gèleè zum Ausdruck, dass sich im Zuge der Transformation der Armeen in Europa auch die französische Luftwaffe verändert. „Die Streitkräfte müssen sich an den neuen Herausforderungen orientieren, und eine Balance zwischen Notwendigkeit, Anforderung, Bedürfnis aber auch Finanzierung finden.“ betonte der französische Befehlshaber.

Ein fachmännischer Einblick

Ein fachmännischer Einblick (Quelle: Luftwaffe/Xaver Habermeier)Größere Abbildung anzeigen

Weiter brachte er zum Ausdruck, dass in Zeiten der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, worunter eben auch die Wirtschaftskrise und die Budgets des Militärs zu zählen sind, insbesondere Flexibilität angesagt sei. Gèlèe unterstrich die Stärke im Zusammenschluss der Europäischen Union und ihrer Streitkräfte. Wie die Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland, welche auch mit diesem Besuch zum Ausdruck gebracht wurde.

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Stand vom: 26.11.13 | Autor: Xaver Habermeier


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