Wir wollen dich - Team Bundeswehr
Nörvenich, 06.12.2011.
Die 26-Jährige Sandra van den Hoogen informiert junge Menschen über ihre Karrieremöglichkeiten bei einem Top-Arbeitgeber Deutschlands – der Bundeswehr. Als Wehrdienstberaterin beim Zentrum für Nachwuchsgewinnung West (ZNwG West), steht sie unter anderem in Schulen, auf Ausbildungsbörsen oder Messen Rede und Antwort.

„Wie ist es als Frau bei der Bundeswehr?“, lautet eine der beliebtesten Fragen, die Sandra van den Hoogen von jungen Frauen gestellt bekommt. So auch beim 119. Jugendpressekongress auf dem Fliegerhorst Nörvenich. Der direkte Kontakt mit jungen Menschen gehört zu den Hauptaufgaben, welche die junge Karriereberaterin schätzt: „Mein Aufgabenbereich ist sehr vielseitig. Mal berate ich im Büro oder informiere in Schulen, auf Ausbildungsbörsen oder Messen junge Frauen und Männer und nehme sie somit an die Hand auf den Weg in die Streitkräfte. Das macht mir total viel Spaß“.

Pauschalberatung – Fehlanzeige
Auf einem Event wie diesem sind viele junge Menschen, die sich über die Bundeswehr informieren wollen. Van den Hoogen gibt ihnen diese Informationen gerne. Welche Möglichkeiten jeder einzelne hat und wie er seine Qualifikationen im Team Bundeswehr nutzen kann. „Hier ist jeder Tag anders, weil auch jeder Bewerber anders ist. Es gibt keine Standardvorlage wie ich mein Beratungsgespräch durchführe. Das würde auch nicht funktionieren, da jeder andere Qualifikationen mitbringt und vom naturell her verschieden ist“, so die sympathische Luftwaffensoldatin.

Einmalige Erfahrungen
Im Anschluss an ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei einer Stadtverwaltung dachte sich Oberfeldwebel van den Hoogen: „Das kann nicht alles gewesen sein. Ich möchte noch etwas erleben, rauskommen, etwas von der Welt sehen und mit Menschen zu tun haben.“ Über die eigene Recherche im Internet wurde sie auf die Karrieremöglichkeiten bei der Bundeswehr aufmerksam und wagte den Schritt „Bundeswehr“. Es folgten Bewerbung, Testverfahren bei einem Zentrum für Nachwuchsgewinnung und die Einstellung als Soldatin auf Zeit. Aufgrund ihrer abgeschlossenen Berufsausbildung wurde Sandra van den Hoogen als Stabsunteroffizier, also mit einem höheren Dienstgrad und somit mehr Geld in der Tasche, eingestellt. Einer dreimonatigen militärischen Grundausbildung folgten der Unteroffizier- und Feldwebellehrgang. Alle beschriebenen Ausbildungsabschnitte und –lehrgänge dienen der militärischen Qualifikation in der Bundeswehr. Dazu gehört unter anderem die Schieß-, Sanitäts- oder Geländeausbildung, die jede Soldatin und jeder Soldat, auch als „Büromensch“ durchlaufen muss und auch regelmäßig wiederholt.
In weiterführenden bundesweiten Seminaren und Schulungen, erlernte der Portopeeunteroffizier das „know how“ als militärische Bürokauffrau bei der Bundeswehr, Stabsdienstfeldwebel genannt. Die Grundausbildung blieb der blonden Soldatin allerdings in besonders guter Erinnerung: „Die Leute, die man dort kennengelernt hat und der Zusammenhalt unter Kameraden sind nur einige Punkte, an die ich mich gerne zurückerinnere. Wir hatten alle dasselbe Ziel und saßen im selben Boot. Zu einigen Kameraden aus der Grundausbildung habe ich heute noch Kontakt.“

Alles richtig gemacht
Auf die Frage, ob sie jemals bereut habe zur Bundeswehr gegangen zu sein antwortete sie lächelnd: „Nein, bisher habe ich es nicht bereut. Die Bundeswehr ist ein toller Arbeitgeber. Der Beruf des Soldaten ist vielseitig, bietet einen guten Verdienst und ist sehr abwechslungsreich und gerade bei der Karriereberatung ist kein Tag, wie man hier sieht, wie der andere.“


