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Politische Bildung: „ERGO – Im Einsatz“

Kerpen, 16.01.2012.
Am 5. und 6. Oktober 2011 fanden im Rahmen der politischen Bildung zwei eintägige Seminare „ERGO - Im Einsatz“ in den Räumen der Offizierheimgesellschaft (OHG) in Kerpen statt. Durchgeführt wurden die Seminare durch das Zentrum für Innere Führung aus Koblenz und das Projektbüro Sprechkultur Kommunikationsgestaltung aus Hamm.

Wappen Jagdbombergeschwader 31 "Boelcke"

Wappen Jagdbombergeschwader 31 "Boelcke" (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen

Das Seminar „ERGO - Im Einsatz“ (Ergo, griechisch = Auftrag, Mission) soll auf den positiven Erfahrungen mit interaktivem, spielerischem Lernen aufbauen und neue Akzente in der politischen Bildung für militärisches Führungspersonal der Streitkräfte setzen. Das Seminar soll helfen, vorgesetzte Offiziere und Unteroffiziere auf die Bewältigung ihrer Einsatzaufgaben vorzubereiten und ist auf der Schnittstelle zwischen politischer Bildung und Menschenführung angesiedelt. Im Fokus steht die Behandlung und Diskussion von Fragen zur Legitimation und dem Sinn von Auslandseinsätzen der Bundeswehr.

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Fragen aus allen Themengebieten

Am 5. und 6. Oktober 2011 fanden zwei dieser Seminare mit jeweils 25 Offizieren und Unteroffizieren des Geschwaders in der Boelcke-Kaserne in Kerpen statt. Nach der Begrüßung durch die Seminarleiter und Moderatoren Herrn Fregattenkapitän Raabe vom Zentrum für Innere Führung und Herrn Hübner vom Projektbüro Sprechkultur wurden die Teilnehmer in das Seminar eingewiesen. Das Seminar gliederte sich in zwei Hauptteile. Der Vormittag stand unter dem Motto „ERGO-Viva“. Dieser Teil war eine Kombination von Wettkampfgedanken und klassischen didaktischen Elementen wie Multiple-Choice-Fragen und Schätz- und Sortierfragen. Die Teilnehmer wurden in mehrere konkurrierende Teams aufgeteilt und mussten Fragen zu Themengebieten wie Politik, Konflikte, Sicherheit, Internationalität und Einsatz beantworten. Hierbei wurden digitale Abstimmungsgeräte der allerneusten Generation verwendet, die es ermöglichten, jeden Teilnehmer in die Aktionen einzubinden. Die Fragestellungen wurden durch Pressefotos, Videos und Grafiken verdeutlicht und vertiefend erläutert.

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Teamwork ist das A und O

Am Nachmittag ging es bei „ERGO-Agenda“ vorrangig um das selbst Erleben von Situationen und Fragestellungen. Dabei hatten vorher eingeteilte verschiedene Teams unterschiedlichste Herausforderungen zu bestehen. Teamaufgaben konfrontierten die Teilnehmer mit überraschenden Situationen. Es galt komplexe Aufgaben, die keine vorgegebenen Lösungen boten, zu bearbeiten. Durch Analyse der in den Aufgaben angeführten Fakten gelangten die Teilnehmer zu persönlichen Einschätzungen, hatten diese darzulegen und zu begründen. Insbesondere in diesem Teil des Seminars kam es zu zahlreichen interessanten, informativen und teils recht kontroversen Diskussionen. Insgesamt war dies eine völlig andere Art der politischen Bildung, bei der alle Teilnehmer sehr viel Spaß hatten und ihre Erwartungen sicher übertroffen wurden.

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Stand vom: 26.11.13 | Autor: Andreas Bangemann


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