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Freisprechung für Luftwaffen-Azubis

Fliegerhorst Trollenhagen, 03.02.2012.
Am 3. Februar 2012 fand zum 13. Mal die Freisprechungsfeier für Luftwaffenazubis statt.
Den 12 Auszubildenden der Ausbildungswerkstatt der Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 22 wurden die Zeugnisse am Standort Trollenhagen überreicht.

Nachwuchs aus den eigenen Reihen

Das erfolgreiche 4.Lehrjahr und das Ausbildungspersonal
Das erfolgreiche 4.Lehrjahr und das Ausbildungspersonal (Quelle: Luftwaffe/Olaf Stölzel)Größere Abbildung anzeigen

Der erfolgreiche Abschluss einer Ausbildung bei der Bundeswehr ist für jeden Auszubildenden ein besonderer Tag im Leben. So auch für eine junge Frau und elf junge Männer der Ausbildungswerkstatt der Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 22 am Standort Trollenhagen bei Neubrandenburg. Hier fand am 3. Februar 2012 zum 13. Mal die Freisprechungsfeier statt. Seit 1998 erhalten jährlich junge Auszubildende in Anwesenheit ihrer Eltern, Freunde und Verwandte den Facharbeiterbrief und das Zeugnis und sind damit „Elektroniker für Geräte und Systeme“. In seiner Grußansprache gab der stellvertretende Leiter der Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 22, Oberstleutnant Klaus-Dieter Goertz einen kurzen Rückblick über die 3½-Jährige Ausbildung. Das Fazit seiner Rede: Die Zeugnisse, die heute übergeben wurden, stellen einen „Türöffner für die weitere berufliche Kariere“ dar. Es gilt jetzt, persönliche Ziele neu abzustecken und mit Mut zur Veränderung in die Zukunft zu schauen.

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Höhen und Tiefen der Ausbildung

Patrick Stüber fasste die zurückliegenden 179 Wochen aus der Sicht der nun ehemaligen Azubis zusammen. Besonders gern erinnern sich alle an Highlights wie den Besuch der Internationale Luft- und Raumfahrtaustellung in Berlin, den Besuch des Technikmuseums in Berlin oder die „Nacht der Wirtschaft“. Aber auch Ausbildung, „ in der man bei Erprobung eigener Projekte auch mal seine Lieblingsmusik so laut hören konnte, dass die gesamte Ausbildungswerkstatt was davon hat“ bleibt wohl jedem gern in Erinnerung. Die Blasen an den Füßen von Wanderungen und „Orientierungsläufen“ sind hingegen fast vergessen.

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Hangar der Inst-Gruppe
Hangar (Quelle: Luftwaffe/Archiv)Größere Abbildung anzeigen

Eine sichere Zukunft

Als bei der Bundeswehr ausgebildeter, Jungfacharbeiter muss man sich keine Sorgen um seine Zukunft machen. Acht der Ausgebildeten werden noch in diesem Jahr als Soldat auf Zeit bei der Bundeswehr anfangen, zwei eine weiterführende Ausbildung anstreben und zwei weitere in die Privatwirtschaft gehen. Bis dahin fangen 10 Jungfacharbeiter bei der Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 22, der Ausbildungswerkstatt, der Flugbetriebsstaffel und dem Standortservice Neubrandenburg in einer „Überbrückungsbeschäftigung“ an. Sie erhalten damit die Möglichkeit, ihr frisch erworbenes Wissen und Können in der Praxis auf unterschiedlichsten Gebieten unter Beweis zu stellen. Nach Abschluss ihrer militärischen Grundausbildung werden 3 Zeitsoldaten ihren Dienst bei der Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 22

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Interesse geweckt?

Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 22 antreten. Es ist hier also gelungen, Nachwuchs in der „eigenen“ Ausbildungseinrichtung zu gewinnen und so den Personalstamm der Einheit mit bereits bekanntem Personal weiterzuentwickeln. Falls ihr Interesse geweckt worden sein sollte finden sie hier weitere Informationen zur zivilen Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme in der Ausbildungswerkstatt Trollenhagen : www.abw-trollenhagen.de oder www.bundeswehr-karriere.de

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Stand vom: 16.02.12 | Autor: Olaf Stölzel


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