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Schnelles Eingreifen rettet Leben

Schortens, 16.03.2011.
Großalarm auf dem Fliegerhorst Jever. Dicke Rauchwolken sind kilometerweit zu sehen, laute Schreie von Verletzten dringen aus einer in Flammen stehenden Halle auf dem Flugfeld. Alarmsirenen schrillen und Hektik bricht aus in der 9. Objektschutzstaffel. Unter Martinshornsirenen und Blaulicht rücken die Brandschützer aus, um den Brand zu löschen und Verletzte zu retten.

Die Brandschützern beim Löschen des Feuerherdes
Die Brandschützern beim Löschen des Feuerherdes (Quelle: Luftwaffe/Hendrik Niermann)Größere Abbildung anzeigen

Nach kurzer Zeit befinden sie sich auf der Anfahrt in Richtung Gefahrenstelle. Anspannung breitet sich aus und letzte Vorbereitungen werden getroffen. Als die Rettungsfahrzeuge an der Halle eintreffen geht alles ganz schnell. Routinemäßig schwärmen die Brandschutzkräfte aus, rollen Schläuche aus, legen Atemschutzgeräte an und machen sich bereit um die Verletzten zu retten und das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

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Auch das Betreuen der Verletzten gehört zum Auftrag
Auch das Betreuen der Verletzten gehört zum Auftrag (Quelle: Luftwaffe/Hendrik Niermann)Größere Abbildung anzeigen

Nerven behalten

Während der Befehlausgabe des Einsatzleiters der Brandschutzkräfte öffnet sich die Sheltertür. Unter lautem Geschrei taumelt ein Verletzter auf einen der Rettungskräfte zu und es quillt dichter Rauch aus der Halle. Neue Lageinformationen werden weiter gegeben. Der Brand ist bei Wartungsarbeiten an einem Tornado entstanden. In der Halle befinden sich noch weitere Verletzte, die gerettet werden müssen. Nun heißt es für die Brandschutzkräfte Nerven behalten und nicht die Übersicht verlieren. Schnell werden die Tore aufgeschoben um einen Zugang zu den Verletzten und den Brandherd zu bekommen.

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Ein Verletzter wird mit Atemschutzmaske aus der Halle getragen
Ein Verletzter wird aus der Halle getragen (Quelle: Luftwaffe/Hendrik Niermann)Größere Abbildung anzeigen

Routiniertes Arbeiten

Routiniert laufen die Rettungstrupps unter Atemschutz in die Halle und retten die Verletzten. Während die Löscharbeiten der Halle weiter laufen, werden diese von den Sanitätskräften versorgt und abtransportiert. Nachdem der Tornado aus der Halle gezogen wurde können die Löscharbeiten fortgesetzt werden. Als endlich auch die letzten Flammen gelöscht sind atmen die Brandschutzkräfte spürbar auf. Auch wenn es nur eine Übung war um für den Ernstfall zu Proben, durchgeführt wurde sie als wäre es Realität.

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Arbeiten als Team – Die Brandschützer
Arbeiten als Team – Die Brandschützer (Quelle: Luftwaffe/Hendrik Niermann)Größere Abbildung anzeigen

Unterstützung in den Einsatzregionen

Nicht auf den inländischen Flugplätzen der Bundeswehr sondern auf den Einsatzflugplätzen in den Einsatzregionen der Bundeswehr, leisten die Brandschutzkräfte des 9./ObjSRgtLw ihren Dienst. Der sogenannte „Abwehrende Brandschutz“ im Flugbetrieb ist dort ihre Aufgabe, aber auch der Brandschutz für die zugehörigen Feldlager gehört dazu.

 

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Stand vom: 21.09.11 | Autor: Hendrik Niermann


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