Inspekteur der Luftwaffe besuchte Jagdbombergeschwader 31 „Boelcke“
Nörvenich, 10.02.2012.
Am 10. Februar 2012 besuchte der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Arne Kreuzinger-Janik, zusammen mit seinem Gast, dem Chef der finnischen Luftwaffe, Generalleutnant Jarmo Lindberg, das Jagdbombergeschwader 31 „Boelcke“.

Nachdem der Kommodore des Geschwaders, Oberst Andreas Hoppe, die Gäste auf dem Fliegerhorst in Nörvenich begrüßt hatte, erfolgte im Rahmen eines kurzen Briefings die Vorstellung des Verbandes. Dabei konnten sich die Gäste auch ein Bild über den gegenwärtigen Fortschritt der Umrüstung auf das Waffensystem Eurofighter machen. Darüber hinaus sollte der skandinavische Gast, der selbst ausgebildeter Pilot ist, noch die Gelegenheit bekommen, die Leistungsfähigkeit des Eurofighters hautnah erleben zu können.

Simulatoreinweisung nicht ohne Grund
Denn nun folgte im neuen Simulator eine ausführliche Einweisung in die Bedienelemente des Cockpits und der sicherheitsrelevanten Einrichtungen des Schleudersitzes. Ziel dieser Übungen die der finnische Luftwaffenchef Lindberg durchlaufen hatte, sollte der Mitflug in einer Trainerversion des Eurofighters sein. Dazu führte der Weg in die Fliegende Staffel. Hier besprach Pilot Oberstleutnant Alexander Rauch die Flugvorbereitungen, mit seinem „Flugschüler“, bevor es dann in den Shelter ging. Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein hob der Eurofighter mit der Kennung 31+31 und den beiden Piloten ab.

Sichtlich beeindruckt
Nach circa einer Stunde Flugzeit landete die Maschine wieder sicher auf dem nordrhein-westfälischen Fliegerhorst. Sein deutsches Pendant, Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Kreuzinger-Janik erwartete seinen finnischen Kameraden bereits am Shelter, um ihm zu seinem ersten Eurofighterflug zu gratulieren. Dieser zeigte sich sichtlich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges, als er aus dem Cockpit stieg. Generalleutnant Lindberg bedankte sich nochmals bei allen Beteiligten dafür, dass er die Gelegenheit hatte, im Eurofighter mitfliegen zu dürfen. Abschließend stellte er die Möglichkeit zukünftiger gemeinsamer Übungen in Aussicht.

