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Objektschutzregiment „Friesland“ schickt Soldaten nach Mali

Schortens/Eutin, 28.01.2016.
Die Bundeswehr wird die UN-Mission MINUSMA in Mali mit mehr Soldaten unterstützen. Das hat der Bundestag mit großer Mehrheit beschlossen. In den kommenden Tagen werden daher auch rund 70 Soldaten des Objektschutzregimentes der Luftwaffe „Friesland“ nach Afrika verlegen.

Objektschützer aus Friesland verlegen in den nächsten Tagen nach Mali.

Objektschützer aus Friesland verlegen in den nächsten Tagen nach Mali. (Quelle: Luftwaffe/Stefan Gygas)Größere Abbildung anzeigen

Die Frauen und Männer des ersten Luftwaffenkontingentes sollen unter dem Kommando von Oberstleutnant Marc Vogt im Norden von Mali, in Gao, Personal und Material des Einsatzkontingentes der Bundeswehr und der niederländischen Partner bis Juni schützen. Parallel dazu werden bereits Folgekontingente aus dem ObjSRgtLw „F“ intensiv auf den Einsatz vorbereitet. Sie sollen später das erste Kontingent ablösen. Oberstleutnant Vogt übernimmt gleichzeitig die nationale Führung über das gesamte deutsche Einsatzkontingent.

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Objektschützer in Mali schützen Soldaten und Zivilisten

In Mali sollen vor allem Camp, Flugplatz und Zivilisten in Gao geschützt werden.

In Mali sollen vor allem Camp, Flugplatz und Zivilisten in Gao geschützt werden. (Quelle: Luftwaffe/Peter Meenen)Größere Abbildung anzeigen

Im Norden Malis geht es in erster Linie um luftwaffenspezifische Aufgaben wie den Schutz des Flugplatzes Gao und des dortigen Camps, wo Niederländer und Bundeswehrsoldaten untergebracht sind. Darüber hinaus wachen die deutschen Objektschützer über niederländische Luftfahrzeuge und Flugbewegungen, sie unterstützen die Vereinten Nationen bei der Herstellung eines sicheren Umfeldes und sie schützen die Zivilbevölkerung. Insgesamt sollen die Luftwaffensoldaten so die niederländischen und französischen Streitkräfte entlasten.

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Großer Andrang beim Medientag in Eutin

Major Christoph Mangold und seine Objektschützer beim Medientag in Eutin.

Major Christoph Mangold und seine Objektschützer beim Medientag in Eutin. (Quelle: Luftwaffe/Peter Meenen)Größere Abbildung anzeigen

Die Objektschützer demonstrierten heute in Eutin gemeinsam mit den Kameraden des Aufklärungsbataillons 6 EUTIN im Rahmen eines Medientages ihre Einsatzfähigkeiten. Major Mangold, der stellvertretende Kommandeur des I./- ObjSRgtLw "F" der Luftwaffe „Friesland“, beantwortete den Journalisten zudem viele Fragen zur Einsatzvorbereitung in Schortens und zu den bevorstehenden Aufgaben im Norden Malis. „Dieser Schutzauftrag am Flugplatz vor Ort in Gao ist nicht ohne Risiko und ohne Gefährdung erfüllbar. Aber - die Soldaten des Objektschutzregiments der Luftwaffe sind gut ausgebildet und verfügen über langjährige Erfahrungen aus den Einsätzen auf dem Balkan und in Afghanistan“, betonte der Major.

Schulterschluss: Objektschützer Major Christoph Mangold und Oberstleutnant Radü vom Aufklärungsbataillon 6.

Schulterschluss: Objektschützer Major Christoph Mangold und Oberstleutnant Radü vom Aufklärungsbataillon 6. (Quelle: Luftwaffe/Peter Meenen)Größere Abbildung anzeigen

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Blauhelmsoldaten sollen Region stabilisieren

Nach einem Militärputsch im März 2012 und dem Aufstand bewaffneter Gruppierungen im Norden herrschten in Mali zum Teil chaotische Zustände. Der malische Staat konnte sich nicht aus eigener Kraft gegen die Bedrohung aus dem Norden des Landes wehren. Mit bis zu 11.000 Blauhelmsoldaten und 1.400 Polizisten trägt deshalb die von den Vereinten Nationen geführte United Nations Multidimensional Integrated Stabilization Mission - MINUSMA Mission - in Mali zur Stabilisierung des Staates und zur Wiederherstellung der staatlichen Autorität bei.

Objektschützer aus Schortens übernehmen in Mali luftwaffenspezifische Aufgaben.

Objektschützer aus Schortens übernehmen in Mali luftwaffenspezifische Aufgaben. (Quelle: Luftwaffe/Stefan Gygas)Größere Abbildung anzeigen

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Stand vom: 29.01.16 | Autor: Peter Meenen/U.B. Kindler


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