Tornado absolviert 55.555ste Flugstunde
Alamogordo, New Mexico, 19.10.2009.
Der Tornado 45/99 flog am 13. Oktober 2009 - stellvertretend für das Fliegerische Ausbildungszentrum der Luftwaffe auf der Holloman Air Force Base in New Mexico, USA - die 55.555ste Flugstunde.

14.30 Uhr, blauer Himmel, wenig Wolken, nur etwas windig: Genau das richtige Flugwetter, um in den Himmel über New Mexico abzuheben. Aus dem Shelter 13 rollt ein Tornado des Fliegerischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe. Sein Ziel: Richtung Albuquerque an der Staatsgrenze New Mexicos entlang, in das Tieffluggebiet bei den Gila Mountains. Am Steuerknüppel der Kommandeur des Fliegerischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, Oberst Peter Klement. Hinter ihm, auf dem Sitz des Waffensystemoffiziers, der Commander der 49th Fighter Wing, Colonel Jeffrey Harrigian. Für Colonel Harrigian, der als erfahrener F-22 Pilot gilt, war es der erste Mitflug in einem deutschen Tornado.

„Ein sportlicher Flug“
Bemerkenswert an diesem Flug war nicht nur der Mitflug des amerikanischen Commanders, sondern in erster Linie das Erreichen der 55.555sten Flugstunde. Sie wurde in einem mit Sonderlackierung versehenem Tornado absolviert. Die Flugroute führte beide anschließend parallel am Rio Grande River entlang und nach einem Betankungsvorgang zurück zur Holloman Air Force Base. Hier warteten schon die zum Empfang geladenen Gäste aus dem zivilen und militärischen Umfeld. Für Colonel Harrigian war dies nach eigenen Angaben ein „sportlicher Flug“. Mit der Übergabe des begehrten Patches „Team Tornado“ durch Major Thomas Riester wurde er anschließend in die Gemeinschaft der Tornadoflieger aufgenommen.
Bilder
Tornado in Sonderlackierung von unten (Quelle: Luftwaffe/Robert Meints)
Größere Abbildung anzeigen
Tornado in Sonderlackierung (Quelle: Luftwaffe/Robert Meints)

