Zum Todestag von Oswald Boelcke
Vor 90 Jahren, am 28. Oktober 1916, stieß das Fliegeridol des Ersten Weltkrieges, Hauptmann Oswald Boelcke, mit seinem Jagdeinsitzer in Nordfrankreich in der Luft mit seinem Kameraden, Hauptmann Erwin Böhme, zusammen und fand dabei den Tod
Auch 90 Jahre nach seinem Tod ist Oswald Boelcke weiterhin präsent. Neben den fliegerischen Fähigkeiten sind es aber vor allem seine Verdienste bei der Niederlegung von Regeln für den Luftkampf und seine untadelige Persönlichkeit, die ihm bei den eigenen Leuten und den damaligen Gegnern hohes Ansehen einbrachten, das auch heute noch Bestand hat. Grund genug für das Jagdbombergeschwader 31 "Boelcke" aus Nörvenich, das seit dem 21. April 1961 diesen Traditionsnamen trägt, beginnend mit der Wiedervereinigung Deutschlands jedes Jahr eine Abordnung von Soldaten des Geschwaders nach Dessau zu schicken. Hier befindet sich das Ehrenmal, an dem Oswald Boelcke beigesetzt wurde.
Würdigung von Hauptmann Oswald Boelcke
In diesem Jahr legte Oberst Michael Kuhn, Kommodore des Jagdbombergeschwaders 31 "Boelcke" am 29. Oktober einen Kranz zum Gedenken an Hauptmann Oswald Boelcke am Ehrenmal nieder. Im Anschluss würdigte er die Person Boelckes, indem er auf Werdegang und charakterliche Eigenschaften dieses außergewöhnlichen Offiziers und Fliegers einging. Boelckes Ehrenhaftigkeit und Berufsverständnis solle, so Oberst Kuhn, in der heutigen Zeit, einer schnelllebigen und sich wandelnden Periode der Transformation, Ansporn sein neue Aufgaben und Herausforderungen in der Bundeswehr anzunehmen und kompetent umzusetzen. Begleitet wurde die Delegation des Geschwaders von Vertretern der Vereinigung der Flieger Deutscher Streitkräfte e.V., der Arbeitsgemeinschaft Junkerswerke und Fliegerhorst Bernburg, der Traditionsgemeinschaft Boelcke und dem VBK Halle, die sich ebenfalls am Ehrenmal eingefunden hatten.












