Reportagen 2005
Reportagen 2005
Knapp zwei Wochen übten die Objektschutzstaffeln des Jagdbombergeschwaders 32 auf dem Truppenübungsplatz Hammelburg in Oberfranken Orts-, Wald- und Jagdkampf.
Vor neun Jahren hat an der Infanterieschule in Hammelburg das Regionale Übungszentrum Infanterie offiziell seinen Auftrag begonnen, infanteristische Einheiten zu prüfen und bei der Ausbildung zu unterstützen. Seit knapp zwei Jahren darunter auch die Objektschützer der Luftwaffe.
Die Infanterieschule in Hammelburg benutzt bei Übungen den Duellsimulator AGDUS. Auch die Fliegerhorstgruppe des Jagdbombergeschwader übt mit dieser Technik.
Am Morgen des 19. Septembers begann für Vertreter aus Presse, Funk und Fernsehen eine 14-tägige Wehrübung, die ihnen an verschiedenen Standorten einen Einblick in das Tagesgeschehen der Luftwaffe ermöglichen sollte.
Im fiktiven Einsatzland "Rhönland" müssen die Objektschützer im UN-Auftrag für Ruhe und Ordnung sorgen. Probleme bereiten ihnen hierbei irreguläre Milizen und Einheimische, die ihre finanziellen Interessen gestört sehen.
Die Abstandswaffe TAURUS ist ein Präzisions-Lenkflugkörper, der für die Luftwaffe entwickelt wurde. Während der Einsatzprüfung "Southern Bull II" in Südafrika konnte TAURUS seine Einsatzfähigkeit unter Beweis stellen.
Noch ist es friedlich auf dem Fliegerhorst. Er liegt irgendwo in einem Einsatzgebiet der Bundeswehr. Und er wird gerade Ziel eines Luftangriffs: Zwei feindliche Kampfjets nähern sich mit rund 900 Kilometern in der Stunde.
Die Bundeswehr wurde beauftragt, die Afrikanische Union (AU) bei der Durchführung der Überwachungsmission "African Union Mission in Sudan" (AMIS) mit dem Transport von 280 ghanaischen Polizeikräften und ihrer jeweiligen persönlichen Ausrüstung in die Region Darfur/Sudan in der 41. Kalenderwoche zu unterstützen. Der Transport erfolgte mit einem Luftwaffen-Airbus von Accra in Ghana aus in den Tschad, nach N'Djamena, wo ein Lufttransportstützpunkt eingerichtet war. Von hier aus wurde der Transport mit bereitstehenden Transall nach Al Faschir im Sudan vorgenommen.
Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit wurde ein altes Wunschkind der Luftwaffe während eines Appells an das Flugabwehrraketengeschwader 2 "Mecklenburg-Vorpommern" übergeben. Damit verfügt das Geschwader über eines der modernsten Führungsinstrumente zur bodengestützten Flugabwehr. Dies wird die Zusammenarbeit mit anderen Nationen ab 2006 erleichtern.
Bereits seit 1999 wird Einsatzvorbereitende Ausbildung in der Luftwaffe lehrgangsgebunden durchgeführt