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ISAF - International Security Assitance Force

Die Luftwaffe beteiligt sich an der Internationalen Schutztruppe für Afghanistan (International Security Assistance Force, ISAF) mit dem Strategischen Lufttransportstützpunkt Termez/Usbekistan (Strat LTStp Termez) und dem Einsatzgeschwader Mazar-e Sharif (EinsG MeS) im Norden Afghanistans.

Das Wappen der International Security Assitance Force
International Security Assistance Force (Quelle: Luftwaffe/Archiv)Größere Abbildung anzeigen

Beide Verbände sind Bestandteil des Deutschen ISAF-Einsatzkontingentes mit Sitz in Mazar-e Sharif. Das Kontingent ist auch zuständig für die Führung von fünf Regionalen Aufbauteams (PRT - Provinical Reconstruction Team) im Norden Afghanistans. Damit das gesamte ISAF-Kontingent der Bundeswehr versorgt und Personalwechsel vorgenommen werden können, fliegt die Luftwaffe überwiegend mit Airbus A-310 von Deutschland nach Termez. Von dort erfolgt der Weitertransport mit acht Transall C-160D des Einsatzgeschwaders Mazar-e Sharif, die speziell mit Selbstschutzeinrichtungen ausgestattet sind, nach Kabul, Kunduz, Mazar-e Sharif sowie gelegentlich nach Bagram und Herat.

Seit Beginn der Flüge am 27. Dezember 2001, flog die Luftwaffe im Rahmen von ISAF:

Stand: 30. November 2009
7.134Missionen
32.631Flugstunden
32.981Tonnen Material
375.727Passagiere

Mit der Entscheidung des Deutschen Bundestages, über die Entsendung von Aufklärungsflugzeugen Recce-Tornado, am 9. März 2007, ist das Kontingent in Mazar-e Sharif größer geworden. Seit dem 5. April 2007 sind sechs Aufklärungsmaschinen dort stationiert. Am 20. April 2007 wurden die Tornados als voll einsatzbereit dem Hauptquartier ISAF (HQ ISAF) gemeldet. Der Einsatz ist mit Beschluss des Deutschen Bundestages vom 3. Dezember 2009 bis zum 13. Dezember 2010 befristet.

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Stand vom: 22.12.2009

http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/team/eins/akteins/isaf