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Festakt 50 Jahre SAR beim LTG 61 in Penzing

Penzing, 03.04.2009.
Pünktlich um 11 Uhr begann am Donnerstag, 2. April an einem strahlenden Frühlingsvormittag auf dem Fliegerhorst Landsberg der Festakt anlässlich des 50jährigen Bestehens des Such- und Rettungsdienstes (SAR) der Bundeswehr. Der Einladung waren zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland gefolgt. Anwesend waren der Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe, Generalleutnant Manfred Lange sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft, außerdem viele ehemalige Angehörige des Geschwaders.

Abschreiten der Front
Abschreiten der Front (Quelle: Luftwaffe/Daniel Vrastil)Größere Abbildung anzeigen

Nachdem der Kommandeur des Lufttransportkommandos, Generalmajor Hans-Werner Ahrens mit dem Gastgeber und Kommodore des Lufttransportgeschwaders 61, Oberst Ludger Bette die Paradeformation abgeschritten hatten, erinnerte General Ahrens in seiner Rede an die Indienststellung des ersten SAR-Kommandos am 1. April 1959 auf dem niedersächsischen Fliegerhorst Faßberg.

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Oberst Bette begrüßt die Gäste
Oberst Bette begrüßt die Gäste (Quelle: Luftwaffe/Daniel Vrastil)Größere Abbildung anzeigen

„Sie selbst können stolz auf Ihre Leistung sein“

"Search and Rescue – also Suchen und Retten, das war und ist unser Motto von Anbeginn an“, erklärte der General und unterstrich in seiner Rede auch die gute Zusammenarbeit mit zivilen Stellen bei der Bewältigung von Naturkatastrophen und Großschadenslagen. „Ich bin stolz auf alle, die sich auf Luftfahrzeugen der Bundeswehr, vor allem von Luftwaffe und Marine, sowie in den Leitstellen im SAR-Dienst eingesetzt und bewährt haben“, sagte General Ahrens zum Abschluss seiner Rede. „Sie selbst können stolz auf Ihre Leistungen sein, für alle Aktiven auch zugleich als Verpflichtung, in der Zukunft nicht nachzulassen und mit gesundem Selbstvertrauen neue Herausforderungen anzunehmen.“

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General Ahrens über 50 Jahre SAR
General Ahrens über 50 Jahre SAR (Quelle: Luftwaffe/Daniel Vrastil)Größere Abbildung anzeigen

Können und Professionalität unter Beweis gestellt

General Ahrens bat die Anwesenden auch, der Toten zu gedenken, die in Ausübung ihres Hilfsdienstes ihr Leben verloren. Seit 1959 haben Hubschrauber der Luftwaffe und Marine in über 250.000 Einsätzen über 190.000 Menschen geholfen und bei Ereignissen wie der Flutkatastrophe in Hamburg 1962 oder dem ICE-Unglück in Eschede 1998 ihr Können und ihre Professionalität unter Beweis gestellt. Heute stehen den insgesamt 6.300 Mitgliedern des Kommandos bundesweit an zehn Standorten Hubschrauber zur Verfügung, um Menschen in lebensgefährlichen Situationen zu helfen.

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General Lange erhält Einweisung in den neuen Hubschrauber NH90
General Lange erhält Einweisung in den neuen Hubschrauber NH … (Quelle: Luftwaffe/Daniel Vrastil)Größere Abbildung anzeigen

Transporthubschrauber NH90

Im Anschluss an den Appell hatten die Gäste noch Gelegenheit, auf dem Flugfeld das SAR-Hubschraubermuster Bell UH1D sowie dessen Nachfolger, den mittleren Transporthubschrauber NH90 zu besichtigen.

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Bilder


Stand vom: 06.04.2009 | Autor:

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