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Das Führungsunterstützungszentrum in Köln wird geehrt

Köln Wahn, 14.07.2016.

„Die Herren der Datenströme“ aus Köln haben bei einem feierlichen Appell einen neuen Namen bekommen. Gleichzeitig wurde dem Führungsunterstützungsbereich das Fahnenband verliehen. Dies ist die höchste Ehrung, die in Deutschland einem Militärverband erwiesen werden kann.

Ein Teil der Soldaten beim Appel des neu aufgestellten Zentrums.
Ein Teil der Soldaten beim Appel des neu aufgestellten Zentrums. (Quelle: Luftwaffe/Sebastian Wassenberg)Größere Abbildung anzeigen

Bei einem feierlichen Appell in der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn ist aus dem Kölner Führungsunterstützungsbereich der Luftwaffe das Führungsunterstützungszentrum geworden. Neben der offensichtlichen Namensänderung stecke aber noch mehr dahinter, erklärte Generalleutnant Joachim Wundrak, Kommandeur des Zentrums Luftoperationen in Kalkar. Zu diesem gehört der Kölner Verband seit einem Jahr. Zusätzlich heftete General Wundrak das Band, die höchste Ehrung für einen Militärverband in Deutschland, an die Truppenfahne.

Das Fahnenband wird verliehen.
Das Fahnenband wird verliehen. (Quelle: Luftwaffe/Sebastian Wassenberg)Größere Abbildung anzeigen

Die Führungsunterstützer sind in das Zentrum Luftoperationen aber längst eingegliedert: Während der Luftraumüberwachung im Baltikum, zu dem die Luftwaffe einen wiederkehrenden Beitrag leistet, funktionieren Datenflüsse und Datennetze völlig reibungslos.

Generalleutnant Wundrak bei seiner Rede.
Generalleutnant Wundrak bei seiner Rede. (Quelle: Luftwaffe/Sebastian Wassenberg)Größere Abbildung anzeigen

Bemerkenswert und notwendig sei außerdem die „Kaltstart-Fähigkeit“ vor einem halben Jahr gewesen, betonte General Wundrak. Als der Beitrag der Bundesrepublik Deutschland im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat in Syrien und dem Irak anstand, hatte das neue Führungsunterstützungszentrum während der „blitzartigen Aufstellung“ schnell reagiert. In kürzester Zeit hatten die Soldaten aus Köln auf dem türkischen Militärflugplatz in Incirlik die Voraussetzungen für den Einsatz der deutschen Aufklärungs-Tornados geschaffen. Dass die „militärischen Provider“ aus Köln sehr und „dauernd gefordert“ seien, wie ihr Kommandeur, Oberst Gerald Schreiber, erläuterte, wurde beim Appell sichtbar. Nur fünf von acht Soldaten konnte General Wundrak die Einsatzmedaillen übergeben. Den anderen brachte der General die Medaillen später an den Arbeitsplatz, von dem sie nicht abkömmlich gewesen waren.


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Stand vom: 28.11.17 | Autor: Dr. Andreas Emmerich


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