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Standort Berlin-Gatow

Berlin-Gatow hat für die Luftwaffe eine historische Bedeutung. Der ehemalige Militärflugplatz wurde während der Luftbrücken-Versorgung West-Berlins stark frequentiert und erlebt mit der Kommandoübergabe des Inspekteurs der Luftwaffe ein weiteren Höhepunkt seiner Geschichte.

Berlin-Gatow

Berlin-Gatow (Quelle: Luftwaffe/Norbert Thomas)Größere Abbildung anzeigen

Der ehemalige Flugplatz Gatow liegt im Berliner Bezirk Spandau. Der Flugbetrieb wurde zum 30. Juni 1994 eingestellt. Heute befinden sich auf einem Teil des verbliebenen Areals das Militärhistorische Museum der Bundeswehr- Flugplatz Berlin Gatow (ehemals: "Luftwaffenmuseum der Bundeswehr") sowie einige Dienststellen der Bundeswehr.

1935 wurden in Gatow und Kladow, am westlichen Stadtrand von Berlin, nahe dem Truppenübungsplatz Döberitz Kasernenanlagen und der Flugplatz Gatow errichtet.

Im Mai 1945 besetzte die Rote Armee im Zuge der Eroberung Berlins den Flugplatz, übergab ihn am 2. Juli 1945 der britischen Royal Air Force. Er diente als Flugplatz des britischen Sektors in der Viersektorenstadt Berlin.

Nach fast 50 Jahren verließen am 8. September 1994 die Alliierten Berlin. Der Flugbetrieb wurde mit Ablauf des 30. Juni 1994 eingestellt und zum 7. September 1994 übernahm die Bundeswehr den Flugplatz von den britischen Streitkräften. Die Übernahme erfolgte seinerzeit durch die 3. Luftwaffendivision. Aber auch Teile des damaligen 4. Luftwaffenmusikkorps sowie die Fernmeldesektoren D und 121 befanden sich vor Ort.

Neben dem Divisionsstab und dem, seit 23. September 1995 dort ansässigen Militärhistorischen Museum, waren Dienststellen der Wehrverwaltung, des Heeres und eine Fachschule zur zivilberuflichen Weiterbildung von Zeitsoldtaten in dieser Liegenschaft.

Heute teilen sich das Gelände in die General-Steinhoff-Kaserne das Militärhistorische Museum der Bundeswehr und weitere Dienststellen der Streitkräfte, die Landstadt Gatow und ein sich in der Entwicklungsphase befindendes Wohngebiet. Zur Kaserne gehört nur noch ein kleiner Teil des früheren Geländes, die Unterkünfte, einige Hangars des Museums sowie der Tower. Der größte Teil der ehemaligen Start- und Landebahnen ist weiterhin erhalten und wird als Ausstellungsfläche für historische Fluggeräte genutzt.

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Stand vom: 24.06.15 | Autor: Sprengard


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