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Militärischer Flugbetrieb

Luftraumüberwachung

Vom 30. Mai 2018 bis einschließlich 27. Juni 2018 befindet sich das Taktische Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“ mit einer Alarmrotte, bestehend aus zwei einsatzklaren Luftfahrzeugen, den dazugehörigen Besatzungen und Technikern in einer durchgehenden Einsatzbereitschaft von 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche.  

Aus diesem Grund kann es im Umfeld des Fliegerhorstes Nörvenich zu Flugbewegungen auch außerhalb der bekannten Flugplatzöffnungszeiten kommen.

Diese Bereitschaft dient sowohl als Beitrag zur integrierten NATO-Luftverteidigung als auch zur Sicherheit im deutschen Luftraum als Dauereinsatzaufgabe der Luftwaffe im Frieden. Nach Alarmierung durch den zuständigen Gefechtsstand bleibt der 

Alarmrotte nur ein kurzes Zeitfenster, um abzuheben. Bei den Einsatzszenarien handelt es sich oftmals um zivile Luftfahrzeuge, zu denen kein Funkkontakt seitens der Flugsicherung aufgenommen werden kann oder die sich nicht nach den 

Vorgaben des Luftfahrtrechtes verhalten. In solch einem Fall steigt die Alarmrotte auf und nimmt über Funk oder mittels Zeichen Kontakt zu dem betroffenen Luftfahrzeug auf. 

Flugvermessung Flugplatzrundsichtradargerät

Im Rahmen des Upgrades auf ein neues Flugplatzrundsichtradargerät (ASR) für die Flugsicherung Nörvenich wird im Zeitraum 11.06.-29.06.2018 die erforderliche Flugvermessung durchführt. Hierbei werden durch ein von der Bundeswehr beauftragten Unternehmen vermehrt Flüge mit dem Luftfahrzeugtyp Learjet 35 sowohl im Nahbereich als auch im Auffassungsbereich der Radarantenne während der regulären Öffnungszeiten des Flugplatzes durchgeführt.

Vermessungsflüge

Durch Vermessungsflüge am Flugplatz Nörvenich wird es in unregelmäßigen Abständen zu erhöhtem Flugbetrieb mit abgewandelten Anflugverfahren kommen. Durch diese Anflüge mit erhöhter Geschwindigkeit wird es dann zu einer zeitweise höheren Lärmbelastung kommen, die an den betreffenden Tagen für etwa eine halbe Stunde anhalten wird und vornehmlich im Bereich Kerpen-Süd und Türnich wahrzunehmen sein wird. Dabei wird wetterabhängig versucht, die Anflugkorridore möglichst variabel zu halten, um die auftretenden Belastungen so gut wie möglich zu verteilen. Diese Flüge werden ausschließlich außerhalb der Mittagspause von 12:00 bis 13:30 stattfinden.

Hintergrund dieser Flüge ist die erforderliche Kalibrierung von einzelnen Komponenten der Navigationsanlage jedes einzelnen Eurofighter mit Referenz auf den Flugplatz Nörvenich. Daher können diese Flüge auch nicht an einem anderen Flugplatz durchgeführt werden.

Alle am Flugplatz Nörvenich stationierten Eurofighter müssen diese Kalibrierungsflüge absolvieren. Das Gleiche geschieht auch an allen anderen Eurofighter- Flugplätzen.
 

In der 26. Kalenderwoche (25.06.2018-29.06.2018) werden nach derzeitiger Planung keine Vermessungsflüge durchgeführt.

Nachtflüge

Mit der Wiederaufnahme des Nachtflugbetriebs ist, nach derzeitiger Planung, nach den Sommermonaten zu rechnen. 

Bis dahin werden die Übungsflüge sowohl in den Vormittagsstunden als auch am Nachmittag durchgeführt.


  • Weitere Informationen

    Bürgertelefon - Militärischer Flugbetrieb

    Das Bürgertelefon zum militärischen Flugbetrieb der Bundeswehr 0800-8620730  kostenfrei

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Stand vom: 22.06.18 | Autor: PIZLw


http://www.luftwaffe.de/portal/poc/luftwaffe?uri=ci%3Abw.lw.org.luftm.jabog31.milflgbtrb