Startseite Bundeswehr

Sie sind hier: Startseite > Verbände > Objektschutzregiment > Nachrichtenarchiv > 2016 > Kommandowechsel beim Unikatverband der Luftwaffe

Kommandowechsel beim Unikatverband der Luftwaffe

Schortens, 30.09.2016.

Das Objektschutzregiment der Luftwaffe „Friesland“ ist seit dem 28. September unter neuer Führung. Brigadegeneral Michael Gschoßmann, Kommandeur Bodengebundene Verbände Luftwaffe, übergab den Unikatverband der Luftwaffe von Oberst Hans Peter Dorfmüller an Oberstleutnant Oliver Walter.

Der Namenszusatz „Friesland“ stand bei dem feierlichen Appell einmal mehr als Beweis der Verbundenheit des Objektschutzregiments zur Region. „Die Integration der Soldaten in die friesischen Gefilde ist keine leere Worthülse. Sie ist gelebte Realität“, erklärte Gschoßmann und setzte fort: „Ich bin der Überzeugung, dass hier an dieser Stelle von einem mustergültigen, zivil-militärischen Verhältnis gesprochen werden kann.“

Mehr als einhundert Gäste folgten der Einladung zum Kommandeurswechsel. Das Luftwaffenmusikkorps Münster begleitete die feierliche Stunde. Beim anschließendem Empfang im Offiziersheim des Fliegerhorsts Upjever äußerte sich der Brigadegeneral schmunzelnd über eine weitere Verbundenheit: „Wenn ich durch die Reihen der Gäste schaue, sehe ich annähernd die gesamte Community der Objektschützer in der Luftwaffe in diesem Saal versammelt.“ Gschoßmann deutete dieses als weiteres Symbol für gelebte Zusammengehörigkeit angelehnt an den lateinischen Wahlspruch der Objektschützer: „Semper Communis“ – Immer gemeinsam.

Es ist vollbracht – Das traditionelle „Shake Hands“ darf nicht fehlen.
Es ist vollbracht – Das traditionelle „Shake Hands“ darf nicht fehlen. (Quelle: Luftwaffe/Gerhard Groeneveld)Größere Abbildung anzeigen

Objektschützer: Weltweit im Einsatz

Professionell und taktvoll unterstützte das Luftwaffenmusikkorps die Zeremonie.
Professionell und taktvoll unterstützte das Luftwaffenmusikkorps die Zeremonie. (Quelle: Luftwaffe/Gerhard Groeneveld)Größere Abbildung anzeigen

Brigadegeneral Gschoßmann beschrieb eindeutig die Realität der Objektschützer: „Zählt man die Bataillonszeit der Objektschützer dazu, ist der Einsatz mit Ihren Frauen und Männern vom Regiment seit 1999 fast ununterbrochen das tägliche Geschäft.“ Das Objektschutzregiment war und ist an vielen Orten präsent: Sudan, Mali, Afghanistan, im Baltikum, der Türkei, Bosnien und im Kosovo. Weiterhin leisteten die Soldaten Ausbildungsunterstützung in der Mongolei und im Irak.

Oberst Dorfmüller gibt das Kommando symbolisch mit der Truppenfahne an Brigadegeneral Gschoßmann zurück…
Oberst Dorfmüller gibt das Kommando symbolisch mit der Truppenfahne an Brigadegeneral Gschoßmann zurück… (Quelle: Luftwaffe/Gerhard Groeneveld)Größere Abbildung anzeigen

War in der alten Struktur noch der Teilaspekt „Schutz“ der Kernauftrag, sind die Anforderungen heute deutlich gestiegen. Die Aktivierung und der Anfangsbetrieb eines Flugplatzes im Einsatzland sind ebenfalls zur Aufgabe des einzigen infanteristischen Kampfverbandes der Luftwaffe geworden. Konsequent wurde damit das Fähigkeitsprofil der deutschen Luftwaffe erweitert. „Herr Oberst Dorfmüller, mit Ihren flexiblen, interkulturell kompetenten und einsatzfreudigen Soldaten bewiesen Sie sich als der richtige Mann am richtigen Ort. Als starker Verbandsführer waren Sie in dieser komplexen Situation von entscheidender Bedeutung“, führte der Kommandeur Bodengebundene Verbände weiter aus.

…und dieser überreicht das Kommando an Oberstleutnant Walter.
…und dieser überreicht das Kommando an Oberstleutnant Walter. (Quelle: Luftwaffe/Gerhard Groeneveld)Größere Abbildung anzeigen

Der „Neue“ ist zugleich ein „Alter“

Trotz heftiger Windböen hatte der neue Oberstleutnant das Kommando fest im Griff.
Trotz heftiger Windböen hatte der neue Oberstleutnant das Kommando fest im Griff. (Quelle: Luftwaffe/Gerhard Groeneveld)

Oberstleutnant Oliver Walter ist kein völlig neues Gesicht. Nach diversen Verwendungen in den ersten 20 Dienstjahren führte der in Bad Bevensen beheimatete Familienvater von 2010 bis 2012 das damalige zweite Bataillon des Objektschutzregimentes in Kerpen. Zuvor war Oberstleutnant Walter bei der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg und zwei Jahre Referent im Leitungsstab der Ministerin im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin.

Der „alte Neue“: Der neue Kommandeur Oberstleutnant Oliver Walter.
Der „alte Neue“: Der neue Kommandeur Oberstleutnant Oliver Walter. (Quelle: Luftwaffe/Gerhard Groeneveld)Größere Abbildung anzeigen


Fußzeile

nach oben

Stand vom: 28.11.17 | Autor: Peter Meenen


http://www.luftwaffe.de/portal/poc/luftwaffe?uri=ci%3Abw.lw.org.objs.archiv.2016&de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB060000000001%7CAEA7QR179DIBR