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Auftrag

Kontinuierliche Luftraumüberwachung im zugewiesenen Luftraum zur frühzeitigen Erkennung einer Bedrohung aus der Luft. Damit leistet der Einsatzführungsbereich 3 einen Beitrag zur Gewährleistung der Unversehrtheit unseres Luftraumes, auch vor dem Hintergrund möglicher terroristischer Aktivitäten.

(Quelle: Luftwaffe/Archiv)

Der Einsatzführungsdienst der Luftwaffe (EinsFüDstLw) hat den Auftrag, die Sicherheit des deutschen Luftraumes zu gewährleisten und dessen Souveränität „rund um die Uhr“ an 365 Tagen im Jahr sicherzustellen. Diesen Auftrag erfüllt der Einsatzführungsbereich 3 am Standort Schönewalde (Bundesland Brandenburg) gemeinsam mit dem Einsatzführungsbereich 2 in Erndtebrück (Bundesland Nordrhein-Westfalen). Mittels eines Netzwerkes von Radargeräten werden alle Flugbewegungen erfasst und zur Identifizierung in die Luftwaffenkampfführungsanlagen (Control and Reporting Centre / CRC) weitergeleitet. Bei Bedarf werden Waffensysteme, wie z.B. Kampfflugzeuge, taktisch und zielgerichtet geführt. Damit leistet der Einsatzführungsbereich 3 neben dem Schwesterverband in Erndtebrück einen wichtigen Beitrag zur Gewährleistung der Unversehrtheit unseres Luftraumes, auch vor dem Hintergrund möglicher terroristischer Aktivitäten. Der Einsatzführungsbereich 3 gliedert sich in zwei Einsatzgruppen, in die Einsatzgruppe stationär und verlegefähig.

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Die Einsatzgruppe stationär

Der Abgesetzte Technische Zug 356 in Elmenhorst.
Der Abgesetzte Technische Zug 356 in Elmenhorst. (Quelle: Luftwaffe/Torsten Schöne)Größere Abbildung anzeigen

Mit der Einsatzgruppe stationär betreibt der Einsatzführungsbereich 3 in Schönewalde eine moderne Luftwaffenkampfführungsanlage. Damit leistet der Verband neben den nationalen Aufgaben auch seinen Beitrag zur integrierten NATO-Luftverteidigung in Europa. Um diesen Auftrag erfüllen zu können, sind dem Stab der Einsatzgruppe die Einsatzführungsstaffel 31 und die Einsatzunterstützungsstaffel 32 mit zwei Sensorzügen und insgesamt acht Abgesetzten Technischen Zügen unterstellt.

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Lückenlose Überwachung des Luftraumes

Das Radargerät RRP117.
Das Radargerät RRP117. (Quelle: Luftwaffe/Torsten Schöne)Größere Abbildung anzeigen

Zum Sensorzug III in Cölpin gehören die Weitbereichsradarstationen in den Abgesetzten Technischen Zügen 351 Putgarten, 352 Cölpin, 353 Berlin Tempelhof und 356 Elmenhorst und zum Sensorzug IV in Regen die Abgesetzten Technischen Züge 354 Döbern, 355 Gleina, 357 Döbraberg und 358 Großer Arber. Sie sind die Sensoren der Luftverteidigung und haben die Aufgabe, die von den Radargeräten erfassten Flugziele mittels digitaler Datenübertragungsanlagen an das CRC Schönewalde weiterzuleiten und die Einsatzbereitschaft der jeweiligen Radargeräte, Fernmelde- und Funkanlagen im Dauerbetrieb sicherzustellen. Damit bilden sie die Grundlage zur lückenlosen Überwachung des zugewiesenen Luftraumes.

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Die Einsatzgruppe verlegefähig

Operator im DCRC.
Operator im DCRC. (Quelle: Luftwaffe/Torsten Schöne)Größere Abbildung anzeigen

Der Auftrag des Einsatzführungsbereiches 3 wurde im Jahr 2002 um eine wesentliche Fähigkeit erweitert. Die zusätzliche Aufstellung einer verlegefähigen Einsatzgruppe für die Luftraumüberwachung und Führung von Waffensystemen im Rahmen des besonderen Aufgabenspektrums der Bundeswehr, dass inzwischen jeden Punkt auf dem Globus umfassen kann, war zu diesem Zeitpunkt neu und zukunftsweisend zugleich. Der verlegefähige Luftwaffenführungsgefechtsstand, das Deployable Control and Reporting Centre (DCRC) mit seinen Containermodulen, versetzt die Einsatzgruppe in die Lage, an verschiedenen Einsatzorten weltweit defensive und offensive Luftoperationen bzw. Luftkriegsoperationen zu führen und zu unterstützen.

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Fähigkeit zur vernetzten Operationsführung

Der verlegefähige Luftwaffenführungsgefechtsstand.
Der verlegefähige Luftwaffenführungsgefechtsstand. (Quelle: Luftwaffe/Torsten Schöne)Größere Abbildung anzeigen

Das DCRC ist durch seinen modularen Aufbau so konzipiert, dass die einzelnen Fähigkeiten separat abgerufen und auftragsangepasst eingesetzt werden können. Eine zentrale Rolle spielt hierbei die Fähigkeit zur vernetzten Operationsführung, welche die teilstreitkraftübergreifende Führung von multinationalen Kräften und Mitteln weltweit mittels Datenverbund ermöglicht. Damit die Erfüllung des Auftrages gewährleistet ist, sind dem Stab der Einsatzgruppe die Einsatzführungsstaffel 33 und die Einsatzunterstützungsstaffel 34 unterstellt.

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Stand vom: 27.02.18


http://www.luftwaffe.de/portal/poc/luftwaffe?uri=ci%3Abw.lw.org.ruelog.efb3.auft