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Ein Licht geht um die Welt

Köln Wahn / Kabul, 18.12.2017.

Das Friedenslicht aus Bethlehem fand am 18. Dezember 2017, in der Garnisonskirche der Luftwaffenkaserne in Köln, den Weg zur Bundeswehr. Unter dem Motto „Auf dem Weg zum Frieden“ kommt es auch in die Einsatzgebiete unserer Soldaten.

Übergabe des Friedenslichts in der Garnisonskirche der Luftwaffenkaserne.
Übergabe des Friedenslichts in der Garnisonskirche der Luftwaffenkaserne. (Quelle: RDP/Schnaubelt)Größere Abbildung anzeigen

Die Geschichte

Das Friedenslicht von Bethlehem ist eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF) aus dem Jahr 1986. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen über Grenzen hinweg. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem und transportiert sie in einem Flugzeug nach Wien. Von dort aus wird es ab dem dritten Advent mit einer Lichterstafette in alle Welt verteilt. In Deutschland wird das Licht als Gemeinschaftsaktion des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG), des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) sowie des Verbands Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) weitergeben. In diesem Jahr an über 500 Orten an „alle guten Menschen guten Willens“ zum Einsatz für den Frieden.

Das Friedenslicht aus Bethlehem: Es soll ein Anstoß für Gedanken zum Frieden geben.
Das Friedenslicht aus Bethlehem: Es soll ein Anstoß für Gedanken zum Frieden geben. (Quelle: Luftwaffe/)Größere Abbildung anzeigen

Der Weg zur Flugbereitschaft BMVg

Das Friedenslicht wird seit 2013 auch an die „guten Menschen guten Willens“ in der Luftwaffe in Köln weitergegeben und findet viele Akteure die bereit sind, sich zu engagieren und das Licht weiterzugeben. Am 18. Dezember 2017 war die Übergabe in der Garnisonskirche der Luftwaffenkaserne Wahn durch Stefan Dengel, des Geschäftsführers „Aktion Kaserne“, unter Beteiligung des Rings deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände an Militärdekan Heinrich Kramer. Dieser reichte das Friedenslicht an den Kommandeur Bodengebundene Verbände im Luftwaffentruppenkommando, Brigadegeneral Michael Gschoßmann, und dieser an den S3 Stabsoffizier Oberstleutnant Dirk Junker von der Flugbereitschaft BMVg.

Oberstleutnant Dirk Junker übergibt das Friedenslicht an Feldwebel Patricia Misch am Flugzeug.
Oberstleutnant Dirk Junker übergibt das Friedenslicht an Feldwebel Patricia Misch am Flugzeug. (Quelle: Luftwaffe/)Größere Abbildung anzeigen

Auf dem Weg zu den Soldaten nach Kabul

Am Dienstag den 19. Dezember 2017 um fünf Uhr morgens wurde das Friedenslicht von Oberstleutnant Dirk Junker an Feldwebel Patricia Misch „transportsicher“ übergeben. Unter Einhaltung aller Gefahrgut- und Luftfahrtrechtlichen Bestimmungen wurde das Friedenslicht mit einem Airbus A319 der Flugbereitschaft BMVg in ein Einsatzland transportiert. In diesem Jahr ging es nach Afghanistan. Der Weg führte über Masar-i Scharif nach Kabul, wo es am 20. Dezember 2017 an den Katholischen Militärpfarrer K. überreicht wurde. Die Flamme wird bis zu den Heiligen Drei Königen am 6. Januar 2018 dort brennen und soll den Soldaten im Einsatz ein Anstoß für Gedanken zum Frieden geben.

Der A319 wird in Köln Wahn beladen.
Der A319 wird in Köln Wahn beladen. (Quelle: Luftwaffe/Stefan Petersen)Größere Abbildung anzeigen


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Stand vom: 16.01.18 | Autor: Günter Straub


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