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Historischer Rückblick

Die Bundeswehr war kaum ein paar Wochen alt, da legten einige Erndtebrücker Gemeindeväter in einer Ratssitzung einen außergewöhnlichen Vorschlag auf den Tisch: Erndtebrück sollte zu einer Garnison gemacht werden. Verhandlungen im Gemeinderat mit teilweise erbittert geführten Debatten und großem Engagement der Bevölkerung sowie dem unerbittlichen Nachsetzen des damaligen Amtsbürgermeisters, Heinrich Borghaus, war es dann zu verdanken, dass das Vorhaben endlich aufgegriffen wurde. Am 16. Februar 1957 wurde ein entsprechender Beschluss im Gemeinderat gefasst.

Von der Flugwache zum Einsatzführungsbereich 2

Erndtebrück hat eine militärische Geschichte, die schon in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zurückreicht. Bereits 1931 wurde durch die Reichswehr auf dem Hachenberg eine Flugwache eingerichtet, die zunächst durch Freiwillige aus Erndtebrück und Umgebung betrieben wurde. Neben einer Melderose mit Beobachtungs- und Horchgrube entstand auch ein Blockhaus, das der Flugwache 33 später als Unterkunfts- und Ruhebereich diente. Im Jahre 1935 wurden die „Luftraumbeobachter“ als Soldaten der Reserve dienstverpflichtet und die Flugwache 33 dem Wehrbereichskommando Siegen unterstellt. Während des Krieges von 1939 an betrieben Soldaten der Luftnachrichtentruppe, die später durch Nachrichtenhelferinnen ersetzt wurden, die Flugwache 33. Aufgabe war es, anfliegende Flugzeuge sowie die Wetterverhältnisse an das Flugkommando in Gießen zu melden und die Erndtebrücker Bevölkerung vor überraschenden Luftangriffen zu warnen.

Über zehn Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Idee „Garnisonsgemeinde“ wieder aufgenommen. Die Bundeswehr war kaum ein paar Wochen alt, da legten einige Erndtebrücker Gemeindeväter in einer Ratssitzung einen außergewöhnlichen Vorschlag auf den Tisch: Erndtebrück sollte zu einer Garnison gemacht werden. Bei den Verhandlungen im Gemeinderat gab es teilweise erbittert geführte Debatten. Dem großen Engagement der Bevölkerung sowie dem unerbittlichen Nachsetzen des damaligen Amtsbürgermeisters, Heinrich Borghaus, war es dann zu verdanken, dass der Gemeinderat am 16. Februar 1957 schließlich einen entsprechenden Beschluss fasste. Am 31. März 1960 teilte der damalige Bundesminister für Verteidigung, Franz Josef Strauß, in einem Schreiben der Gemeinde mit, dass Erndtebrück Garnison der Bundeswehr werden sollte.

Im Juni 1961 begannen auf dem Hachenberg die Baumaßnahmen. Auf dem Gelände der früheren Flugwache entstand nun eine Kasernenanlage der Luftwaffe. Gleichzeitig wurde die Infrastruktur Erndtebrücks durch den Bau von Wohnungen und Straßen den späteren Erfordernissen angepasst.

Bunkerbau 1962

Bunkerbau 1962 (Quelle: Luftwaffe/Archiv)Größere Abbildung anzeigen

Mit einem Vorkommando unter der Führung von Oberleutnant Wolfgang Roth kamen im Oktober 1965 die ersten Soldaten nach Erndtebrück. Im April 1966 wurde schließlich die II. Abteilung des Fernmelderegimentes 33 aufgestellt. Major Friedrich Thüring übernahm als erster Kommandeur auf dem Hachenberg am 09. Mai 1966 das Kommando über den neugeschaffenen Verband. Während die II. Abteilung des Fernmelderegimentes 33 Einsatzaufgaben im Rahmen der Luftverteidigung übernahm, wurden die hierfür benötigten Offiziere und Unteroffiziere noch an der Technischen Schule der Luftwaffe in Lechfeld ausgebildet. Zur Überwachung des Luftraums wurden nicht mehr nur „Auge und Ohr“ eingesetzt, sondern Großraumradargeräte und Gefechtsführungssysteme auf dem damals aktuellen Stand der Technik. Im Mai 1967 erhielt die Truppenunterkunft im Rahmen einer feierlichen militärischen Zeremonie den Namen „Hachenberg-Kaserne“. Am 24. April 1968 konnte in der fertiggestellten und vollverbunkerten Luftwaffenkampfführungsanlage „Erich“ der 24-Stunden-Schichtdienst aufgenommen werden.

Erst Anfang 1971 kreuzten sich in Erndtebrück die Wege der II. Abteilung und der damaligen V. Lehrgruppe der Technischen Schule der Luftwaffe. Nachdem im Sommer 1970 der nationale Ausbildungs-Gefechtsstand CONNY RADAR, der von der Lehrgruppe in Lechfeld betrieben wurde und in Pilotenkreisen einen ausgezeichneten Ruf besaß, seinen Betrieb einstellte, war für die praktische Ausbildung ein anderer Standort auszuwählen. Das freigewordene Personal sollte die Lücken des Einsatzpersonals im noch jungen Erndtebrücker CRC (Control and Reporting Center) füllen. Die Hachenberg-Kaserne wurde ausgewählt, gleichzeitig neuer Standort der Lehrgruppe zu werden und die theoretische sowie praktische Ausbildung zu übernehmen. So kamen dann im Spätherbst 1970 die ersten Angehörigen der Lehrgruppe nach Erndtebrück. Am 04. Januar 1971 nahmen die beiden Grundausbildungseinheiten mit ihrer spezialisierten Ausbildung ihren Dienst auf. Im Juni 1971 war der Umzug der V. Lehrgruppe abgeschlossen und die bisher in Lechfeld laufenden Lehrgänge konnten jetzt in Erndtebrück durchgeführt werden. Am 01. August 1971 erfolgte die Auflösung der II. Abteilung des Fernmelderegimentes 33 durch die Verschmelzung mit der neu gegliederten V. Lehrgruppe.

1. Lehrgang Radarleitung 1975

1. Lehrgang Radarleitung 1975 (Quelle: Luftwaffe/Archiv)Größere Abbildung anzeigen

Mit der Installation des damals neu in die Bundeswehr und Teile der NATO eingeführten automatischen Gefechtsführungssystems NADGE (NATO Air Defence Ground Environment) wurde die V. Lehrgruppe um die Internationale Ausbildungsstelle (ITC) erweitert. Damit unterstanden dem damaligen Lehrgruppenkommandeur des inzwischen in V. Lehrgruppe der Technischen Schule der Luftwaffe 2 (V./TSLw 2) umbenannten Verbandes, Oberstleutnant Dieter Franckenberg, auch Offiziere und Unteroffiziere anderer NATO-Staaten. Lehrpersonal und Lehrgangsteilnehmer aus beinahe allen NATO-Ländern kamen nach Erndtebrück, um hier eine Ausbildung zu erhalten. Die V. Lehrgruppe vereinigte seitdem Einsatz- und Ausbildungskomponenten unter einer Führung; ein vielseitiger Verband mit einem breiten Aufgabenspektrum. Der Name „Hachenberg-Kaserne“ wurde so allmählich zu einem Begriff weit über die Grenzen des Wittgensteiner Landes hinaus. Dazu hat unter anderem das stets gute Verhältnis zwischen den Erndtebrücker Bürgern und den Soldaten beigetragen, das durch die Verleihung des Fahnenbandes zur Truppenfahne am 30.09.1990 durch den damaligen Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Johannes Rau, besonders gewürdigt wurde.

In der unmittelbar folgenden Phase der Wiedervereinigung wurde Erndtebrück als Standort eines nationalen Gefechtsstandes ausgewählt (Nationales Sector Operation Center, NSOC). In Zusammenarbeit mit einem Gefechtsstand im brandenburgischen Fürstenwalde wurde nun ab dem 03. Oktober 1990 auch der Luftraum über den neuen Bundesländern überwacht. Realisiert wurde dies mithilfe der GEADGE-Ausbildungsanlage, sowie einem von der NVA entwickelten Darstellungssystem, das speziell für das NSOC ebenfalls kurzfristig in den Bunker „Erich“ eingerüstet worden war. Der Transfer der Alleinverantwortung an Schönewalde erfolgte am 05. Oktober 1992.

Obwohl auch der Standort Erndtebrück durch die Auflösung der zwei Grundausbildungseinheiten zum 30. September 1993 von der im Zwei-plus-Vier-Vertrag vereinbarten Truppenreduzierung nicht verschont wurde, war die Bundeswehr immer noch einer der größten Arbeitgeber der Region. Als weitere Maßnahmen im Rahmen der Verkleinerung und Umstrukturierung der Luftwaffe folgten zum 01. April 1994 die Unterstellungsänderungen des Programmierzentrums der Luftwaffe für Luftverteidigung unter das Luftwaffenversorgungsregiment 8 in Mechernich und die Fusion der Technischen Schulen der Luftwaffe 1 und 2 zur TSLw 1 am Standort Kaufbeuren. Daraus resultierte auch die Umbenennung des Verbandes von V./TSLw 2 in V./TSLw 1. Nachdem im Bunker „Erich“ Brandschutzmängel festgestellt wurden, musste der Einsatz- und Ausbildungsbetrieb im August 1998 in Räumlichkeiten der Hachenberg-Kaserne und der Radargerätestellung verlagert werden. Das CRC konnte seinen NATO-Auftrag trotzdem weiterhin erfüllen. Das vom Programmierzentrum der Luftwaffe auf Basis eines NVA-Systems weiterentwickelte und mit handelsüblicher Soft- und Hardware kompatible Gefechtsführungssystem ARKONA ermöglichte einen kurzfristigen Umzug in ein ehemaliges Hörsaalgebäude.

Am 01. Januar 2002 wurde das besagte Programmierzentrum der Luftwaffe für Luftverteidigung dem Luftwaffenversorgungsregiment 3 in Landsberg unterstellt. Das Regiment wurde dann am 01. April 2002 aufgelöst und als Waffensystemunterstützungszentrum ebenfalls in Landsberg aufgestellt.

Die V. Lehrgruppe behielt ihren Namen bis zum 30. September 2004. Zum 01. Oktober 2004 wurde im Rahmen eines feierlichen Appells in der Erndtebrücker Hachenberg-Kaserne die V./Technische Schule der Luftwaffe 1 aufgelöst. Anschließend erfolgte die Neuaufstellung des neuen Einsatzführungsbereiches 2 durch den Kommandeur der 2. Luftwaffendivision, Generalmajor Friedrich Wilhelm Ploeger. Der Kommandeur der V./TSLw 1, Oberst Heinrich Groh, hatte das Kommando über den Verband zurückgegeben und anschließend das Kommando über den Einsatzführungsbereich 2 übernommen.

Die dynamische Entwicklung des Einsatzführungsdienstes der Luftwaffe prägt die Arbeit der am Standort stationierten Dienststellen und stellt diese vor immer neue Aufgaben. Besuchergruppen aus vielen, überwiegend osteuropäischen Ländern, besuchten seit Änderung der weltpolitischen Lage im Rahmen von NATO-Vereinbarungen den Standort Erndtebrück, um sich hier über Auftrag und Aufgaben eines NATO-integrierten Luftverteidigungsverbandes zu informieren.

Im Jahre 2006 konnte der Standort Erndtebrück bereits auf sein 40-jähriges Bestehen zurückblicken. Zusammen mit der Gemeinde, die eine 750-jährige Geschichte hat, wurden Feierlichkeiten durchgeführt.

In der Zeit vom 07.03.2007 bis 31.12.2011 wurde der Einsatzführungsbereich 2 durch Oberst Dieter Beck, geführt. Durch Strukturänderungen innerhalb der Luftwaffe übernahmen ab dem Jahr 2011 nur noch drei Einsatzführungsbereiche die Aufgaben der Luftraumüberwachung in Deutschland, was sich durch die Übernahme von Personal und zusätzlicher Verantwortung bei der Luftraumüberwachung auch auf den Standort Erndtebrück auswirkte. Weitere positive Effekte brachten die Anpassungen der Luftwaffe in der Einsatzlogistik. Das Programmierzentrum der Luftwaffe für Luftverteidigung wurde ebenso wie das Programmierzentrum der Luftwaffe für Führungsinformationssysteme in Birkenfeld aufgelöst und im Januar 2009 in Erndtebrück als Systemunterstützungszentrum Führungsdienste der Luftwaffe neu aufgestellt (Umstrukturierung und Umbenennung in Systemzentrum 25 am 01.04.2014) . Nach infrastrukturellen Änderungen im Kasernenbereich wies die eigenständige, dem Waffensystemunterstützungszentrum 2 Diepholz unterstehende Dienststelle, einen Personalumfang von rund 100 zusätzlichen Dienstposten für hoch qualifiziertes Personal auf. Anfang April 2011 wurde der Einsatzbetrieb aus einem neuen Einsatzgebäude heraus aufgenommen und damit die Übergangsphase seit Schließung des Bunkers „Erich“ beendet. Etwa dreieinhalb Jahre dauerte die Bau- und Einrüstphase des neuen Gebäudes und des neuen Führungs- und Waffeneinsatzsystems GIADS III (German Improved Air Defence System). Dann kam für den Einsatzführungsbereich 2 die lang erwartete Inbetriebnahme einer Arbeitsumgebung, die auch den künftigen hohen technischen und operationellen Anforderungen der Aspekte der Gewährleistung der Sicherheit im Luftraum über der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der integrierten Luftverteidigung der NATO gerecht wird.

Modernste Technik in der neuen Luftraumüberwachungszentrale

Modernste Technik in der neuen Luftraumüberwachungszentrale (Quelle: Luftwaffe/Archiv)Größere Abbildung anzeigen

Das Stationierungskonzept, das im Rahmen der Bundeswehrreform Ende 2011 erschien, sah die Schließung des Einsatzführungsverbandes 1 in Meßstetten und damit das Verbleiben von nur noch zwei Einsatzführungsverbänden vor. Für den Einsatzführungsbereich 2 ging damit nicht nur eine erneute Auftragserweiterung einher, sondern auch die Aufgabe, den zuversetzten Soldaten des am 30.09.2013 aufgelösten Schwesterverbandes eine neue Heimat zu geben. Im Einsatzführungsbereich 2 wurde diesen jüngsten Entwicklungen mit der Implementierung einer neuen Struktur Rechnung getragen.

Der Einsatzgruppe (Bataillonsebene), die von Oberstleutnant Jörg Wagener geführt wird, untersteht die Einsatzführungsstaffel 21, deren Personal das CRC betreibt. Hinzu kommt die Einsatzführungsstaffel 22, die in zwei Sensorzügen das Personal der mittlerweile zehn, dem Verband zugehörigen und in ganz Westdeutschland dislozierten Radar- und Funkstellungen bündelt (Sensorzug 1 mit Radar-/Fu-Stellung 240 Erndtebrück, AbgTZg 246 Hillscheid, AbgTZg 247 Lauda, AbgTZg 248 Freising, AbgTZg 249 Meßstetten; Sensorzug 2 mit AbgTZg 241 Marienbaum, AbgTZg 242 Auenhausen, AbgTZg 243 Visselhövede, AbgTZg 244 Brockzetel, AbgTZg 245 Brekendorf).

Zusätzlich zum Einsatzauftrag des CRC Erndtebrück stellt der Einsatzführungsbereich 2 als zentrale Ausbildungsstätte die gesamte lehrgangsgebundene operationelle und in Teilen technische Ausbildung aller Unteroffiziere und Offiziere der Verbände und Einheiten des Einsatzführungsdienstes der Luftwaffe sicher. Jährlich durchlaufen rund 500 Lehrgangsteilnehmerinnen und Lehrgangsteilnehmer die verschiedenen Ausbildungsgänge. Seit Mai 2010 findet mit der Durchführung der fachlichen Ausbildung zum Einsatzführungsstabsoffizier die gesamte Lizenzausbildung des Einsatzführungsdienstes in lehrgangsgebundener Form in Erndtebrück statt.

Die hier ansässige Ausbildungs-, Test- und Trainingseinrichtung (ATT) ermöglicht eine hochwertige und effiziente Ausbildung, die konsequent simulatorengestützte Ausbildungsabschnitte zur Ergänzung von LIVE-Ausbildungsanteilen zur Anwendung bringt. Im Jahre 2015 werden die Bauarbeiten für ein neues und funktionales ATT-Gebäude in direkter Nachbarschaft zum Einsatzgebäude beginnen, so dass der Einsatzführungsbereich 2 auch zukünftig seinen Ruf als „Mutterhaus des Einsatzführungsdienstes“ würdig vertreten kann. Das Ausbildungsstammpersonal sowie die Lehrgangsteilnehmer sind in der Einsatzführungsausbildungsinspektion 23 organisiert, die zusammen mit der ATT und der TTVG das 2014 neu geschaffene Lehr- und Verfahrenszentrum (Bataillonsebene) unter Oberstleutnant Lars Gehlhaar bildet.

Die neue Simulationsanlage für fachliche Ausbildung zum Einsatzführungsstabsoffizier

Die neue Simulationsanlage für fachliche Ausbildung zum Einsatzführungsstabsoffizier (Quelle: Luftwaffe/Archiv)Größere Abbildung anzeigen

Die Gesamtführung des Einsatzführungsbereichs 2 (Regimentsebene) liegt seit dem 01.12.2014 in den Händen von Oberstleutnant Lars Hoffmann. Ihm als Kommandeur ist nicht nur der Stab, sondern seit Jahresbeginn 2014 auch ein Stabszug direkt unterstellt, in dem Personal für die vielfältigen Unterstützungsaufgaben am Standort zusammengefasst ist.

Die steigende Auslastung des deutschen Luftraumes durch den zivilen Flugverkehr, aber auch die jüngsten Krisen wie etwa im Nahen Osten oder der Ukraine zeigen deutlich, dass die Überwachung und Sicherung des Luftraumes von höchstem sicherheitspolitischen Interesse ist. Wie in den mittlerweile knapp 50 Jahren seines Bestehens, wird das Personal des Einsatzführungsbereiches 2 auch in Zukunft durch hohe Einsatzbereitschaft, Professionalität und Flexibilität zur Sicherheit unseres Landes und der NATO beitragen.

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Stand vom: 23.06.16 | Autor: Christian Hauck


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