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C bis E

Begriffserklärungen - von C wie Civil-Military Cooperation bis E wie Erweiterte Luftverteidigung.

Civil-Military Cooperation

In der NATO zählen dazu die Hilfsmittel und Vorkehrungen, welche die Beziehungen zwischen NATO-Befehlshabern und den nationalen - sowohl zivilen als auch militärischen - Behörden sowie der Zivilbevölkerung in einem Gebiet unterstützen, in dem militärische Kräfte der NATO bereits eingesetzt sind oder einen solchen Einsatz planen. Derartige Vorkehrungen schließen die Zusammenarbeit mit nichtstaatlichen Hilfsorganisationen oder internationalen Behörden, Organisationen und Ämtern ein.

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Durchhaltefähigkeit

Fähigkeit von Streitkräften, ihren Einsatzwert im Hinblick auf das Operationsziel für eine bestimmte Dauer in ausreichendem Maße zu erhalten. Durchhaltefähigkeit umfasst u.a.:

  • Zustand von Personal u. Material
  • logistische Reichweite
  • Aufwuchsfähigkeit
  • Einsatzunterstützung
  • Regenerationsfähigkeit
  • Rotationsfähigkeit

 

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Ebenen militärischer Führung

Ebenen der Militärstrategie, der Operation und der Taktik, die der gedanklichen Zuordnung inhaltlicher Aufgaben dienen. Ebenen militärischer Führung sind begrifflich und inhaltlich von militärischen Führungsebenen (military command structure) zu unterscheiden. Die Aufgaben militärischer Führung sind flexibel und lageabhängig den jeweils am besten geeigneten militärischen Führungsebenen zuzuordnen. Aufgaben der operativen Führung können also je nach Operation verschiedenen militärischen Führungsebenen zugewiesen werden.

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Einsatz

Ein Einsatz liegt vor, wenn die Streitkräfte insgesamt, Teile davon oder einzelne Soldaten ihren vom Grundgesetz vorgegebenen Auftrag erfüllen.

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Einsatzbereitschaft

Einsatzbereitschaft ist die Fähigkeit, die zur Erfüllung des Einsatzauftrages erforderlichen einsatzfähigen Kräfte und Mittel am Einsatzort in dem nach operativen Kriterien und Standards festgelegten Umfang sowie Rüstzustand bereitzustellen.

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Einsatzlazarett (ELaz)

Verlegefähige container- und zeltgestützte modulare Sanitätseinrichtung des Leistungsbereichs B mit bis zu 200 Betten zum Einsatz vornehmlich in der rückwärtigen Kampfzone zur fachärztlichen multidisziplinären ambulanten und stationären Therapie Verwundeter und Erkrankter der Streitkräfte im Einsatzgebiet. Es verfügt über die für den jeweiligen Einsatz relevanten klinischen Fächer.

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Einsatzunterstützung

Sie umfasst alle Kräfte, Mittel und Verfahren zur personellen, sanitätsdienstlichen, logistischen, verkehrs- sowie verwaltungsseitigen Unterstützung von Einsätzen der Streitkräfte mit dem Ziel, ihre Einsatz- und Durchhaltefähigkeit zu gewährleisten.

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Elektronische Kampfführung (EloKa)

Elektronische Kampfführung ist die militärische Verwendung elektronischer Mittel mit dem Ziel, eine wirksame Ausstrahlung elektromagnetischer Energie durch den Gegner zu verhindern oder zu vermeiden sowie sicherzustellen, dass eigene elektromagnetische Ausstrahlungen wirksam angewendet werden können.

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Erweiterte Luftverteidigung (ELV)

Zusammenfassung geeigneter defensiver und offensiver Einsatzmittel der Streitkräfte zur Bekämpfung des gesamten aerodynamischen und ballistischen Spektrums der Luftbedrohung am Boden und in der Luft in einem integrierten Führungs-, Aufklärungs- und Wirkungsverbund. Sie wird durch bedrohungsangepasste passive Luftverteidigungsmaßnahmen ergänzt. Erweiterte Luftverteidigung ist damit Aufgabe aller Teilstreitkräfte. Sie wird durch die Luftwaffe in Pilotverantwortung für die Bundeswehr wahrgenommen.

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Stand vom: 25.11.13


https://www.luftwaffe.de/portal/poc/luftwaffe?uri=ci%3Abw.lw.serv.begr.cbise