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P bis T

Begriffserklärungen von P wie Passive Luftverteidigung bis T wie Truppeninformation

Passive Luftverteidigung

Passive Luftverteidigung sind alle nicht zur aktiven Luftverteidigung zählenden Maßnahmen, die die Wirksamkeit gegnerischer Luftangriffe verringern sollen. Dazu gehören unter anderem Deckung, Schutzbauten, Tarnung und Auflockerung.

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Pressearbeit

Zielgerichtete Tätigkeit, bei Einsätzen der Streitkräfte über die Vorbereitung und Durchführung des Einsatzes sowie die Ereignisse im Einsatzgebiet so zu informieren, dass die nationale und internationale Öffentlichkeit sowie Angehörige der Bundeswehr den Zusammenhang zwischen der übergeordneten politischen Zielsetzung und den militärischen Maßnahmen erkennen. Informationsarbeit umfasst bei Einsätzen die Aufgabenfelder Pressearbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Truppeninformation. Pressearbeit ist somit Teil der Informationsarbeit der Bundesregierung und erfolgt auf Grundlage einer für den Einzelfall festgelegten Weisung des BMVg. Informationsarbeit gegenüber der Öffentlichkeit und der eigenen Truppe ist von Operativer Information zu unterscheiden.

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Rules of Engagement (ROE)

National, multinational oder international für einen bestimmten Einsatz festgelegte und zwischen den beteiligten Nationen abgestimmte Richtlinien und Vorgaben, die das Verhalten der Truppe und die Anwendung von Gewalt sowie von Zwangsmaßnahmen einschließlich des Waffengebrauchs im Einsatzgebiet regeln. Im gleichen Einsatzgebiet können Streitkräfte unterschiedlicher Nationen unterschiedlichen ROE unterliegen. Diese Unterschiedlichkeiten leiten sich aus teils deutlich voneinander abweichenden Rechtsverständnissen ab, die sich in nationalen Vorbehalten niederschlagen können. ROE bezeichnen keine Aufgaben und geben keine taktischen Anweisungen.

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Strategische Ebene

Ebene, auf der Staaten, auch als Mitglieder internationaler Organisationen, nationale bzw. gemeinsame Ziele entwickeln, politische Richtlinien definieren und nationale Ressourcen zum Erreichen dieser Ziele bereitstellen. Im angelsächsischen Sprachgebrauch umfasst der Begriff militärische und politische Faktoren. Im US-Sprachgebrauch unterscheidet man zwischen der "grand strategy" (politisch) und der "military strategy" (militärisch). Diese Ebene wird in der NATO-Kommandostruktur auch als "Level 1" bezeichnet.

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Streitkräfte (SK)

  1. Sammelbezeichnung für die militärischen Organisationsbereiche der Bundeswehr mit den Teilstreitkräften Heer, Luftwaffe und Marine sowie dem Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr und der Streitkräftebasis.
  2. Gesamtheit eines multinationalen Kontingents, das aus Land-, Luft- und Seestreitkräften, ggf. auch Spezialkräften (Special Forces) bestehen kann.

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Streitkräftegemeinsam (SK-gemeinsam)

Aufgabenerfüllung durch Zusammenwirken der Militärischen Organisationsbereiche unter gemeinsamer Nutzung von Kräften, Mitteln und Verfahren. Die Militärischen Organisationsbereiche bilden die Streitkräfte und umfassen:

  • die Teilstreitkräfte Heer, Luftwaffe und Marine,
  • den Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr
  • die Streitkräftebasis

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Streitkräfteübergreifend (SK-übergreifend)

Aufgabenerfüllung eines Militärischen Organisationsbereiches (MilOrgBer) für andere MilOrgBer. Die Wahrnehmung dieser Aufgabe wird in der Regel als Pilotdienst bezeichnet.

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Truppeninformation

Information, mit der die Soldaten vor und während eines Einsatzes über Hintergründe, Rahmenbedingungen und Ziele des Einsatzes unterrichtet werden, um so Einsicht, Selbstverständnis und Motivation zu fördern. Sie erfolgt auf Grundlage der Vorgaben des Generalinspekteurs der Bundeswehr und der Weisungen der Inspekteure. Truppeninformation liegt in der Verantwortung der militärischen Vorgesetzten vor Ort.

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Stand vom: 25.11.13


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